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Mit dem Browser ins Data WarehouseIntranet-Informationsservice bei der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank AGDer Kunde
In Sachen Data Warehouse kann die DG HYP auf eine rasante Entwicklung zurückblicken. "Was bei uns Anfang der neunziger Jahre als ein neuartiges Reportingsystem begann, führen wir jetzt konsequent weiter", erklärt Stefan Pezold, Verantwortlicher für den Bereich Data Warehousing bei der DG HYP. In einem Pilotprojekt testet das Finanzinstitut derzeit das DG-HYPInformationssystem. Komplexe Abläufe im Reporting "Die Abläufe im Reporting waren so komplex, dass die Mitarbeiter des Controllings den Umweg über die ITAbteilung nehmen mussten", erklärt Pezold. Wenn diese mehrere Berichte gleichzeitig bearbeitete, kamen die Reports oft erst mit ein bis zwei Wochen Verzögerung auf den Tisch des Auftraggebers. Ein weiterer Schwachpunkt im seinerzeit bestehenden Reportingsystem: Für das Ad-hoc-Reporting kam das Statistik-Tool Data Analyser zum Einsatz, das allerdings nur VSAMund sequenzielle Datenbestände verarbeiten konnte. Die Möglichkeit zu einem Ad-hoc-Reporting auf einer breiten Datenbasis war daher nicht gegeben. Da nicht nur das Controlling, sondern auch andere Fachabteilungen wie das Marketing oder die Innenrevision einen verstärkten Reportingbedarf anmeldeten, entschloss sich die DG HYP, das System von Grund auf zu reformieren. Pezold: "Mit ein paar ,kosmetischen' Verbesserungen hätten wir die Ansprüche unserer Abteilungen auf Dauer nicht erfüllen können. Ein wichtiges Kriterium war zum Beispiel die grafische Aufbereitung: Die Reports sollten anschaulicher werden und leichter zu interpretieren sein." Die DG HYP beschloss daher, ihr Reportingsystem völlig neu aufzusetzen. "Mit der neuen Architektur wollten wir den ,Flickenteppich' der verschiedenen Datenbanken ablösen und von Anfang an alle Daten mit einbeziehen, die als Informationen für die Abteilungen relevant sind", beschreibt Pezold die damalige Entscheidungsphase. "Daher sollte auch der Zugriff auf sämtliche Daten in den operativen Systemen gewährleistet sein." 1991 fiel der Startschuss für den Aufbau eines Data Warehouse auf Basis der SAS Software. Diese SAS Dateien enthalten 1 : 1 die operativen Bestände, wobei in der Anfangsphase nur die Kerninformationen in das Data Warehouse überspielt wurden. "Im Kreditgeschäft spielen Termine und Stichtage eine entscheidende Rolle - die Struktur des Data Warehouse orientiert sich daher hauptsächlich am Faktor ,Zeit': Die Daten sind nach Monat, Quartal und Jahr geordnet und können je nach Aufgabenstellung verdichtet oder im Detail dargestellt werden", sagt Pezold, wie zum Beispiel bei Reports über anstehende Zinsanpassungen von Krediten zu bestimmten Stichtagen. Das Finanzinstitut richtet derzeit ein unternehmensweites Informationssystem im Intranet ein, mit dem zukünftig sämtliche Kommunikations- und Informationsprozesse zum Beispiel aus den Geschäftsbereichen und den Fachbereichen verbreitet werden sollen. Und nicht nur das: Das globale Informationssystem wird die strukturierten Daten basierend auf dem Data Warehouse mit den unstrukturierten Daten aus externen Quellen aller bisher bestehenden Online-Dienste in einer einheitlichen Oberfläche integrieren. Dazu gehören Managementinformationen genauso wie Standardberichte, Finanzmarktdaten oder aber auch Mitarbeiterinformationen wie zum Beispiel der aktuelle Speiseplan oder ein virtuelles Diskussionsforum. "Uns ging es darum, wirklich alle Daten im Unternehmen in einer einheitlichen Plattform darzustellen", erklärt Pezold. "Das Intranet bietet uns hier eine Struktur, mit der wir vorhandene und auch neue Dienste in einer Oberfläche darstellen können. Außerdem können wir in Zukunft Online-Anwendungen einsetzen, um Geschäftsentwicklungen und -prozesse schnell im Haus zu kommunizieren sowie die Verwendung von Papierlisten für Umsatzstatistiken weitgehend abzuschaffen - das reduziert die Verwaltungskosten." Pezold beschreibt, wie die Arbeit mit dem neuen Informationssystem für die DG HYP in Zukunft aussehen wird: "Es ist geplant, dass das vorhandene Kundenkontakt-Managementsystem, in dem sämtliche Kontaktdaten der Außendienstmitarbeiter zu unseren Partnervermittlern gesammelt werden, zu integrieren. Auch diese Informationen gelangen ins Data Warehouse und werden über das Intranet an die Mitarbeiter verbreitet; außerdem sind diese Daten Basis für spezifische Marketingaktivitäten, die dann auf der operativen Seite umgesetzt werden." Mit dem Informationssystem verfolgt die DG HYP nicht nur kurzfristige Ziele, auch langfristige Strategien werden mit Hilfe des Infonetzes umgesetzt. Copyright © SAS Institute Inc. All Rights Reserved. |
DG HYP
Die Aufgabe:
Web-basiertes Informationssystem für Kunden und GeschäftsprozesseIntegration heterogener sowie unstrukturierter Datenquellen, eine einheitliche Data Warehouse-Plattform.
Die Lösung:
SAS® Data Warehouse
Nutzen:
Reporting und Analysen für das Kreditgeschäft, abteilungsübergreifendes Reportingsystem für alle Mitarbeiter, zentrales Management-Informationssystem.
Produkte:
Web-basiertes SAS® Data Warehouse inkl. SAS® Data Management und SAS® Analytics
Zitat:
"Die Lösung von SAS wertet nicht nur unsere unternehmensweite Kommunikationsstruktur auf, sondern bietet uns die technische Voraussetzung für die Nutzung neuer Geschäftsmöglichkeiten. ... Die Verknüpfung und Analyse heterogener Daten, die nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben, öffnen uns einen neuen, kreativen Blickwinkel auf unser Business." Weitere Quellen: |