IFRS 9: SAS stellt Lösung zur Bewertung von Kreditrisiken vor

Computer screenshot of SAS® Expected Credit Loss IFRS 9 disclosures spreadsheet

Neue Rechnungslegungsstandards wie IFRS 9 (International Financial Reporting Standard 9) zwingen Banken dazu, interne Prozesse umzustrukturieren und die Zusammenarbeit im Unternehmen zu verbessern. SAS ermöglicht mit der neuen Lösung SAS Expected Credit Loss eine stärkere Integration der Finanz- und Risikoabteilungen.

„IFRS 9 ist eine gute Gelegenheit für Banken, ihre internen Silos genau unter die Lupe zu nehmen“, erklärt Martim Rocha, Director for Risk Business Consulting bei SAS. „IFRS 9 kann zu einem Katalysator werden, wenn es darum geht, die Unternehmensbereiche Finanzen und Risiko miteinander zu verzahnen. Mit einem übergreifenden Datenhaushalt und einer übergreifenden Umgebung für Modell-Management verringert SAS Expected Credit Loss den Aufwand für die gleichzeitige Verwaltung mehrerer Plattformen und verbessert die Kontrollmöglichkeiten.“

Der Hintergrund: Das einstige Silodenken ist nicht mehr adäquat. Um die immer komplexer werdenden Datenmodelle abteilungsübergreifend bereitzustellen, müssen die traditionell unabhängig voneinander arbeitenden Datensilos für Analyse (Risikoabteilung) und Reporting (Finanzabteilung) zusammenwachsen. Damit wären nicht nur die Prozesse für Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsbehörden transparent und nachvollziehbar. Für die Banken reduzierten sich auch ihre Compliance-Kosten, weil Prozessfehler und Doppelarbeit minimiert würden.

„Die Hauptaufgabe besteht darin, eine abteilungsübergreifende einheitliche Steuerungsstruktur zur Verwaltung und Anpassung von Modellen für den IFRS 9-Standard zu schaffen“, sagt Peyman Mestchian, Managing Partner bei Chartis Research. „SAS ist ein sehr erfahrener Spezialist dafür, Daten-Management sowie erweiterte Risiko- und Rechnungswesen-Methoden gemäß den Vorschriften der Regulatorik zu integrieren. SAS Expected Credit Loss bietet eine solide Umgebung für einen übergreifenden Impairment-Prozess, bei dem unterschiedliche analytische Modelle interagieren.“

Unterschiedliche Standards, ein gemeinsames Ziel

Das Ziel beider Gremien – das International Financial Reporting Standards Board (IASB) und der Financial Accounting Standards Board (FASB) – ist es, eine weitere globale Finanzkrise zu verhindern. Deshalb haben sie ihre jeweiligen Standards erlassen, namentlich den International Financial Reporting Standard 9 (IFRS 9) und das US-Pendant Current Expected Credit Loss (CECL).

Compliance mit IFRS 9 und CECL ist eine erhebliche Herausforderung für Finanzdienstleister. Die neuen Standards sollen die Rücklagen für Verluste der Banken erhöhen, was wiederum Einfluss auf ihre Profitabilität und ihr Eigenkapital haben wird. Banken sind gezwungen, von sich aus Schritte in diese Richtung zu unternehmen, um Sanktionen und Strafen oder, im schlimmsten Fall, Gewinneinbußen zu vermeiden.
Beiden Standards gemeinsam ist eine höhere Komplexität und Granularität: Die erforderlichen Daten und Modelle, die man braucht, um künftige Kreditausfälle und Wertminderungen vorherzusagen, müssen viel genauer und Asset-spezifischer sein.

SAS Expected Credit Loss – erste Anwender

Namhafte Finanzdienstleister nutzen bereits die neue SAS Lösung, nicht nur für die Umsetzung der erwähnten Standards, sondern auch für Stresstests: Bancolombia, Bank of Montreal, Coventry Building Society, Standard Chartered oder Swedbank erfüllen die IFRS 9-Richtlinien mit SAS. „Die Entscheidung für SAS war für uns naheliegend”, so Sanjiv Talwar, Head of Risk Capital, Stress Testing and Model Development bei der Bank of Montreal. „Ausschlaggebend war unsere langjährige gute Beziehung und die bereits enge Verknüpfung unserer Infrastrukturen. Mit SAS ergänzen wir unsere langjährige Praxiserfahrung in Sachen Daten Management, Modellentwicklung und -anwendung sowie Stresstesting um Analyse und Reporting für IFRS 9.“

SAS adressiert erwartete Kreditausfälle

Es ist davon auszugehen, dass IFRS 9 im Laufe der Zeit von den Banken weitere Anpassungen ihrer Berechnungsmethoden fordert. Denn die Standards sind meist prinzipienbasiert und lassen deshalb viel Raum für Interpretation. Hier greift die SAS Lösung als modulare Plattform, die das gesamte Rechnungswesen und Reporting unterstützt – vom Daten-Management über die Modell- und Impairment-Schätzung bis hin zu Forecasting, Accounting und Berichterstellung. Transparenz und Überprüfbarkeit sind Schlüsselfaktoren bei der Erfüllung regulatorischer Vorgaben. Mit SAS Expected Credit Loss schaffen Finanzinstitute eine starke Governance und verknüpfen die Bedürfnisse von Risiko- und Finanzabteilungen, wobei die Lösung flexibel mit veränderten Anforderungen mitwächst.

Über SAS:

SAS ist weltweit Marktführer im Bereich Analytics und mit 3,2 Milliarden US-Dollar Umsatz einer der größten Softwarehersteller. In Deutschland hat SAS im vergangenen Jahr 139,7 Millionen Euro Umsatz erzielt. Kunden an mehr als 83.000 Standorten setzen innovative Analytics-, Business-Intelligence- und Datenmanagement-Software und -Services von SAS ein, um schneller bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen. Seit 1976 verschafft SAS Kunden rund um den Globus THE POWER TO KNOW.

Mit SAS entwickeln Unternehmen Strategien und setzen diese um, messen den eigenen Erfolg, gestalten ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel, steuern in Echtzeit die gesamte Organisation und erfüllen regulatorische Vorgaben.

Firmensitz der US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina. SAS Deutschland hat seine Zentrale in Heidelberg und weitere Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München. Weitere Informationen über SAS.

 

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