Studie zum Einsatz von Hadoop: Viele Unternehmen zögern noch

Studie des Analystenhauses BARC, gesponsert von SAS, belegt: Für österreichische Unternehmen erhält Hadoop strategischen Status, aber die Umsetzung stockt

Die Bedeutung von Hadoop für Unternehmen nimmt zu und die Zahl der Einsatzszenarien steigt, aber fehlendes Know-how und Unsicherheit verhindern die konsequente Nutzung. Das ist eines der Ergebnisse der heute veröffentlichten Studie „Hadoop als Wegbereiter für Analytics“ von BARC. Das Analystenhaus hat dazu über 250 Spezialisten und Anwender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum derzeitigen Stand und zur zukünftigen Entwicklung von Hadoop im Unternehmensumfeld befragt. Die Studie wurde gesponsert von SAS, einem der weltgrößten Softwarehersteller. Sie steht kostenlos zum Download bereit.

BARC beschreibt fünf zentrale Erkenntnisse:

  • Hadoop wird in Unternehmen derzeit vorwiegend von der IT getrieben (54 Prozent) und soll nach Wunsch der Anwender vor allem technische Fragestellungen wie die Verwaltung großer Datenvolumen beantworten (68 Prozent). Fachbereiche und Management sind hingegen wesentlich seltener die Treiber von Hadoop-Vorhaben.
  • Die strategische Bedeutung für die Zukunft wird von den Unternehmen, die schon heute Erfahrung mit Hadoop haben, klar erkannt. Halten aktuell bereits 46 Prozent dieser Unternehmen Hadoop für „wichtig“ oder „sehr wichtig“ zur Erreichung ihrer analytischen Ziele, so steigt diese Zahl künftig auf ganze 86 Prozent an.
  • Die Zahl und Vielfalt der Einsatzszenarien für Hadoop nimmt ständig weiter zu – sowohl in technischen als auch und besonders in fachlichen Unternehmensbereichen.
  • Fehlendes technisches (68 Prozent) und fachliches (65 Prozent) Know-how sind eindeutig die größten Hürden für österreichische Unternehmen beim Einsatz von Hadoop.
  • Darüber hinaus sind in vielen Unternehmen die Voraussetzungen für den Einsatz von Hadoop noch nicht vorhanden – insbesondere sind sich die Unternehmen noch nicht über erfolgversprechende Business Cases im Klaren (68 Prozent).

Die Analysten empfehlen Unternehmen daher, möglichst frühzeitig damit zu beginnen, Anwendungsfelder rund um Hadoop zu erproben und Know-how-Lücken zu schließen. „Die Umfrage fördert diesbezüglich viele erfreuliche Erkenntnisse zu Tage – von dem heute schon breiten Einsatzspektrum bei den Hadoop-Vorreitern bis hin zu den verschiedenen Nutzenaspekten. Hadoop avanciert zu einem strategischen Baustein in der analytischen Infrastruktur“, so Tim Grosser, Senior Analyst von BARC.

„Die Untersuchung von BARC hat klar ergeben: Österreichische Unternehmen wollen Hadoop – aber viele trauen sich noch nicht, auch in ihrem Kerngeschäft nach Einsatzszenarien zu suchen. Der Appell der Analysten spricht uns aus der Seele: Anfangen, ausprobieren, testen! Genau dafür haben wir mit unserem Big Data Lab eine sichere Umgebung geschaffen, mit der Unternehmen sofort, preiswert und aussagekräftig ihre möglichen Einsatzfelder überprüfen können – auch in der Cloud. Wer jetzt damit startet, das zeigt auch die Studie, wird sich einen Vorsprung verschaffen können“, kommentiert Dr. Patric Märki, Country Manager von SAS Austria.

Über SAS:

SAS ist weltweit Marktführer im Bereich Analytics und mit 3,2 Milliarden US-Dollar Umsatz einer der größten Softwarehersteller. Kunden an mehr als 83.000 Standorten setzen innovative Analytics-, Business-Intelligence- und Datenmanagement-Software und -Services von SAS ein, um schneller bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen. Seit 1976 verschafft SAS Kunden rund um den Globus THE POWER TO KNOW.

Mit SAS entwickeln Unternehmen Strategien und setzen diese um, messen den eigenen Erfolg, gestalten ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel, steuern in Echtzeit die gesamte Organisation und erfüllen regulatorische Vorgaben.

Firmensitz der US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina. SAS Austria hat seinen Firmensitz in Wien. Weitere Informationen über SAS.

 

 

Pressekontakt:

  • SAS Austria

    SAS Institute Software GmbH
    Mariahilfer Straße 116
    1070 Wien

    Tel.: +43 1 252 42-0
    Fax: +43 1 252 42-590

    Thomas Maier
    Tel. +49 (6221) 415 - 1214

Back to Top