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Success Stories

 

Entscheidungsfindung für Ingenieure

Interview mit Gerold Baudinot, Schwerpunktleiter für Business Information Integration am Institut für angewandte Informationstechnologie der ZHAW.

Ihre Lehrveranstaltung nennt sich Decision Support Systems. Was genau wird den Studenten geboten?

Ich sehe mein Lehrangebot als Grundlage für die spätere Arbeit mit BI-Lösungen. Die angehenden Wirtschaftsingenieure und Informatiker sollen lernen, wie Systeme konzipiert, implementiert und betrieben werden. Das Thema Statistik steht nicht im Fokus der Veranstaltung.

Was hat Sie dazu bewogen, diesen Kurs einzuführen?

Dieser Entscheidung lagen zwei Motive zugrunde. Zum einen habe ich als Dozent bemerkt, dass die Informationsaufbereitung im Bereich der Informatik im Studium noch nicht abgedeckt wurde. Zum anderen kamen die Dozenten des Instituts für Datenanalyse und Prozessdesign auf mich zu und fragten nach möglichen Lehrveranstaltungen über Datawarehousing für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen.

Welche Studenten besuchen die Veranstaltung, und welche Themen erarbeiten sie?

Die Studenten sind im 6. Semester des Bachelor-Studiums an der School of Engineering der ZHAW. Sie kommen aus den Studiengängen Unternehmens- und Systeminformatik sowie Wirtschaftsingenieur. Sie haben bereits Programmierkenntnisse, kennen Algorithmen und besitzen Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken.
Die Studierenden besuchen jede Woche eine Vorlesung mit zwei Unterrichtslektionen. Gegenstand der Vorlesungen sind beispielsweise Prozesse, Datenmodelle und die Bedeutung von Metadaten, und zwar unabhängig von der eingesetzten Software. In der Theorie sprechen wir also nicht über die Werkzeuge, sondern unterrichten vorwiegend konzeptorientiert.
Alle vierzehn Tage absolvieren die Kursteilnehmer vier Praktikumslektionen, in denen sie Aufgaben aus der Praxis lösen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bau von ETL-Prozessen bis hin zur Analyse z. B. in Form von Datacubes. Ein weiteres Thema ist wie man Code generiert, was dem besseren Verständnis von ETL- Komponenten wie dem DI Studio oder Reportgeneratoren wie Enterprise Guide dient.

Welche Lösungen verwenden Sie im Unterricht?

Da die in den Vorlesungen behandelten Themen wie Prozesse, Datenmodelle und Metadaten unabhängig von der eingesetzten Software sind, gehen wir in der Theorie auf keine bestimmte Lösung ein. In der praktischen Ausbildung verwenden wir dann SAS. SAS liefert uns zu einem Teil der Aufgaben auch die Daten, mit denen wir die Übungen durchführen. Wir erwarten aber, dass die Kursteilnehmer zusätzlich eine Seminaraufgabe lösen.
Diese Aufgabe ist in der Regel unabhängig von SAS. Damit erreichen wir eine Vertiefung der konzeptuellen Grundlagen. Beispielsweise untersuchen die Studenten Open-Source-Lösungen aus der BI-Domäne. Studenten nutzen während ihres Studiums vor allem aus Kosten- und Lizenzgründen oftmals Open Source.
Der direkte Vergleich zeigt die Vorteile eines ausgereiften Systems wie SAS gegenüber den frei zugänglichen Paketen wie beispielsweise Jasper. Durch den Vergleich wird vor allem deutlich, dass Open-Source-Systeme zurzeit noch nicht für umfangreiche und anspruchsvolle Lösungen eingesetzt werden können.

Wie können Studenten bei Ihnen Erlerntes praxisnah umsetzen?

Im Rahmen der Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten können die Studenten auch anspruchsvollere Aufgaben bearbeiten. Im vergangenen Jahr haben wir ein Projekt mit Bachelorstudenten für eine führende Baustofffirma zur Auswertung der Verkaufszahlen abgewickelt. Ein weiteres komplexeres Projekt war das Reengineering eines bestehende DWH zur Auswertung von Rechnungsdaten von Krankenversicherungen, haben wir mit Masterstudenten abgewickelt. Im laufenden Jahr sind 3 DWH Projekte in Arbeit aus den Bereichen Infrastrukturmanagement, Gesunheitsmanagement und industrielle Produktionsüberwachung.

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ZHAW

Die Aufgabe:
Grundlagenbildung für die spätere Arbeit mit BI-Lösungen.
Die Lösung:
SAS Base

Studenten nutzen während ihres Studiums vor allem aus Kosten- und Lizenzgründen oftmals Open Source. Der direkte Vergleich zeigt die Vorteile eines ausgereiften Systems wie SAS gegenüber den frei zugänglichen Paketen wie beispielsweise Jasper.

Gerold R. Baudinot

Schwerpunktleiter für Business Information Engineering, ZHAW