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Success Stories

 

Globale Erfolgsformel mit SAS®

Obwohl der Chemiekonzern Quaker in mehr als 20 Ländern vertreten ist, war er bislang nicht als globales Unternehmen aufgestellt. Der im US-Bundesstaat Pennsylvania ansässige Konzern erwirtschaftete zwar rund 250 Millionen Dollar Gewinn im Jahr, verfügte aber über keine einheitlichen, durchgängigen Betriebsabläufe. Spezialisiert auf Chemikalien und Dienstleistungen für die Metallindustrie, gliederte sich Quaker in regionale Unternehmungen, die sich ihrerseits aus autonomen Landesgesellschaften zusammensetzten. Eine weltweite Strategie gab es nicht.

"Da wir Kunden auf der ganzen Welt beliefern, mussten wir lernen, global zu agieren", erklärt Quaker-Finanzvorstand Michael Barry. "Ausserdem wollten wir unsere Infrastruktur, unsere Kaufkraft und unser Geschäftswissen besser nutzen. Eine der wichtigsten Fragen auf dem Weg in die Globalisierung lautete, wie wir die Daten aus den einzelnen Ländern zu einer aussagekräftigen Informationsbasis für geschäftliche Entscheidungen verdichten."

Aus 32 Unternehmen wird eins

Vor die Aufgabe gestellt, die jeweils eigenen Tabellenformate aus 32 Unternehmensteilen zu vereinheitlichen, wandte sich Quaker an SAS. Mit Hilfe von SAS Financial Management Solutions verkürzte Quaker den Zeitaufwand für den Monatsabschluss von zehn auf acht Tage. Doch so glatt war es nicht immergelaufen. Im Jahr 1999 hatte der Chemiehersteller die Umstellung von einer geografischen Konzernstruktur auf eine Gliederung nach Branchen angekündigt - eine Entscheidung, die den rund 1.100 Angestellten und Führungskräften des Unternehmens einiges Kopfzerbrechen bereitete, da es zunächst unmöglich schien, Informationen aus der ganzen Welt nach Industriezweigen auszuwerten.

Die lokalen EDV-Systeme konnten die benötigten Daten jedenfalls nicht liefern. Ausserdem arbeitete der Konzern nichtmit einer einheitlichen Systemlandschaft; die einzelnen Geschäftseinheiten setzten vielmehr unterschiedliche lokale Transaktionssysteme ein. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass die Aufbereitung der Geschäftsergebnisse in der Buchhaltung zwar dem jeweiligen nationalen Steuerrecht entsprach, nicht aber die Belange einer konzernweiten Konsolidierung berücksichtigte.

Die Welt zu Füssen

"Früher schickten uns die Landesgesellschaften ihre Ergebnisse in Form von Excel-Tabellen zu, und wir mussten dann in der Zentrale 32 solcher Tabellen zusammenfassen", erinnert sich Barry. "Immer wieder traten Unstimmigkeiten auf. Der Zeitaufwand war enorm. Mit SAS erhalten wir genauere Daten und können uns auf die Auswertung konzentrieren, statt unsere Zeit mit dem Nachprüfen von Zahlen zu vertun." Die Konsolidierung der Daten aus den32 Konzerneinheiten erwies sich als eines der grössten Globalisierungshemmnisse. Zunächst mussten diese Informationen in ein übergreifendes ERP-Data Warehouse integriert werden.

Das Quaker Warehouse Information System besteht aus einer Reihe von Analyseanwendungen auf der Basis von SAS Software, darunter SAS/IntrNet®. Diese Anwendungen sind webfähig und können daher weltweit über das Intranet von Quaker aufgerufen werden. "Wir haben unsere Daten betriebswirtschaftlich konsolidiert, um einen Überblick über unsere Kunden aus der ganzen Welt, über unsere Umsätze und kundenspezifischen Gewinnspannen zu erhalten", erläutert Barry. "In Brasilien verwendeten unsere Kollegen andere Systeme als in Asien, in Europa andere als in den USA. Uns ging es vor allem darum, gute Entscheidungsinstrumente für die Konzernleitung einzuführen. Mit SAS ist uns das gelungen."

Schnelle Antworten - keine Frage!

Über SAS Financial Management hat Quaker den gesamten Konsolidierungsprozess automatisiert. Zudem ist das Unternehmen nun in der Lage, sich umgehend an Änderungen der Berichtsregeln und Offenlegungsvorschriften anzupassen. Dank der ausgereiften Datenhaltungs- und Analysewerkzeuge des Systems kann der Chemiekonzern seine Zahlen aufschlüsseln und sein Geschäft aus den verschiedensten Blickwinkeln überschauen. "Die Anwendungen von SAS ermöglichen es uns, die zu betrachtenden Daten auf übersichtliche Teilmengen herunterzubrechen", fährt Barry fort. Dies gestattet es uns, uns auf die wirklich relevanten Bereiche zu konzen- trieren und uns nicht in nebensächlichen Informationen zu verlieren. Da wir unsere Finanzdaten nun effizienter konsolidieren und zu gesichertem Wissen aufbereiten können, schaffen wir mehr mit weniger Personal - und arbeiten obendrein genauer."

Quaker und SAS: eine dauerhafte Partnerschaft

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von SAS sei dessen Flexibilität und Hilfsbereitschaft gewesen, so Barry. "SAS ist ein echter Partner. Andere Dienstleister versuchten ständig, uns Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, die wir nicht brauchten. SAS dagegen kam es darauf an, unser Geschäft zu optimieren. Wir fühlen uns bei SAS in den besten Händen."

 

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Quaker Chemical

Die Aufgabe:
Konsolidierung der Finanzdaten aus 32 Konzerneinheiten
Die Lösung:
SAS® Financial Management Solutions
Nutzen:
Effizienter, automatisierter Konsolidierungsprozess

Wir haben unsere Daten betriebswirtschaftlich konsolidiert, um einen Überblick über unsere Kunden aus der ganzen Welt, über unsere Umsätze und kundenspezifischen Gewinnspannen zu erhalten.

Michael Barry

CFO, Quaker Chemical Corp.