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Success Stories

 

Der konzentrierte Blick aufs Ganze

Die VPV-Versicherungsgruppe setzt auf eine ausgewogene und zielgerichtete Geschäftssteuerung: Die "Balanced Scorecard" übersetzt das Unternehmensleitbild in konkrete Ziele und Messgrössen.









Einheitliche unternehmensweite Informationen


  • Gesamtsteuerung, Planung und Risikomanagement
  • Kosten- und Ergebniscontrolling
  • Vertriebs- und Marketingcontrolling
  • Kapitalanlagencontrolling
  • Personalcontrolling
 

"Zu Beginn des Projekts haben wir eine leistungsstarke Data Warehouse-Software gesucht, mit der ein entsprechender Infomationsdatenpool für das integrative Unternehmens-Controlling-System geschaffen werden konnte", erinnert sich Hallmann. Acht Unternehmen wurden zur Beantwortung eines Pflichtenheftes aufgefordert. Drei Data Warehouse-Anbieter standen danach in der engeren Wahl. "Das SAS System kam unseren Anforderungen sowohl bei den technischen als auch bei den benutzerorientierten Bewertungskriterien am nächsten", begründet Hallmann die Entscheidung für SAS. "Weitere Pluspunkte bei der Partnerwahl waren für die Entscheider der VPV-Versicherungsgruppe das massgeschneiderte Angebot an Consultingleistungen sowie die Erfahrungen von SAS mit ähnlichen Projekten",erklärt Hallmann. "Ausserdem schätzen wir die Investitionssicherheit, die uns SAS als führender Data Warehouse- Hersteller garantiert."

Vertriebscontrolling - aktuelle Daten per Mausklick
Der modulare Aufbau des Systems erlaubt eine schrittweise Implementierung gemäss dem praxisgerechten Motto "Think big, start small". Da vor allem die effiziente Steuerung des Vertriebs und genaue Kenntnisse über die Vertriebswege und Sparten in der gegenwärtigen Marktsituation für die VPV hohe Bedeutung haben, wurde das Vertriebscontrolling als erstes Modul realisiert. Mitte 1998 fiel der Startschuss und bereits im Dezember konnten die ersten Anwendungen von VIPAS, dem Vertriebs-Informations-, Planungs-, Analyse- und Steuerungssystem, getestet werden. Nach Fertigstellung des Moduls Ende 1999, stehen den Anwendern vom Vorstand über die Führungsebenen von Innen- und Aussendienst bis hin zu ausgewählten Fachanwendern per Mausklick eine Fülle von Informationen zur Verfügung. Dazu zählen die täglich aktualisierten Daten zur Produktion, also die Versicherungsanträge, die eingingen und bearbeitet wurden.

Die Bestandsdaten geben Auskunft über die laufenden, stornierten und abgelaufenen Versicherungsverträge. Informationen über Zusammensetzung und Entwicklung des Kundenstamms, die Schadensmeldungen und -zahlungen zählen ebenfalls zu den internen Daten, die vom Data Warehouse nach den verschiedensten Kriterien verknüpft, abgefragt und analysiert werden können. VIPAS bietet auch die Möglichkeit des Data Base Marketings, mit dem eine höchst individuelle Segmentierung und Ansprache von Kunden erfolgen kann. Aus externen Quellen fliessen Marktforschungsinformationen sowie geografische und soziodemografische Daten, wie etwa Kaufkraftkennziffern, ein. Kombiniert mit dem internen Datenbestand geben sie Auskunft über Marktanteile, die Betreuungsintensität oder nicht ausgeschöpfte Potenziale in bestimmten Regionen.

"Binnen 15 Monaten gelang es uns, die insgesamt acht Datamarts von VIPAS fertig zu stellen", sagt Hallmann nicht ganz ohne Stolz. Nicht nur in Anbetracht der immensen Datenmenge von dreissig Gigabytes, die im Data Warehouse abgelegt sind, ist dies bemerkenswert. 1998/99 musste auch die Fusion zwischen der Kölner Postversicherung VvaG und der Vereinigten Postversicherung VVaG bewältigt werden. Die unterschiedlichen Organisationsstrukturen der beiden Gesellschaften erschwerten vor allem die Erhebung der Bestandsdaten.

Hohe Akzeptanz und hohe Erwartungen
"Bereits nachdem die ersten Datenaufbereitungen fertig gestellt waren, stiessen die Informationen auf grosses Interesse bei den Marketing- und Vertriebsmitarbeitern", erinnert sich Anne Katrin Bogner-Hamleh, SAS Projektmanagerin bei der VPV. "Für uns sind die vielen Ad-hoc-Auswertungen, die bereits nach kurzer Zeit aus dem SAS® System generiert wurden, ein Beweis für die gute Akzeptanz bei den Anwendern." Ebenso legte das Projektteam unter der Leitung von Torsten Hallmann von Anfang an grössten Wert darauf, das System entsprechend den Wünschen und Bedürfnissen der künftigen Nutzer zu entwickeln. Auch die grafische Benutzeroberfläche mit Online-Hilfe und Begriffsdefinitionen sowie der durchgehend gleiche Aufbau der Analysesichten erleichtern die Arbeit mit dem System. "Daher ist der Schulungsaufwand relativ gering", betont Hallmann. Im Jahr 2000 wird das Projektteam die Module Kosten-/Ergebniscontrolling und Kapitalanlagencontrolling anpacken. Das Risikocontrolling ist bereits in Vorbereitung. Anschliessend steht dann das Modul zum Personalcontrolling auf dem Programm.

Erfolgsfaktor: Aktive Unterstützung durch den Vorstand
"Bis zum Jahresende 2001 werden alle Informationen unserer Unternehmensgruppe im Data Warehouse integriert sein", plant Torsten Hallmann. Dieser ehrgeizige Zeitplan lässt sich unter anderem deshalb einhalten, weil die VPV-Versicherungsgruppe derzeit die Software SAP R/3 einführt. "Dadurch stehen uns optimale Rohdaten zur Verfügung. Der Arbeitsaufwand für die Datensammlung, -analyse und -bereinigung reduziert sich deutlich", so Hallmann. Doch auch die gute Zusammenarbeit des Projektteams hat grossen Anteil am zügigen Fortschreiten. "Wir spüren immer wieder, dass es sich beim Unternehmens-Controlling-System um ein Projekt handelt, das vom Vorstand unterstützt und gefördert wird", nennt Bogner-Hamleh einen weiteren Erfolgsfaktor.

Natürlich knüpft gerade das Top-Management hohe Erwartungen an das Unternehmens-Controlling-System. "Zum einen erlaubt die Verdichtung der Informationsflut die Konzentration auf das Wesentliche", erklärt Torsten Hallmann. Doch wichtiger noch sei der unternehmensweit einheitliche Datenpool, der alle steuerungsrelevanten Informationen der VPV-Versicherungsgruppe enthält. Dies erlaube nicht nur die operative Bereichs- und Ergebnisplanung. "Das System wird in der Lage sein, selbst unsere ganzheitlich ausgerichtete strategische Planung massgeblich zu unterstützen und wird damit ein wichtiges Management-Tool zur Erreichung unserer Balanced Scorecard."

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VPV-Versicherungsgruppe

Die Aufgabe:
Erweiterung des Kundenstammes auf weitere Zielgruppe in dereguliertem Versicherungsmarkt. Einheitliche, unternehmensweite Information. Schaffung eines Infomationsdatenpool für das integrative Unternehmens-Controlling-System.
Die Lösung:
Ausgewogene und zielgerichtete Geschäftssteuerung auf der Basis einer "Balanced Scorecard"
Produkte:
SAS® System
Daten-Volumen:
Datenmenge von 30 Gigabytes im Datawarehouse

Das SAS® System kam unseren Anforderungen sowohl bei den technischen als auch bei den benutzerorientierten Kriterien am nächsten. 

Torsten Hallmann

Leiter Controlling/Unternehmensplanung