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Klare Ansicht der IT-Kosten bei der Banque
Générale du Luxembourg Die Banque Générale du Luxembourg (BGL) ist ein führender Anbieter im finanziellen Zentrum Luxemburg. Die Bank wurde im Jahr 1919 von der Société Générale de Belgique und einer Gruppe privater Investoren gegründet und im Jahre 2000 zu 98% von Fortis übernommen. BGL hat eine Belegschaft von 3200 Mitarbeitern und bietet Dienste wie Network Banking, Privatkonten und Anlagenverwaltung, Merchant Banking und Lebensversicherungen. Die IT-Abteilung umfasst 330 Mitarbeiter, die sich um den reibungslosen Betrieb von zwei Mainframe-Systemen, 180 Unix-Computern, 350 NT-Servern und 4000 PCs kümmern. BGL hat sich immer bemüht, die Zuteilung von IT-Kosten zu den verschiedenen Geschäftseinheiten so einfach wie möglich zu halten. Bis vor kurzem wurde den Geschäftseinheiten eine Gebühr pro Benutzer berechnet, die sich aus den IT-Gesamtkosten geteilt durch die Anzahl der PCs ergab. Dies war ein unkompliziertes und grösstenteils faires System. Die Fusion mit Fortis setzte IT-Kosten jedoch unter Druck und das vorherrschende raue Wirtschaftsklima erhöhte diesen noch weiter. Interne Kunden der IT-Abteilung mussten ihre eigenen IT-Kosten senken, und dies führte dazu, dass sie eine genauere Aufschlüsselung der IT-Gebühren forderten. Es war also ein neuer Ansatz erforderlich. Ausnutzung der bestehenden Infrastruktur "Offensichtlich war die erste Bedingung für einen neuen Ansatz, dass er selbst so kostengünstig wie möglich sein musste", erklärt Colette Lacrosse, Projektmanagerin in der IT-Infrastruktur- und Betriebsabteilung bei BGL und verantwortlich für das Gebührenprojekt. "Wir benötigten ein neues System zur Kostenberechnung, das unsere gesamte IT-Infrastruktur abdeckt und so weit wie möglich unsere bestehenden Tools einsetzt. Da bereits internationale Projekte für die nahe Zukunft geplant waren, benötigten wir nicht nur eine zukunftssichere Lösung sondern auch schnelle Ergebnisse. Darüber hinaus sollte die neue Lösung so einfach, fair und wiederholbar wie unser altes System sein." Detailliertere Abrechnungen auf der Basis der Ressourcennutzung BGL kann mit dem neuen System die Ressourcennutzung pro Geschäftseinheit und sogar pro Benutzer automatisch berechnen. Die für diese Kalkulation erforderlichen Informationen werden über eine IT Resource Management-Lösung gesammelt. Die NT-Version erfasst Daten von NT-Servern, vom Archivierungssystem, von Kommunikationssystemen (Telefon, Handys), vom Swift-Server usw. Die Mainframe-Version erfasst Daten zu CPU-Nutzung, Speicherplatz, Druckvorgängen usw. Diese Informationen werden dann vom IT Charge Management verarbeitet, welches Berichte für die IT-Abteilung und die Unternehmensleitung bereitstellt. Ausserdem werden Daten an die Finanzabteilung weitergeleitet, die die Grundlagen für Abrechnungen bilden. Gegenwärtig enthalten die monatlichen IT-Rechnungen Informationen zum Gebrauch von 15 "Produkten" wie z. B. eingenommener Speicherplatz auf dem Mainframe, Anzahl der Telefonanrufe, Anzahl der Stapeltransaktionen usw. Auf diese Weise können Geschäftseinheiten genau sehen, wo ihre Kosten entstehen und auf dieser Basis Einsparungsmöglichkeiten identifizieren. Sicheres Fundament Die bestehende Struktur bildet die Grundlage für eine Erweiterung auf 38 Produkte in einem internationalen Projekt mit Belgien und den Niederlanden. Unser Endziel ist, die Informationen für die Berechnung von IT-Gebühren in allen beteiligten Ländern auf die gleiche Weise zu erfassen, so dass Vergleiche wesentlich einfacher angestellt werden können. BGL wird ausserdem den Datenerfassungsmechanismus erweitern und Datenquellen einbeziehen, die andere Kosten als IT betreffen. Darüber hinaus wird unter Verwendung von der IT Ressource Manager-Lösung ein neues Management-Berichtssystem eingeführt, das den Wert des Systems als Sammelpunkt für alle Arten von IT-Berichten weiter unterstreicht. "Unsere Erfahrungen beim Einsatz von SAS haben gezeigt, wie wertvoll es ist. Wir sind uns darüber einig, dass die Kombination von IT Ressource Management und IT Charge Management ein perfektes Fundament für alle zukünftigen Projekte bildet." Bessere Einsichten "Wir sehen bereits jetzt einen bedeutenden Unterschied in der Einstellung der Geschäftsbereiche gegenüber IT-Kosten. Wir erhalten wesentlich präzisere Fragen, wie z. B.: "Warum waren unsere Druckkosten so viel höher als im letzten Monat?" Mit dem IT Charge Management können wir Drilldowns ausführen und unseren Kunden genaue Informationen dazu bereitstellen, welche Anwendungen Druckaufträge eingeleitet haben, und ihnen dann z. B. Ratschläge dazu geben, wie sie die Anzahl der Druckzeilen reduzieren können. Wir haben also bereits in dieser ersten, vorläufigen Phase des Projekts eindeutig unser Hauptziel erreicht, bessere Einsichten für uns und für unsere Kunden zu erzielen." |
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