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SAS Deutschland
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Immer auf Kurs

Der Full-Service-IT-Dienstleister steuert sein Geschäft mit SAS® Financial Intelligence

Der Kunde

Mit rund 3.450 Mitarbeitern zählt die FIDUCIA zu den größten Full-Service-IT-Dienstleistern in Deutschland. Das Kerngeschäft des Unternehmens mit Sitz in Karlsruhe ist die Erbringung von IT-Leistungen für 811 Volksbanken und Raiffeisenbanken (Bilanzvolumen von rund 600 Mrd. Euro), für die Zentralinstitute und Unternehmen im genossenschaftlichen Finanzverbund sowie für Privatbanken. Öffentliche Verwaltungen und Unternehmen aus der Industrie sowie der Versicherungsbranche zählen ebenfalls zu den Kunden der FIDUCIA-Gruppe.
 
Die Aufgabe

Im Controllingbereich verfolgt die FIDUCIA seit je einen strategischen Ansatz. So hatte der IT-Dienstleister vor einigen Jahren für das strategische unternehmensweite Berichtswesen ein System entwickelt, das sowohl Prozesse als auch Unternehmensziele und -risiken detailliert abbildet und einordnet. Im Monatszyklus wurden mit Hilfe dieser Lösung Informationen darüber geliefert, inwieweit Unternehmensziele erreicht wurden – sowohl aus der Perspektive des gesamten Unternehmens als auch aus der Sicht einzelner Bereiche und Abteilungen.

Die technische Basis hierfür war ein eigenentwickeltes Datenbanksystem, das als Informations-, Signal- und Kommunikationsmedium diente. Zugriff auf dieses System hatten die Vorstandsmitglieder der FIDUCIA sowie Führungskräfte auf Bereichs- und Abteilungsleiterebene und auch Geschäftsführer und Führungskräfte in den Tochtergesellschaften. Außerdem arbeiteten zahlreiche Mitarbeiter im Auftrag ihrer Vorgesetzten damit.

Zur Zeit seiner Entwicklung war diese Lösung ein ausgereiftes, innovatives Controllinginstrument – doch nach und nach zeigten sich Defizite: So mussten zum Beispiel Reports aufwendig per Hand eingestellt werden und auch die Integration der Leistungsdaten aus SAP und Excel erfolgte manuell. Ein weiterer wichtiger Punkt: Das System erlaubte nur weitgehend standardisierte Monatsreports; zentrales Ad-hoc-Reporting sowie Abfragen zu übergreifenden Themen waren lediglich mit großem organisatorischem Aufwand möglich.

Gründe genug für die FIDUCIA, sich nach einer neuen Lösung umzusehen: „Wir suchten ein Controllingsystem, das Führungskräften einen Überblick über sämtliche Prozesse, Ziele und Risiken sowie Kosten und Kapazitäten verschafft – und diese miteinander verbindet, um so eine zukunftsgerichtete Steuerung des Unternehmens zu ermöglichen“, beschreibt Lothar Schauer, Leiter Unternehmenssteuerung bei der FIDUCIA, die Aufgaben. „Flexibles Ad-hoc-Reporting für alle Fachanwender stand ebenso auf der Anforderungsliste wie leichte Bedienbarkeit ohne besonderen Schulungsaufwand.“

Darüber hinaus musste die neue Lösung Daten aus unterschiedlichen Datenquellen problemlos integrieren können – eine Folge der Fusion der FIDUCIA mit der rbg (Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaften eG). „Wir wollten künftig auch Zahlen aus dem Finanzcontrolling integrieren, um die Perspektive für die Unternehmenssteuerung zu erweitern. Das ist mit SAS ganz einfach möglich“, ergänzt Lothar Schauer.

Die Lösung

Die Anforderungen an ein neues System waren hoch – dennoch fiel die Entscheidung schnell: Das Controllingsystem sollte auf der Basis der Lösungssuite SAS Financial Intelligence entstehen. Unter diesem Dach fasst SAS alle notwendigen Komponenten für das unternehmensweite Performance Management zusammen – Lösungen für die Prozesskostenanalyse, für die ganzheitliche Unternehmenssteuerung und Darstellung von Kennzahlensystemen (SAS® Strategic Performance Management) und für die Konsolidierung und Planung von Finanzkennzahlen (SAS® Financial Management).

Für den weltgrößten Business Intelligence-Anbieter sprachen nicht zuletzt die Funktionsvielfalt des SAS Performance Management-Portfolios und die erstklassigen Analysefähigkeiten von SAS. Lothar Schauer erläutert: „Mit keiner anderen Lösung können wir so viele Kennzahlen aus unterschiedlichen Bereichen derart leistungsstark in das Controlling einbinden. Da wir unser System kontinuierlich ausbauen wollen, ist uns dieser Aspekt besonders wichtig.“ Weiterhin punktete SAS mit seiner flexiblen OLAP-Technologie, die neue Sichten auf bestehende Daten erlaubt, sowie der Möglichkeit, dass der Fachbereich Ad-hoc-Analysen ohne Hilfe der IT-Abteilung vornehmen kann.

Lothar Schauer beschreibt, wie das neue System die Rolle des Controllings aufwertet: „Mit der neuen Steuerungsplattform auf der Basis von SAS ist das Controlling jetzt in der Lage, als interne Beratungsinstanz schnell, aktuell und vor allem strategisch zu agieren. Die Controller können sich mit diesem System den zentralen Herausforderungen stellen: die Wertschöpfung steigern, Kostentreiber identifizieren, neue Potenziale erschließen.“ So haben die Mitarbeiter zum Beispiel die Möglichkeit, komplexe What-if-Szenarien durchzuspielen und zu simulieren, wie sich Entscheidungen unternehmensweit auswirken würden. Über Drill-down lässt sich dann weiter in die Daten vordringen und lassen sich Ursachen und Zusammenhänge erkennen. Dabei kommt der FIDUCIA zugute, dass die Lösung auch von Mitarbeitern ohne umfassendes BI-Know-how äußerst einfach zu bedienen ist.

Dabei werden die Controller in der Abteilung Unternehmenssteuerung von zeitaufwendiger Handarbeit entlastet: Die Datenbereitstellung für die Unternehmenssteuerung, die bisher manuell erledigt werden musste, läuft jetzt komplett automatisiert. Die Daten fließen aus unterschiedlichen Quellen – etwa aus SAP und Excel-Daten oder Peregrine – in einem zentralen Data Warehouse zusammen. Spezielle Funktionen zur Datenintegration sorgen hier für reibungslose Extraktions-, Transformationsund Ladeprozesse und sichern darüber hinaus die Datenqualität. Das Data Warehouse schafft eine unternehmensweit konsistente, verlässliche Informationsgrundlage.
 
Der Nutzen

  • Strategische Unternehmenssteuerung mit zukunftsgerichtetem Blick auf sämtliche Prozesse, Ziele und Risiken
  • Bereichs- und abteilungsübergreifende Transparenz über Status, Ziele, Leistungen und Kosten des Unternehmens
  • Controller können als strategische Berater fungieren und eigenhändig Ad-hoc-Analysen fahren
  • Unternehmensweit konsistente, verlässliche Informationsbasis aufgrund automatischer Datenintegration und -qualitätssicherung in einem zentralen Data Warehouse
  • In gewohnter Struktur und Oberfläche nutzerfreundlich aufbereitete Reports für 2.000 Anwender
  • Drill-down für das Erkennen von Ursache-Wirkungs-Beziehungen
  • Integration der Tochterunternehmen zur Gewinnung einer Konzernsicht

Das Projekt

Um das Projekt umzusetzen, wandte sich die FIDUCIA an ein versiertes Business Intelligence-Beratungshaus – die Frankfurter NetCo Consulting, die auf betriebswirtschaftliche BI-Systeme spezialisiert ist. Gemeinsam erarbeiteten die FIDUCIA und die NetCo ein Anforderungskonzept.

Besonderes Gewicht legte die FIDUCIA dabei auf die Nutzerfreundlichkeit. Aus diesem Grund kam eine Ausweitung des im CRM verwendeten SAP Systems auf das Controlling nicht in Frage. Hier hatte das Unternehmen bereits erlebt, wie schwierig der Betrieb einer Lösung ist, die von Powerusern zwar akzeptiert wird, anderen Nutzer hingegen große Probleme bei der Bedienung bereitet. Daher wurde ein System benötigt, mit dem wirklich alle Anwender problemlos umgehen können.

Nachdem im Januar 2006 die Entscheidung pro SAS gefallen war, startete ein Projektteam aus Mitarbeitern der FIDUCIA, der NetCo und von SAS mit der Planung und Umsetzung der neuen Reporting-Lösung. In der ersten Projektphase wurde SAS Strategic Performance Management eingeführt. Die gewohnte Reporting-Grundstruktur konnte dabei erhalten bleiben – erweitert um die zahlreichen Analysemöglichkeiten von SAS: Die Anwender haben Zugriff auf eine Intranetseite, die ihnen Warnmeldungen und Trends in einem Portal übersichtlich auf einen Blick darstellt. Dabei werden in der ersten Ebene vor allem die Ziele und Prozesse gezeigt, deren Risikograd besonders hoch beziehungsweise deren Zielerreichung im kritischen Bereich liegt. Von dieser Startseite aus können einzelne Standardoder Ad-hoc-Reports aufgerufen werden: Laufen die Produktionsprozesse reibungslos oder gibt es irgendwo dringend Handlungsbedarf? In welchem Bereich gibt es Leerkapazitäten? Wo liegt eine Überlastung vor? Und lässt sich hier eventuell ein Ressourcenausgleich schaffen? Dies sind nur einige Fragen, die die Steuerungsplattform der FIDUCIA mit wenigen Mausklicks beantwortet.

Parallel dazu hat die FIDUCIA begonnen, eine neue SAS Lösung zur Prozesskostenanalyse zu implementieren, mit der sich der Schritt von der pauschalen Verrechnung von Gemeinkosten hin zu einer verbrauchsorientierten Produktkalkulation vollziehen lässt. Hier werden Kennzahlen mit Kapazitäten und Prozessen verbunden, damit eine große Kosten- und Preistransparenz im Produktmanagement erreicht wird – und hiermit ein neues, marktorientiertes Bewusstsein für Ressourcen und Preisstrukturen. „Wir bauen unser Controllingsystem konsequent weiter aus“, erläutert Lothar Schauer. „Dabei spielt die Prozesskostenanalyse eine große Rolle.“ Die FIDUCIA erhält so steuerungsfähige IT-Produkte mit transparenter Kostenstruktur, die sich jederzeit an aktuelle Anforderungen oder veränderte Marktbedingungen anpassen lassen.

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FIDUCIA

Business Thema:
Aufbau einer integrierten konzernweiten Steuerungsplattform
Die Lösung:
SAS Financial Intelligence
Nutzen:
Verfügbarkeit sämtlicher Kennzahlen und Informationen auf allen Entscheidungsebenen
Daten-Volumen:
1.000–1.500 Reportobjekte
TOP Herausforderung:
Verbindung der strategischen Kennzahlen mit den Kapazitäten und Kosten der Produktionsprozesse
Zitat:

Mit der neuen Steuerungsplattform auf der Basis von SAS ist das Controlling jetzt in der Lage, als interne Beratungsinstanz schnell, aktuell und vor allem strategisch zu agieren." Lothar Schauer Leiter Unternehmenssteuerung FIDUCIA IT AG 

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