Referenzen /

SAS Deutschland
SAS Institute GmbH
In der Neckarhelle 162
D-69118 Heidelberg
www.sas.com/offices/europe/germany/success/

Referenzen

Printer-FriendlyPrinter-FriendlyPDF PDF

Referenzen

 

Mit den richtigen Daten gesund in die Zukunft

Die Techniker Krankenkasse setzt bei der unternehmensweiten strategischen Planung und Steuerung auf SAS

Was 1884 als "Eingeschriebene Hilfskasse für Architekten, Ingenieure und Techniker Deutschlands" gegründet wurde, ist heute die drittgrößte Krankenkasse in Deutschland: Die Techniker Krankenkasse (TK) versichert insgesamt rund 5,3 Millionen Menschen. Mehr als 9.500 Mitarbeiter und 220 Geschäftsstellen im ganzen Bundesgebiet stellen eine optimale Betreuung der Mitglieder sicher.

Um eine so leistungsstarke Versicherung effizient und erfolgreich zu führen, setzt die TK bei der unternehmensweiten strategischen Steuerung und Planung auf SAS - etwa in den Bereichen Controlling, Marketing, Organisation und Finanzwesen. Die Techniker Krankenkasse arbeitet bereits seit 1993 mit SAS: Im ersten Schritt kam SAS für die Realisierung einzelner dispositiver Anwendungen zum Einsatz. Im Jahr 1995 begann der Stabsbereich Controlling dann gemeinsam mit der IT-Abteilung mit dem Aufbau eines Data Warehouse, zunächst für die Verwaltung der Versichertendaten. Nach und nach wurden auch Daten aus den operativen Kernanwendungen (Krankengeld, Kuren) in das Data Warehouse integriert.

Im Jahr 1998 leitete die TK einen Wechsel in der IT-Strategie ein: Für betriebswirtschaftliche Anwendungen setzte man auf SAP und für krankenkassenspezifische Anwendungen auf "TKeasy", eine moderne mehrschichtige Java-Architektur. Für das SAS Data Warehouse stellte die neue Strategie kein Problem dar, weil auf Daten aus beiden Architekturen zugegriffen werden kann. Ergänzt wurde das Data Warehouse darüber hinaus mit Daten aus dem Datenaustausch mit Leistungserbringern (Krankenhaus-, Apothekendaten u.ä.) sowie externen Daten, zum Beispiel über Arbeitgeber.
 
So entstand ein umfassendes, unternehmensweites Data Warehouse, in dem sämtliche versicherungsrelevanten Daten zusammengefasst und für Analyseverfahren zugänglich gemacht werden. Im Laufe der Jahre hat die Techniker Krankenkasse ihre Data Warehouse-Umgebung mit SAS kontinuierlich weiter ausgebaut - zum Beispiel mit Anwendungen für Controlling, Marketing, Customer Relationship Management oder im Vertragsbereich. Dabei nutzt die TK auch erfolgreich Data Mining-Technologien von SAS: So setzt die TK SAS für nahezu sämtliche Analysen im Marketing ein - etwa für die Aktivitäten zur Kundengewinnung sowie zur Vertriebssteuerung. Die TK kann mit den Data Mining-Verfahren von SAS beispielsweise ermitteln, welche Mitglieder strukturell als besonders kündigungsgefährdet anzusehen sind, um gezielte Kundenbindungsmaßnahmen einleiten zu können.

Dezentrale Führungskompetenz stärken 

Die Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse in Hamburg versorgt alle 220 Service-Standorte im Bundesgebiet regelmäßig mit Daten und Statistiken zu sämtlichen bundesweit relevanten Fragen rund um die Krankenversicherung. Eine solche zentral gesteuerte Informationsverteilung ist ideal, wenn es um die bundesweit einheitlich geregelten Abläufe in der Krankenversicherung für die rund 5,3 Millionen Versicherten geht. Zur dezentralen operativen Unternehmenssteuerung, zum standortbezogenen Controlling oder zur Planung von lokalen Vertriebsaktivitäten sind jedoch weitaus detailliertere Informationen notwendig. Deshalb hat das Controlling der Techniker Krankenkasse in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung das SAS basierte Führungs- und Plandatensystem um eine Web-Komponente erweitert, so dass auch Geschäftsstellenleiter, Teamleiter und Controller vor Ort schnell und bequem selbstständig individuelle Abfragen und Analysen vornehmen können. Dieses dezentrale System mit dem Namen "eCon" ist seit 2002 im Einsatz und wird mittlerweile von etwa 500 Anwendern genutzt.
 
Als Entwicklungs- und Implementierungspartner wählte die TK den langjährigen SAS Quality Partner Info Ware aus Heidelberg. Bis zur Einführung von eCon waren die Mitarbeiter in den Geschäftsstellen auf die Informationen angewiesen, die ihnen von der Hamburger Zentrale zur Verfügung gestellt wurden. Im Einzelfall mussten sie sehr aufwändige Analysen beim zentralen Controlling und bei der Informationsverarbeitung in Auftrag geben. "Der direkte Zugriff der TKMitarbeiter vor Ort auf die zentral auf dem Host gehaltenen Daten dagegen entlastet die IT-Abteilung von zeitraubenden Standardanfragen und schafft eine größere Transparenz im Unternehmen", erläutert Uwe Roßius, Leiter des SAS Data Warehouse bei der TK. Dabei können die Mitarbeiter auf die Qualität der Daten im 1 Terabyte großen Data Warehouse vertrauen, in dem Daten aus SAP R/3, DB2, IMS, MS Office und den Software-Eigenentwicklungen der TK zusammengeführt sind: "Ein unternehmensweites Data Warehouse schützt zwangsläufig vor inkonsistenten Daten", erklärt Wolfgang Wandel, im Controlling verantwortlich für den Aufbau des unternehmensweiten Data Warehouse. Die lokalen TK-Mitarbeiter nutzen eCon für nahezu alle Bereiche der dezentralen Unternehmenssteuerung: Für das Controlling zum Beispiel lassen sich mit eCon wertvolle Informationen über die Performance der eigenen Geschäftsstelle gewinnen.
 
Zudem ermöglicht eCon den Vergleich der eigenen Leistung mit anderen Geschäftsstellen. Der Vorteil: Der Wettbewerb der einzelnen Standorte führt zu einer schnelleren und erfolgreicheren Umsetzung von Unternehmensstrategien. Auch bei der Ermittlung realistischer Zielgrößen leisten die umfangreichen Möglichkeiten zur Datenanalyse eine wertvolle Hilfe. Der kontinuierliche Ausbau von eCon ist bereits geplant: Bis 2004 sollen mehr als 700 Mitarbeiter mit der Lösung arbeiten. In nächster Zeit wird das System sukzessive um weitere Funktionalitäten, etwa im Bereich Grafik, erweitert. Mit neuen Fachanwendungen auf Grundlage von eCon begegnet die TK dem wachsenden Kostendruck im Gesundheitswesen. Beispiel Disease Management - ein integrierter Ansatz für die Koordination und Verbesserung aller Dienstleistungen für chronisch kranke Patienten. Damit reagiert die TK auf die Herausforderung, die chronische Erkrankungen wie Diabetes an Krankenkassen stellen.
 
Mitarbeit der Fachabteilungen zahlt sich aus

Für die Schulung setzte die Techniker Krankenkasse auf das Schneeballsystem. Aus jeder dezentralen Einheit wurde mindestens ein Mitarbeiter geschult, der sein Wissen dann an die Kollegen weitergab. Die Akzeptanz des neuen Systems ist außergewöhnlich gut, da die Arbeit mit dem Tool sehr einfach ist - die Mitarbeiter erkennen täglich, dass eCon sie unmittelbar bei ihrer Arbeit unterstützt. Deshalb resümiert Thomas Wolf, im Controlling verantwortlich für Data Mining und das Projektcontrolling bei der Erstellung neuer Data Marts: "Die gute Resonanz auf eCon zeigt, wie wichtig das Einbeziehen der Fachabteilungen ist." Wolfgang Wandel ergänzt: "eCon arbeitet äußerst schnell und zuverlässig, so dass sich die Kollegen ihre Arbeit ohne das System gar nicht mehr vorstellen können."

Copyright © SAS Institute Inc. All Rights Reserved.

Techniker Krankenkasse

Business Thema:
Strategischen Steuerung und Planung
Die Lösung:
SAS Data Warehouse
Zitat:

Moderne Managementmethoden in der solidarischen Krankenversicherung - ein Widerspruch? Im Gegenteil: Verpflichtung. Die TK hat seit langem ein professionelles Controlling mit modernen Data Warehouse-basierten Informationsinstrumenten.

Prof. Dr. Norbert Klusen

Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse