Mehr Wirkungsorientierung im Einsatz für Suchtkranke

Die Sucht und Drogenkoordination Wien gGmbH ist zuständig für die Umsetzung der Wiener Sucht- und Drogenstrategie 2013, der strategischen Ausrichtung der Sucht- und Drogenpolitik und die Steuerung und Finanzierung der Sucht- und Drogenhilfe in Wien. Oberstes Ziel der Wiener Sucht- und Drogenkoordination ist es, die bedarfsgerechte (in Bezug auf Qualität und Quantität) Umsetzung der Wiener Sucht- und Drogenpolitik dauerhaft sicherzustellen und laufend zu verbessern.

Es gibt ganz wenig andere Tools, die solche Datenmengen, wie wir sie bewegen, effektiv auswerten können. Obwohl wir heute zehnmal mehr Datenvolumen haben als in der Zeit vor SAS, kommen wir im Bereich Dokumentation und Evaluation mit denselben Personalressourcen aus.

Ewald Lochner
Prokurist der Sucht- und Drogenkoordination Wien gGmbH

Die Sucht- und Drogenkoordination der Stadt Wien setzt auf wirkungsorientierte Steuerung mithilfe von SAS

Sucht ist eine komplexe und weit verbreitete Krankheit. Sie betrifft alle Gesellschaftsschichten. Eine wirkungsvolle Sucht- und Drogenpolitik erfordert eine sachliche Herangehensweise, die alle damit verbundenen Aspekte integriert und strukturiert behandelt. Aus diesem Grund entwickelte die Stadt Wien bereits 1999 ein Drogenkonzept, das auf vier Säulen basiert: Prävention, gesundheitsbezogene Maßnahmen, soziale Maßnahmen, Sicherheit. „Es ist damit gelungen, die Thematik zu versachlichen“, erklärt Ewald Lochner, Prokurist der Sucht- und Drogenkoordination Wien gGmbH (SDW). „Ein schneller Nachweis der Wirksamkeit unserer Maßnahmen ist unerlässlich, um unsere Aufgabe – Sucht zu verhindern und die Auswirkungen von Suchtkrankheit zu mindern – effizient erfüllen zu können.“

Effekte des Handelns messen

Die Ziele der SDW sind klar definiert: Es geht um Suchtprävention, um Beratung, Behandlung und Betreuung von Betroffenen und darum, soziale und berufliche Integration zu ermöglichen. Hinzu kommen die Sicherheit der Bevölkerung, die Koordination des Wiener Sucht- und Drogenhilfenetzwerks (SDHN) und die Vergabe von Fördermitteln.

Als Tochterunternehmen der Stadt Wien ist die SDW dem Prinzip der Wirkungsorientierung verpflichtet. Dahinter steckt der Ansatz, das Verwaltungshandeln an seinen Effekten für die Gesellschaft zu definieren und letztlich auch zu messen. Wer messen will, braucht vor allem zweierlei: Daten und Instrumente.

Für die Erfassung der Daten bedient sich die SDW des selbst entwickelten Dokumentationssystems DOKU neu, das sämtliche Aktivitäten des Sucht- und Drogenhilfenetzwerks in Wien abbildet. Hier fließen pseudonymisiert fallbasierte, aber auch deskriptive Daten zu Klientinnen und Klienten ein. Zudem werden die Multidimensionale Diagnostik – ein Instrument zur Wirkungsmessung – und Maßnahmenpläne integriert.

Informationen aus verschiedensten Quellen

Für die schnelle und effektive Auswertung komplexer Daten und um valide strategische Entscheidungen treffen zu können, verwendet die SDW hauptsächlich zwei Softwarewerkzeuge: SAS Visual Analytics und SAS Strategy Management. Ziel ist es, herausfinden zu können, welche Leistungen für welche Zielgruppen am sinnvollsten sind.

In regelmäßigen Abständen werden standardisierte Parameter (Multidimensionale Diagnostik) erhoben. Diese stellen dar, welcher Effekt eintritt und ob der Mitteleinsatz zielführend ist. Zusätzlich werden mithilfe der SAS-Software Daten aus anderen Systemen eingespielt. Dazu gehören unter anderem Leistungsdaten aus SDW-geförderten Einrichtungen, die in Form von standardisierten Kalkulations-Sheets den Personal- und Sacheinsatz sowie die damit verbundenen Kosten darlegen und somit die Effizienz des Ressourceneinsatzes belegen. Darüber hinaus wird zur Beurteilung der Sinnhaftigkeit von Maßnahmen eine Zweitmeinung aus dem Institut für Suchtdiagnostik eingeholt. Auch diese Daten fließen über SAS ein. Dabei sorgt SAS Data Management für eine saubere Datenaufbereitung und -integration – Garant für bestmögliche Datenqualität und Auswertungsergebnisse.
Die SDW überprüft anhand der mit Unterstützung von SAS gewonnenen Erkenntnisse, ob die Wiener Sucht- und Drogenpolitik die beabsichtigte Wirkung erzielt. Ein Beispiel: Wenn Leistungspakete bei einer bestimmten Zielgruppe mittel- oder langfristig nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen, kann die SDW dies mit DOKU neu und SAS nachweisen und gemeinsam mit den LeistungserbringerInnen neue Leistungspakete definieren und zur Anwendung bringen.

„Früher haben wir die Analysen manuell vorgenommen, was sehr personalintensiv war“, berichtet Lochner. „Es gibt ganz wenig andere Tools, die solche Datenmengen, wie wir sie bewegen, effektiv auswerten können. Obwohl wir heute zehnmal mehr Datenvolumen haben als in der Zeit vor SAS, kommen wir im Bereich Dokumentation und Evaluation mit denselben Personalressourcen aus.“

Die SDW hat jährlich Daten zu 18.000 Klientinnen/Klienten. Pro Fall gibt es bis zu 260 Variablen. Dabei wird jedoch nicht der Einzelfall betrachtet, sondern es werden Aussagen getroffen, die sich aus einer zusammengefassten größeren Menge an Fällen treffen lassen.

Schnelle Auskunftsfähigkeit

Die SDW muss des Öfteren auf Anfragen von Medien und Politik reagieren. Schnelle Antworten auf Fragen sind daher das A und O. In der Mehrzahl handelt es sich hier um Standardfragen, beispielsweise zum Verhältnis zwischen Mitteleinsatz und Wirkung. Vermehrt kommen jedoch auch andere, aufwendigere Fragen hinzu. Auch diese können nun binnen kürzester Zeit beantwortet werden.

Herausforderung

  • Bedarfsgerechte Umsetzung der Wiener Sucht- und Drogenpolitik.
  • herausfinden welche Leistungen sind  für welche Zielgruppen am sinnvollsten
  • schnelle und effektive Auswertung komplexer Daten und um valide strategische Entscheidungen treffen zu können

Lösung

SAS® Visual Analytics
 

Nutzen

  • darstellen, ob der Mitteleinsatz zielführend ist 
  • Effizienz des Ressourceneinsatzes belegen
  • saubere Datenaufbereitung und -integration, ist Garant für bestmögliche Datenqualität und Auswertungsergebnisse
The results illustrated in this article are specific to the particular situations, business models, data input, and computing environments described herein. Each SAS customer’s experience is unique based on business and technical variables and all statements must be considered non-typical. Actual savings, results, and performance characteristics will vary depending on individual customer configurations and conditions. SAS does not guarantee or represent that every customer will achieve similar results. The only warranties for SAS products and services are those that are set forth in the express warranty statements in the written agreement for such products and services. Nothing herein should be construed as constituting an additional warranty. Customers have shared their successes with SAS as part of an agreed-upon contractual exchange or project success summarization following a successful implementation of SAS software. Brand and product names are trademarks of their respective companies.

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