SAS
SAS | The Leader in Business Intelligence -- Software and Services that give you The Power To Know. News EventsServices: Training, Consulting,Tech Support, SAS Publishing, more...JobsKontakt
Home Produkte & Lösungen Referenzen Partner Unternehmen Customer Support www.sas.com
 
Success Stories
nach Unternehmen
nach Branchen
nach Themen
 
RISKIKOMANAGEMENT IN ALL SEINEN AUSPRÄGUNGEN

Generali Asset Management nutzt gruppenweites analytisches Rahmenwerk

Generali Asset Management ist eine Tochtergesellschaft der Generali-Unternehmensgruppe, die die drittgrösste Versicherungsgesellschaft in Europa ist und mit SFr. 357 Mrd. an verwalteten Vermögenswerten zu den zwanzig grössten Versicherern weltweit zählt. Generali Asset Management, der Anlagenmanagementarm der Gruppe in Italien, verwaltet davon etwa Sfr. 90 Mrd.

Mit einem in jüngster Zeit gestarteten Programm beabsichtigt die Generali-Gruppe ihr Anlagenmanagement über die drei Unternehmenseinheiten Generali Finances in Frankreich, Am-Generali Finanz in Deutschland und Generali Asset Management in Italien zu konzentrieren und zu koordinieren. Ziel dieses Programms ist es, die dem Management unterstellten Vermögenswerte kleinerer lokaler Entitäten innerhalb jeder der drei voneinander unabhängigen Anlagenhäuser zu konsolidieren und dabei eine virtuelle Gemeinschaft zu bilden, welche die drei Investitionshäuser mit deren Kunden verbindet. Aus rein finanzpolitischer Sicht ist es zudem Generalis strategisches Hauptanliegen, die bestmögliche Performance im Rahmen eines klar definierten finanziellen Risikomanagements zu ereichen

Paolo Pirona, Leiter des Informationsdienstes von Generali Asset Management bemerkt dazu: "Bis vor Kurzem noch war das Anlagenmanagement für uns einfach. Die Zinsen waren hoch. Wir kauften Staatsanleihen und damit war die Sache für uns getan. Das Risiko bei Staatsanleihen war sehr niedrig und dementsprechend bestand keinerlei Notwendigkeit für den Aufbau eines Risikomanagementsystems. Jetzt haben wir jedoch mit der ständig wachsenden Herausforderung fallender Zinsen zu kämpfen. Die Mehrzahl unserer Policen sind mit einem Mindestertragsatz verknüpft, d. h. gleich was sich auf den Finanzmärkten auch tut, wir sind verpflichtet, diesen Satz zu zahlen."

"Um auf die Evolution der Finanzmärkte entsprechend reagieren zu können, begannen wir mit einer diversifizierteren Palette von Finanzinstrumenten im Unternehmenssektor (Anleihen und Wertpapiere) zu investieren, was erhöhte Kreditrisiken mit sich bringt, und verlagerten darüber hinaus unsere Investitions- und Anlageaktivitäten vom nationalen auf den internationalen Markt. Damit ist das Versicherungs- und Anlagenmanagement für uns um einiges anspruchsvoller und komplexer geworden und bringt ein wesentlich höheres Risiko mit sich. Jetzt müssen wir uns also nicht nur um Markt-, sondern auch um Kreditrisiken Sorgen machen."

Auf der Suche nach der sachgerechten Lösung
"Die erhöhte Komplexität der Finanzwelt und unser mittlerweile grösseres Angebot an Finanzprodukten machte ein gruppenweites Risikomanagementsystem erforderlich, das in der Lage sein musste, ein Netzwerk miteinander in Beziehung stehender Einheiten und eine breitgefächerte Palette von Finanzinstrumenten zu unterstützen, von denen jedes unterschiedliche Rentabilitätstreiber mit einer entsprechenden Vielzahl an Risiken aufweist," so erläutert Pirona weiter. "Wir benötigten ein System mit Fokussierung auf das Anlagenmanagement, aber mit dem Blickwinkel des Risikomanagements".

Kurz gesagt, Generali brauchte eine Risikomanagementlösung für diverse Aktivitätsebenen, die darüber hinaus in der Lage sein musste, Daten auf eine Weise zu konsolidieren und zu verdichten, dass die gesamte Unternehmensgruppe sie für interne Risikomanagementaufgaben verwenden konnte. "Wir sammeln zwar Daten von verschiedenen europäischen Ländern und einer Vielzahl von Altsystemen, die Methoden und die risikospezifischen Massnahmen müssen jedoch für alle Unternehmen der Gruppe gleich sein," erklärt Pirona. "Ohne einen allen gemeinsamen analytischen Bezugsrahmen wäre ein Risikomanagement auf Gruppenebene einfach unmöglich."

Generali hat deshalb eine Business-Intelligence-Lösung auf der Grundlage eines Data Warehouse, weitreichender Analysefunktionen und einer schnell einsetzbaren, aber flexiblen Risikomanagement-Lösung spezifiziert. Die gesamte Architektur musste Synergien mit der vorhandenen IT-Infrastruktur und einem leichten webbasierten Zugang zu Informationen und Reports bieten.

"Wir haben uns initial für SAS Risk Management entschieden, weil es in der Lage war, Daten aus unterschiedlichsten Systemen zu extrahieren und zu integrieren," bemerkt Pirona. "Die Lösung musste leistungsstarke Data Warehouse-Funktionen bieten, um Daten von mehreren unterschiedlichen Altsystemen konsolidieren zu können, von denen jedes System auf der Grundlage nationaler Richtlinien und Vorschriften unabhängig implementiert worden war."

"Zur Unterstützung von Mitarbeitern in verschiedenen europäischen Ländern suchten wir darüber hinaus nach einem Lösungsanbieter mit einer starken, etablierten internationalen Präsenz. Es war wichtig für uns, mit einem Anbieter von Business-Intelligence-Lösungen zusammenarbeiten zu können, der auf dem Gebiet des Risikomanagements die erforderliche Erfahrung einbringen konnte. Das SAS Team besass diese Erfahrung und das erforderliche Wissen auf diesem Gebiet und demonstrierte dazu allgemeine Kenntnisse unserer spezifischen Business-Erfordernisse."

Die Komplexitäten angehen
Um die technische Komplexität des Projekts in Angriff zu nehmen, bildete Generali eine virtuelle Gemeinschaft, indem das Unternehmen die Fachkenntnisse und Kompetenzen der Unternehmensgruppe nutzte und die herkömmlichen funktions- und rollenspezifischen Abgrenzungen zwischen Projektmitarbeitern überwand (Analysten, Programmierern, Risikomanagern u.s.w.). Es wurde ausserdem ein schrittweiser Ansatz unter Verwendung von Prototypen befolgt, der Ergebnisse in kurzen Entwicklungszyklen lieferte. Der erste Prototyp war in sechs Monaten einsatzfähig, gefolgt von einer parallel ablaufenden Entwicklung verschiedener Segmente (wie Mark-to-Market-Fonds and Versicherungsfonds).

Die Haupteingabedaten für die Anwendung sind statische und dynamische Referenzdaten, Eckwerte und Vergleichszahlen, Portfolio-Positionen und tägliche Transaktionen. "Das zentrale Repository löst Konflikte zwischen den verschiedenen Eingabedaten und führt eine Reihe von Prüfungen und Datenbereinigungsoperationen durch," erläutert Pirona. Das SAS Risk Management System übernimmt diese Daten und führt Value-at-Risk-Berechnungen und Performance-Zuweisungen zur Bereitstellung statischer und dynamischer Reports für Benutzer über das Internet in PDF-, HTML- oder Excel-Formaten durch.

Die letzte Herausforderung bestand in der Übergabe und Freigabe der Lösung zur Produktion. Erreicht wurde das mittels eines koordinierten Change-Management-Programms und der Einrichtung von Unterstützungs- und Wartungsfunktionen in Form eines Backoffice-Data Warehouse und eines gruppenweiten Risikomanagement-Kompetenzzentrums.

Und das Resultat? Die sofortige Anzeige von Kredit- und Investorenrisiken
"Das Endergebnis ist eine wahre Lektion, wie unternehmensweite Stärken genutzt werden können, um Kosten zu senken und das Management in einer multinationalen Umgebung zu verbessern," versichert Pirona. Bei Projektbeginn hatte noch keines der nationalen Tochtergesellschaften eine Risikomanagement-Struktur. Jetzt jedoch verfügt Generali über eine unternehmensweite Lösung auf der Grundlage einer gemeinsamen Methodologie, aber einer, die den besonderen Gegebenheiten jeder Tochtergesellschaft oder Filiale Rechnung trägt. Jetzt können Generalis Mitarbeiter sofort die Risiken für das Unternehmen auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis sehen.

"Die Wirren und die Nervosität, wie sie zuletzt in den Finanzmärkten an der Tagesordnung waren, machen es unerlässlich, Antworten in sehr kurzen Zeitrahmen bereit stellen zu können," so Pirona. "Wenn z. B. ein bestimmtes Wertpapier Anzeichen von Schwäche zeigt, wollen unsere Manager sofort wissen, wie viel in dieses Wertpapier in ganz Europa investiert wurde, was das Value-at-Risk-Element ist und welche Massnahmen durchgeführt werden sollten. Ohne die Risikomanagementlösung von SAS wären wahrscheinlich Wochen nötig, um die erforderlichen Informationen zu sammeln, was in der Zwischenzeit leicht zu einem Millionenverlust an Euros geführt haben könnte. Der andere Nutzeffekt der Lösung ist in dem Vertrauen zu sehen, die sie den etablierten und potentiellen Kunden vermittelt. Denn, wenn Sie kein System installiert haben, das Leistung berechnen und Leistungsfähigkeit demonstrieren kann, sind viele Kunden einfach nicht bereit, mit Ihnen ins Geschäft zu kommen. Verlässliche Performance-Informationen sind ein Muss."

Ein Hauptwettbewerbsvorteil"Die SAS Lösung wurde schnell und gemäss unserer speziellen Angaben implementiert. Sie gab uns die Flexibilität und die Möglichkeit, einige unserer unternehmensspezifischen Ideen und Methoden zu nutzen und zu implementieren, was einen wichtigen Wettbewerbsvorteil darstellt. Kein anderes von uns näher untersuchtes Finanzsoftwarepaket konnte uns das bieten. Wir sind glücklich sagen zu können, das wir mit SAS die richtige Wahl getroffen haben." erklärt Pirona zum Schluss.
"Wir hatten uns auch bei anderen Anbietern umgesehen, fanden dort aber nicht, was wir suchten: Es fehlte einfach die von uns gewünschte Flexibilität. An den Leistungsumfang von SAS kamen diese Angebote nicht heran. Wir suchten eine erstklassige Software zur Risikosteuerung von einem weltweit präsenten Anbieter. Bei SAS haben wir sie gefunden."
Paolo Pirona,
IT-Leiter bei Generali Asset Management
The Power to Know
   Kontakt     Suchen     Terms of Use & Legal Information     Privacy Statement   Copyright © SAS Institute Inc. All Rights Reserved