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SAS Deutschland
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Erfolgreich standardisiert: zentrale Datenbereitstellung mit SAS®

Unternehmensweites, automatisiertes Reporting für verschiedene Fachabteilungen

Der Kunde

Die ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-Aktiengesellschaft ist der gemeinsame Partner für Rechtsschutzversicherungen der Gruppe öffentlicher Versicherer und der Sparkassen-Finanzgruppe. Mit einem Marktanteil von 6,4 Prozent belegt das Unternehmen den fünften Rang im deutschen Rechtsschutzmarkt. Zum Unternehmensverbund gehören darüber hinaus verschiedene andere Unternehmen und Beteiligungen – zum Beispiel die ÖRAG Service GmbH als Assisteur und die Deutsche Rechtsanwaltsservice GmbH (D.R.S.). Am gemeinsamen Standort in Düsseldorf arbeiten über 400 Beschäftigte.


Die Aufgabe

Der IT-Bereich zählt zu den zentralen Dienstleistungsbereichen der ÖRAG. Sie ist für die Informationstechnik sämtlicher ÖRAG-Gesellschaften zuständig. Die besondere Herausforderung: Das Leistungsspektrum des Konzerns ist äußerst breit, die Angebote der verschiedenen Unternehmen unterscheiden sich teilweise deutlich. So gehört etwa eine Assistance ebenso zum Portfolio wie eine Rechtsschutzversicherung. Entsprechend vielfältig sind auch die Anforderungen an das Reporting und die Zyklen der  Datenbereitstellung. Bislang waren für die Reporting-Aufgaben im Konzern deshalb zahlreiche unterschiedliche Lösungen im Einsatz. Diese lieferten fachlich korrekte Ergebnisse – ihr Betrieb war jedoch wenig effizient und für den zuständigen IT-Bereich mit viel Aufwand verbunden. Was fehlte, war eine unternehmensweit einheitliche Reporting-Lösung: einfach zu administrieren und doch in der Lage, die individuellen Bedürfnisse sämtlicher Gesellschaften zu bedienen.

Vor diesem Hintergrund reifte bei den Verantwortlichen der ÖRAG die Vision, eine gemeinsame Reporting-Plattform für alle Gesellschaften zu entwickeln. Primäre Ziele: Entlastung der rund 40 Mitarbeiter des IT-Bereichs sowie mehr Transparenz über die zugrunde liegenden Daten für die einzelnen Gesellschaften und Fachabteilungen. Zudem
sollte die neue Lösung flexibler sein und den Zugriff Dritter durch Standardschnittstellen vereinfachen. Dies ist angesichts der hohen Vernetzung des Konzerns mit seinen Partnerunternehmen und Beteiligungen extrem wichtig. Denn auch sie müssen auf das Reporting zugreifen können.

Zu diesen Grundvoraussetzungen kamen noch Anforderungen der Verbundpartner hinzu, deren Realisierung mit der Kapazität des bestehenden Systems nicht mehr möglich gewesen wäre. Damit stand fest, dass nur eine unternehmensweite Business Intelligence-Lösung auf Data Warehouse-Basis das übergreifende Reporting voranbringen konnte. Die Zeit für einen Neuanfang war gekommen. „Wir standen vor einer Grundsatzentscheidung: weiter mit bestehenden Insellösungen arbeiten und diese immer weiter modifizieren oder eine einheitliche Lösung aus einem Guss aufbauen. Für uns stand schnell fest: Wir brauchen eine konsolidierte, zukunftsfähige Lösung“, so Peter Paschke, Projektleiter Data Warehouse bei der ÖRAG.


Die Lösung

Die bestehenden operativen Systeme sollten auch mit der neuen Lösung unverändert bleiben: Das Schadenmanagement sollte seine Daten weiter in DB2 halten, die Telefonie auf SQL und Lotus Notes laufen und die Daten externer Kunden sollten weiterhin über Excel entgegengenommen werden. Um diese Grundanforderungen umzusetzen, galt es, einen ETL-Prozess (ETL: Extrahieren, Transformieren, Laden) zu definieren, der die Daten aus den verschiedenen Systemen harmonisiert, und eine entsprechende Lösung auszuwählen. Daher wird die Datenaufbereitung zentral durch den IT-Bereich betreut. Die Datenweiterverarbeitung und -darstellung übernehmen die Anwender in den Fachabteilungen selbst.

„Eine derartige Aufgabenteilung zwischen Fachabteilungen und IT und die Abbildung des ETL-Prozesses ließen sich am besten mit dem SAS Enterprise Data Integration Server verwirklichen“, erläutert Paschke. „Dies war ein Grund für unsere Entscheidung für SAS.“ Darüber hinaus hatte die ÖRAG schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit
SAS gemacht, beispielsweise im Controlling. SAS hat mit seiner Qualität und seinem Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso überzeugt wie mit der Investitionssicherheit, die ein Marktführer bietet. „Wir haben uns gegen Open Source entschieden, denn wir brauchen einen zuverlässigen Partner. SAS ist ein Standard, der uns ermöglicht, auch in Zukunft kurzfristig Mitarbeiter zu finden, die uns bei Projekten unterstützen können“, so Paschke.

Die neue Lösung ist äußerst flexibel aber dennoch unaufwändig im Betrieb und in der Wartung. Die Datenbereitstellung läuft zentral über SAS – abrufen lassen sich die Daten jedoch auch über zahlreiche Drittanwendungen. So kann jeder Mitarbeiter, der eine Auswertung oder einen Report fachlich zusammenstellt, die notwendigen Daten über eine ODBC-Schnittstelle auch in seiner gewohnten Arbeitsumgebung nutzen. Der IT-Bereich ist damit von der zeitintensiven Aufgabe befreit, Reports für einzelne Fachabteilungen zu erstellen.


Das Projekt

Die ÖRAG hat für ihr Projekt einen offenen Ansatz gewählt: Intern wurden zunächst alle Gesellschaften und Abteilungen nach ihren Wünschen und Anforderungen für ein erweitertes Reporting-System und die Integration aller bestehenden Systeme befragt. Daraus entwickelte der IT-Bereich eine Soll-Architektur. „Die Analyse hat gezeigt, dass die Betreuung zahlreicher Einzellösungen aufgrund des hohen Personalaufwands und der Kosten nicht mehr sinnvoll ist. Wir brauchten nicht einfach nur ein Data Warehouse, sondern eine echte Business Intelligence-Lösung“, so Paschke.

Im nächsten Schritt führte das Projektteam einen Proof of Concept durch. Dieser bestätigte den gewählten Ansatz – sowohl mit Blick auf die Anforderungen der internen als auch auf die der externen Auftraggeber. Die Auswahl von SAS erwies sich an dieser Stelle erneut als richtige Entscheidung. Das bestätigten auch die externen Auftraggeber, die mit der Software-Auswahl der ÖRAG sehr zufrieden waren. Sie können nun ihre Reports in unteschiedlichen Zeitabständen automatisiert erstellen. Alle Beteiligten profitieren direkt von der neuen Lösung: Mit ihr reduziert sich der Zeitaufwand für das Reporting um rund ein Drittel.

Gefragt nach den Erfahrungen aus dem Projekt, fasst Paschke zusammen: „Es war richtig und wichtig, möglichst alle Ebenen frühzeitig einzubeziehen. Die ergebnisoffene Vorgehensweise bringt dies mit sich. Allerdings müssen alle Wünsche und Anforderungen dann auch wieder konsolidiert werden.“ Und schließlich sieht er auch die IT entscheidend gestärkt: „Wir können nun bei jeder einzelnen Gesellschaft auf die Strategie für das ganze Unternehmen verweisen. Das ist aber nur möglich, weil wir ein Sollbild entwickelt haben, an dem sich alle orientieren können.“


Der Nutzen

  • Automatisiertes, periodisches Reporting bei einem Drittel weniger Aufwand als in der Vergangenheit
  • Geringer Wartungsaufwand und damit Entlastung des IT-Bereichs
  • Standardisierung mit SAS ermöglicht die Einbindung externer Dienstleister – jederzeit
  • Hohe Flexibilität und Skalierbarkeit
  • Skalierbare Basis für künftige Aufträge aus der eigenen Organisation
  • Aufbau einer konsistenten unternehmensübergreifenden BI-Strategie
  • Hohe Zufriedenheit bei Anwendern und externen Auftraggebern
  • Erfolgreiche Unterstützung des übergreifenden BI-Projektes
  • SAS basierter Ansatz: lösungsorientiert und zukunftsfähig

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Örag

Business Thema:
Automatisierte Datenzusammenführung aus heterogenen IT-Systemen
Die Lösung:
SAS® Enterprise Data Integration Server,
SAS® Enterprise Guide®
Nutzen:
Automatisierung von ETL-Prozessen;
zentrales Data Warehouse; flexibles,
transparentes Reporting
Zitat:

Gerade vor dem Hintergrund unserer vernetzten Struktur haben wir mit SAS einen Standard etabliert, mit dem wir auch künftige Projekte und Anforderungen effizient realisieren können.

Peter Paschke

Projektleiter Data Warehouse bei der ÖRAG