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ERSTE BankFit für Basel IIDer Kunde Die Expansion der Erste Bank Gruppe in Zentraleuropa beschert dem österreichischen Finanzdienstleister satte Wachstumsraten und Gewinne. Um damit im Risikomanagement Schritt zu halten und den Basel II Akkord zeitgerecht zu erfüllen, setzt die Erste Bank auf SAS. Die Erste Bank Gruppe ist mit einer Bilanzsumme von 152,7 Mrd. Euro und 36.150 Mitarbeitern eine der führenden Finanzdienstleistungsgruppen Zentraleuropas. Mit dem Einstieg in Rumänien und Serbien dehnte die Bankengruppe ihren Aktionsradius erst im Vorjahr auf fast 70 Millionen Menschen aus. Allein in 2005 wuchs die Anzahl der Kunden um rund drei Millionen auf 15,2 Millionen. Damit sicherte die Erste, die sich vor allem auf den im Osten boomenden Markt der Privatkunden und der mittelständischen Wirtschaft fokussiert, ihre Marktposition in der Region Zentral- und Osteuropa weiter aus. Mittlerweile verfügen die Österreicher über ein Netzwerk von etwa 2.700 Filialen in Österreich und Zentraleuropa.
In Österreich übernahm die Erste Bank als größtes Institut des Landes die Rolle der Lead-Bank der Sparkassen und hat in dieser Funktion die Zusammenarbeit mit der Sparkassengruppe zum gegenseitigen Nutzen kontinuierlich ausgebaut. Die Erste Bank-Aktie ist nicht nur der am stärksten gewichtete Wert an der Wiener Börse, sondern notiert auch an der Prager Börse.
Existierte ursprünglich ein Data Warehouse in Wien und viele verschiedene IT Systeme innerhalb der Gruppe, wurde im Jahr 2004 entschieden, sämtliche Auslandstöchter in ein neu zu erstellendes Data Warehouse für Basel II zu integrieren. Es galt, die unterschiedlichen Plattformen von Prag bis Zagreb zu synchronisieren und in einen gemeinsamen Datenpool einzubringen der Erweiterungen zukünftiger Plattformen zulässt. Nach Definition und Implementierung des Basel II Datenpools kristallisierte sich die Berechnung der risikogewichteten Aktiva (RWA) inklusive der dazu notwendigen Risikoparameter als weitere Herausforderung heraus. „Zu Beginn wollten wir das im Alleingang machen“, erinnert sich Günter Krähan, Projektleiter für Basel II in der Erste Bank. „Wir erkannten aber rasch die Risiken dieses Projektes und entschieden für dieses Thema, einen externen Partner an Bord zu holen.“ Krähan und sein Team waren auf der Suche nach einem Partner, der die Erste Bank bei der Entwicklung der Risk Engine zur Berechung der RWAs unterstützen sollte. Diese beiden Funktionen (Risikoparameter sowie RWA Kalkulation) sollten künftig auf einer gemeinsamen Plattform für die gesamte Gruppe ermittelt werden. Schließlich würde die Erste Bank in Wien entsprechend dem Basel Regelwerk für die gesamte Gruppe an den Regulator zu berichten haben. „Deshalb war es uns gerade in der Bewältigung dieser Aufgabe wichtig, trotz höchster Genauigkeit gleichzeitig große Flexibilität zu bewahren. Allerdings im Bewusstsein, dass Flexibilität einen hohen Parametrisierungsaufwand auf unserer Seite bedeuten würde“, so Reif. Die Ansprüche der Risk Experten waren also hoch: die potentielle Lösung sollte in der Lage sein, eine monatliche Standardkalkulation der RWAs basierend auf aktuellen Exposurewerten und Standard-Risikoparametern zu liefern. Ebenfalls gefordert waren Kapital-Forecasts unter geänderten Rahmenbedingungen sowie Stress-Tests in unterschiedlichen Ausprägungen. Copyright © SAS Institute Inc. All Rights Reserved. |
Erste Bank Gruppe
Die Aufgabe:
BASEL II
Die Lösung:
SAS Risk Management
Zitat:
„Wir haben uns konzernweit für den Einsatz der SAS Risk Management Lösung entschieden. SAS liefert mit seiner Branchenlösung bereits im Standardumfang cirka 85 Prozent unserer Anforderungen für die RWA Berechnung. Auch die begleitende Unterstützung bei der Einführung durch die SAS Experten ist höchst professionell.“ Weitere Quellen: |