Die HSBC verhindert Kreditkartenbetrug mit SAS Fraud Management

Mit SAS senkt die HSBC Verluste durch Betrugsfälle weltweit signifikant.

Die HSBC hatte sich zum Ziel gesetzt, ihre Verluste durch Betrugsfälle auf globaler Ebene zu reduzieren und entschied sich schließlich für eine Fraud-Management-Lösung von SAS. Durch dieses System laufen in Echtzeit sämtliche Kreditkartentransaktionen der HSBC in den USA, Europa und Asien. Die Software sucht dabei nach verdächtigen Mustern, die auf Betrug hinweisen, und lehnt eine Transaktion, wenn nötig, ab.

 

SAS Fraud Management ist jedoch der Eckpfeiler unserer Bemühungen im Kampf gegen Betrug, der uns auch vom Wettbewerb abhebt.

Derek Wylde
Leiter der Betrugsrisiko-Gruppe bei HSBC

Die Lösung ist ein zentraler Bestandteil der Antibetrugsrichtlinien, die sich durch das gesamte Unternehmen ziehen. Diesen Aufwand ist die Bank ihren Kunden schuldig, meint Derek Wylde, Leiter der Betrugsrisiko-Gruppe der HSBC. Die Kunden vertrauen darauf, dass die Bank sie vor Betrug schützt – und sie erwarten gleichzeitig, dass sie jederzeit Zugriff auf ihre Einlagen haben. Gleichzeitig treffen Betrugsfälle die Bank sehr empfindlich, denn sie schlagen direkt auf ihre Rendite durch. Deshalb hat dieses Thema für die HSBC einen hohen Stellenwert. „Wie wohl die meisten anderen Unternehmen auch setzen wir auf Funktionstrennung und Vieraugenprinzip sowie detaillierte Buchungsprotokolle, um Anomalien auf die Spur zu kommen“, erläutert Wylde. „SAS Fraud Management ist jedoch der Eckpfeiler unserer Bemühungen im Kampf gegen Betrug, der uns auch vom Wettbewerb abhebt.“

Ausschlaggebend für die Auswahl von SAS war neben Kriterien wie globaler Verfügbarkeit, analytischen Fähigkeiten und Flexibilität vor allem die Tatsache, dass sich die Lösung auf die Rahmenbedingungen der Bank anpassen ließ.

Bereits die Erstinstallation bei der HSBC in den USA, wo circa 30 Millionen Kreditkarten des Unternehmens im Umlauf sind, erzielte schnell hervorragende Ergebnisse. „30 Millionen Kreditkarten ergeben schon eine Menge Transaktionen mit signifikanten Ausschlägen, aber wir schaffen es, wirklich alle in Echtzeit zu überprüfen“, kommentiert Wylde. Großen Anteil daran haben die SAS Analysemodelle, mit denen die HSBC sehr zufrieden ist. Insbesondere die Aufdeckungsquote beim Missbrauch von Debitkarten an Geldautomaten könne sich sehen lassen, berichtet Wylde.

Permanente Anpassung erforderlich

Beim Thema Kreditkartenbetrug gibt es nie einen Status quo – weder bei dem Phänomen an sich noch bei der Aufdeckung, denn die Tricks der Betrüger ändern sich laufend. Insofern haben starre Modelle zur Betrugserkennung einen ziemlich kurzen Lebenszyklus. Sobald eine Lücke geschlossen ist, haben die Kriminellen schon die nächste aufgetan.

Deshalb unterliegen die Algorithmen und Scoring-Modelle, mit denen die HSBC arbeitet, einem permanenten Auffrischungsprozess. „Wir beobachten unsere Erfolgsquoten kontinuierlich“, erläutert Wylde. „Aus den Informationen, die uns die SAS Lösung liefert, können wir ablesen, ob wir unseren Schutzschild anpassen und uns auf neue Bedrohungen einstellen müssen.“ Nach der Erfahrung der HSBC sind zudem für unterschiedliche Regionen auch unterschiedliche Modelle notwendig. „Die von SAS entwickelten und implementierten Modelle helfen uns dabei, aufkommende Bedrohungen sehr früh zu erkennen, und wir sind mit den Ergebnissen mehr als zufrieden.“

Integrierte Risikobetrachtung

Künftig will die HSBC auch andere Transaktionskanäle mit SAS gegen Betrug absichern und damit ein System etablieren, das nicht den einzelnen Betrugstypus, sondern den Kunden ins Zentrum stellt. An die Stelle einzelner Teams etwa für Online-Banking, Debitkarten- oder Kreditkarten-Transaktionen soll eine integrierte Gesamtsicht auf sämtliche Betrugsrisiken mithilfe von SAS treten. „Es gibt Fälle, in denen wir es mit einer Reihe – für sich genommen – eher schwachen Hinweisen auf Betrug zu tun haben“, erklärt Wylde. „Aber zusammengenommen ergeben sie einen schwerwiegenden Verdacht. Indem wir alle Aktivitäten bündeln und Daten zusammenführen, können wir dem schneller auf die Spur kommen.“ Wenn beispielsweise ein Kunde seine Kreditkarte benutzt, unmittelbar nachdem eine Abbuchung über seine Debitkarte erfolgt ist, und es fast gleichzeitig Online-Banking-Aktivitäten gibt, dann fällt das nicht auf, wenn die einzelnen Kanäle isoliert voneinander betrachtet werden. „Deshalb sollte alles durch ein System laufen – wir nennen das ‚customer-activity detection’“, erläutert Wylde. Erstmals wird dieser neue Ansatz bei der HSBC in Hongkong realisiert; schrittweise soll er dann für andere Märkte der HSBC erschlossen werden.

Business Thema

Verluste durch Betrugsfälle senken, Kosten verringern und das Vertrauen der Kunden stärken

Lösung

SAS Fraud Management

Nutzen

Mit SAS senkt die HSBC Verluste durch Betrugsfälle weltweit signifikant.

The results illustrated in this article are specific to the particular situations, business models, data input, and computing environments described herein. Each SAS customer’s experience is unique based on business and technical variables and all statements must be considered non-typical. Actual savings, results, and performance characteristics will vary depending on individual customer configurations and conditions. SAS does not guarantee or represent that every customer will achieve similar results. The only warranties for SAS products and services are those that are set forth in the express warranty statements in the written agreement for such products and services. Nothing herein should be construed as constituting an additional warranty. Customers have shared their successes with SAS as part of an agreed-upon contractual exchange or project success summarization following a successful implementation of SAS software. Brand and product names are trademarks of their respective companies.

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