COVID-19: SAS hilft Gesundheitsämtern und Kliniken weltweit

SAS Analytics für Visualisierung, Prognosen und informierte Entscheidungen zur Eindämmung der Pandemie

SAS, einer der weltweit führenden Anbieter von Lösungen für Analytics und künstliche Intelligenz (KI), unterstützt medizinische Einrichtungen und Behörden weltweit bei der Eindämmung von COVID-19. Die Auswertung von Daten mittels Analytics sorgt für informierte Entscheidungen. Um die Herausforderungen der Krise zu meistern, sind erforderlich: 

  • prädiktive Analytics, um kritische Ressourcen sinnvoll einzusetzen,
  • epidemiologische Modelle für die Vorhersage von Auswirkungen auf Populationen und Infrastruktur,
  • optimierte medizinische Ausstattung, damit Patienten die beste Behandlung bekommen. 

„Der Umgang mit COVID-19 ist insbesondere deshalb so komplex, weil sich die Situation ständig ändert. Entscheider im Gesundheitswesen und Regierungsverantwortliche müssen daher in der Lage sein, sich extrem schnell einen Überblick zu verschaffen und zu reagieren“, sagt Mark Lambrecht, Global Director for Health and Life Sciences bei SAS. „Dafür ist ein differenzierter Ansatz erforderlich, der das schnelle Sammeln und Integrieren von Daten aus unterschiedlichsten Quellen ermöglicht. Denn das ist die Basis, um Lastspitzen vorherzusagen und Hotspots zu identifizieren. So lässt sich sicherstellen, dass dort immer genügend Personal und medizinische Geräte verfügbar sind.“

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) realisiert mit Unterstützung von SAS und dem Münchner Softwareunternehmen Climedo Health das digitale Symptom-Tagebuch. Diese Internet-Plattform soll sowohl die Gesundheitsämter als auch die sich in häuslicher Isolation (Quarantäne) befindlichen Bürgerinnen und Bürger entlasten. Mithilfe der Internet-Plattform können Personen in Quarantäne ihren Gesundheitszustand in einen Online-Fragebogen eintragen. SAS übernimmt im Rahmen des Projekts die Daten-Analytik, die analytische Visualisierung der Ergebnisse und das Reporting.

Robert Koch-Institut 

Das Robert Koch-Institut und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI e. V.) haben gemeinsam mit SAS innerhalb weniger Tage eine Informations- und Prognoseplattform aufgebaut, die einen Überblick über den Bestand und Bedarf an freien Intensivbetten mit Beatmungsgeräten gibt. Zusätzlich zum aktuellen Status quo erlaubt das System eine Prognose zum künftigen Bedarf an Ressourcen. Öffentliche Stellen und Kliniken können anhand dieser Informationen und dank interaktivem Reporting den Ressourceneinsatz besser im Vorfeld planen. Weitere Informationen zu dem Projekt hier

Fondazione Policlinico Universitario Agostino Gemelli, Rom 

Die Klinik benötigt schnelle Einschätzungen zur voraussichtlichen Anzahl der Infektionsfälle. Weitere Anforderungen sind die Auswertung von Diagnose- und Therapieinformationen aus den Krankenakten, um die künftige Versorgung zu optimieren. SAS ermöglicht die zeitnahe Koordination medizinischer Ressourcen und datenbasierte Entscheidungen zum Wohl der Patienten. Darüber hinaus soll die Entwicklung von Analysetools mit KI Voraussetzungen für langfristige Planungen schaffen. 

Cleveland Clinic, USA 

Zusammen mit SAS hat die Klinik innovative Modelle entwickelt, mit denen sich unter anderem Aufkommen von Patienten, Bettenkapazitäten und Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten vorhersagen lassen. Die Modelle sind über GitHub frei verfügbar und liefern Krankenhäusern sowie Gesundheitsämtern zeitnahe, zuverlässige Informationen, um die Gesundheitsversorgung von COVID-19- und anderen Patienten zu verbessern. Gleichzeitig können sie Aussagen zu Auswirkungen auf die Lieferkette, die Finanzergebnisse oder andere kritische Faktoren treffen. 

Die Prognosen stützen sich nicht nur auf eine einzige Annahme. Stattdessen wurden mit den analytischen Modellen Szenarien für den schlimmsten, den besten und den wahrscheinlichsten Fall simuliert. Dabei lassen sich die Modelle in Echtzeit an veränderte Situationen und Daten anpassen, beispielsweise wenn Social Distancing sich positiv auf die Verbreitung der Krankheit auswirkt. Weitere Informationen zu Medical Resource Optimization hier

Ministerrat Bulgariens 

Mit dem Partner Software Group hat SAS für die bulgarische Regierung eine integrierte Plattform aufgebaut. COV.ID ist ein zentrales Register für COVID-19-Fälle, das dem Gremium helfen soll, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Dafür digitalisiert die Plattform personenbezogene und medizinische Informationen, die die regionale Gesundheitsaufsicht, die Grenzpolizei, das Innenministerium, Allgemeinmediziner, Kliniken, Labore und Kommunen bereitstellen. COV.ID ist mit SAS Visual Analytics verknüpft; Anwender haben dadurch Zugang zu interaktiven, mehrdimensionalen Visualisierungen und automatischen Analysen epidemiologischer Daten. Darüber hinaus sind Vorhersagen über potenzielle Auswirkungen der Pandemie möglich. 

„SAS blickt auf eine lange Historie der Zusammenarbeit mit Gesundheits- und Life-Science-Organisationen in der ganzen Welt“, sagt Steve Kearney, Global Medical Director bei SAS. „Wir setzen unsere moderne Technologie auf ganz neue Art und Weise ein, um unseren Kunden dabei zu helfen, die besten Entscheidungen angesichts der Pandemie zu treffen. Dazu gehört eine präzise Einschätzung der Lage. Nachfrageplanung, die Entwicklung von Impfstoffen oder Contact Tracing.“ 

Über seinen COVID-19 Data Analytics Resources Hub stellt SAS kostenfrei analytische Modelle, ein öffentliches Dashboard zur Verbreitung der Pandemie, eine Data-Discovery-Umgebung auf SAS Viya sowie freie Online-Trainings zur Verfügung.

Über SAS:

SAS ist weltweit Marktführer im Bereich Analytics. Kunden weltweit setzen innovative Software und Services von SAS ein, um Daten in Wissen zu verwandeln und intelligente Geschäftsentscheidungen zu treffen. Seit 1976 verschafft SAS Kunden rund um den Globus THE POWER TO KNOW.

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