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Amazon legt Betrügern das Handwerk
Mit
SAS® gegen Kreditkartenbetrug im Online-Handel
Das im Juli 1995
geründete Unternehmen Amazon.com, ist mittlerweile das grösste
Internet-Versandhaus der Welt. Rund 35 Millionen Kunden bestellen aus einem
ebenfalls nach Millionen zählenden Sortiment an Heim- und Mobilelektronik,
Fotozubehör, Haushalt- und Spielwaren, Büchern, Tonträgern,
Videos, Software, Computerspielen nebst Hardware sowie Sportartikeln. Neben den
amerikanischen Seiten unter www.amazon.com betreibt das Unternehmen die vier
länderspezifischen Webauftritte amazon.fr, amazon.co.uk, amazon.de und
amazon.co.jp. Ebenfalls zu Amazon gehört die "Internet Movie Database"
(www.imdb.com), eine Online-Datenbank mit Informationen zu mehr als 250.000
Filmen und Fernsehsendungen sowie einer Million Darstellern und Mitgliedern von
Produktionsteams seit den Anfängen des Films.
Um sich vor
Betrugsdelikten zu schützen, griff Amazon schon früh auf
Softwaresysteme von SAS zurück. Dazu Jaya Kolhatkar, Leiterin der
Betrugsaufklärung bei amazon.com: "Seit wir SAS Systeme einsetzen, ist die
Zahl der Betrugsfälle auf unseren Internetseiten deutlich
zurückgegangen - im ersten halben Jahr um ganze 50%!" Kolhatkar
erklärt, warum man sich bei Amazon für SAS entschieden hat: "Für
die Analysen, die wir zur Aufdeckung von Betrugsversuchen durchführen,
bietet SAS das beste und umfassendste Instrumentarium - mit
Entscheidungsbäumen, neuronalen Netzen und vielem mehr. Mit einem solchen
Multifunktionstool zu arbeiten, ist effizienter, als die Daten jeweils
gesondert aufzubereiten, um sie mit Spezialwerkzeugen mehrerer Anbieter
untersuchen zu können. Zudem kann die SAS Lösung alle relevanten
Datenformate lesen. Und schliesslich hat SAS sehr schnell und verbindlich auf
unsere Anfragen reagiert."
Betrug mit Methode
Ob
Internet-, Telefon- oder Postversand - das häufigste Betrugsdelikt ist der
Kreditkartenbetrug. Ihn aufzudecken und zu vereiteln ist für den Handel
deshalb so wichtig, weil nicht etwa die Bank des Karteninhabers, sondern der
Händler selbst das finanzielle Risiko trägt. Dabei sind die Methoden
der Betrüger im Internet dieselben wie im traditionellen Einzelhandel.
Allerdings, so findet Kolhatkar, sei die Verfolgung des Online-Betrugs dadurch
einfacher, dass die Täter bei jedem Mausklick eine Datenspur hinterlassen.
Hier einige der häufigsten Betrugstechniken
- Der Täter sucht in Papierkörben nach
Kreditkartenbelegen, um in den Besitz der darauf verzeichneten Daten zu
gelangen.
- Beim Bezahlen werden zwei Kartenabzüge genommen, die Daten
der überzähligen Kopie zu Betrugszwecken verwendet.
- Erfundene Kartennummern: Der Betrüger profitiert davon,
dass sich insbesondere kleinere Banken bei der Überprüfung der
Kartennummern viel Zeit lassen und es dem Verkäufer dadurch unmöglich
wird, mit dem Versand der Ware auf die Freigabe durch das Kreditinstitut zu
warten. Der Täter baut die fiktiven Nummern genau so auf wie die Bank
selbst und verlässt sich darauf, dass eine Überprüfung erst nach
dem Kauf stattfindet.
"Die meisten Betrüger verhalten sich nach bekannten
Mustern", weiss Kolhatkar. "Das erleichtert uns die Arbeit, weil wir uns an
Gemeinsamkeiten in den Transaktions- und Kundendaten orientieren können.
So sind die Täter in der Regel auf Waren aus, die sie auf dem grauen Markt
leicht wieder losschlagen können, zum Beispiel auf Elektronikartikel, und
lassen die Ware verständlicherweise nicht an die Rechnungsadresse liefern.
Eine abweichende Lieferanschrift kann daher ein Indiz sein. Ausserdem
wählen Betrüger meistens die schnellste Versandart. Wenn eines oder
mehrere dieser Merkmale vorliegen, heisst das zwar noch nicht, dass wir es mit
einem Betrugsfall zu tun haben. Kommen aber weitere Anzeichen hinzu, so gehen
wir dem Fall nach."
Mit den Anwendungen von SAS kann Amazon das
Täterverhalten analysieren und Massstäbe entwickeln, nach denen sich
die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens eines Betrugsfalls bewerten lässt.
"Wir lassen diese Kriterien über unsere Kundendatenbank laufen",
führt Kolhatkar aus, "und priorisieren die Ergebnisse mit Hilfe des SAS
Systems. Selbstverständlich wird in jedem Verdachtsfall sorgsam ermittelt,
bevor wir die Behörden einschalten - dabei hilft uns die
Prioritätenliste. Auch dokumentieren wir im SAS System, welche Fälle
wir weiterverfolgen und auf welchem Stand sich die Ermittlungen befinden." |
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"Seit wir SAS
Systeme einsetzen, ist die Zahl der Betrugsfälle auf unseren
Internetseiten deutlich zurückgegangen - im ersten halben Jahr um ganze
50%!" Jaya Kolhatkar,
Leiterin Betrugsaufklärung |
Aufgabe
Aufdecken von Kreditkartenbetrug Lösung SAS® CRM Solution für Fraud
Detection Nutzen
Reduktion des Kreditkartenbetrugs um 50% |
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