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SAS Deutschland
SAS Institute GmbH
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Priorität Gesundheit – optimale Informationsprozesse zum Wohle der Versicherten

Weichenstellung mit SAS®9 und neuem DWH/BI Competence Center

Der Kunde

Die DAK ist die zweitgrößte bundesweite Ersatzkasse mit rund 4,7 Millionen Mitgliedern, 6,2 Millionen Versicherten, circa 12.000 Mitarbeiterkapazitäten und 750 Geschäftsstellen. Mit Blick auf eine über 225-jährige Tradition und Know-how im Bereich der Sozialversicherung hilft die DAK im Krankheitsfall und in der Gesundheitsvorsorge. Mit neuen Angeboten will die DAK gesundes Verhalten belohnen und für ihre Versicherten qualitätsgesicherte, innovative medizinische Versorgung sicherstellen. Das Unternehmen gilt als besonders innovativ innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Mit Zusatzversicherungen und Individualtarifen setzt es die Gesundheitsreform konsequent um.

Die Aufgabe

Wie alle deutschen Krankenkassen agiert die DAK in einem politisch wechselhaften Umfeld und ist mit entsprechend dynamischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Gerade vor diesem Hintergrund war es für das Management von großer Bedeutung, ein Leitbild zu formulieren, an dem sich Mitglieder, Mitarbeiter sowie die Öffentlichkeit verbindlich orientieren können. Das im Jahr 2005 verabschiedete Leitbild definiert unmissverständlich, wer beziehungsweise was bei der DAK im Mittelpunkt steht: der Kunde und dessen hochwertige medizinische Versorgung. Eine Positionierung, die deutliche Anforderungen in Bezug auf die Leistungstransparenz mit sich bringt. Von der ambulanten über die stationäre bis hin zur Rehabehandlung und zu Präventionsmaßnahmen. Weil darüber hinaus auch die Reformen im Gesundheitswesen eine zuverlässige Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen notwendig gemacht haben, entschied sich die DAK für ein umfangreiches Restrukturierungsprojekt.

Die Verbesserung der unternehmensweiten Informationsversorgung und das unternehmensweite Reporting sowie die Möglichkeit, intelligente Analysen durchzuführen, wurden in diesem Zusammenhang als strategisch wichtige Themen identifiziert. Damit verbunden war die Entscheidung, eine Restrukturierung der gewachsenen Data Warehouse-Organisation der DAK durchzuführen. „An alleroberster Stelle stand für den Vorstand der DAK, steuerungsrelevante Informationen für fundierte Entscheidungen abrufen zu können“, erläutert Markus Rosenberg, Account Manager bei SAS Deutschland, die Ausgangssituation für ein neues DAK-Data Warehouse rückblickend. Neben dem Vorstand und dem Stabsbereich „Unternehmensentwicklung/ Controlling“ benötigen auch die Fachbereiche exakte und schnelle Analysen sämtlicher vorhandener Daten, um beispielsweise folgende Fragen jederzeit zuverlässig beantworten zu können:

  • Wo lässt sich die Qualität der medizinischen Versorgung durch integrierte Versorgungsverträge verbessern?
  • Wie können Versorgungspfade optimiert werden?
  • Wie können neue politische Bestimmungen zum Wohle der Versicherten umgesetzt werden?
  • Wo haben wir aufgrund unserer Versichertenstruktur Ansatzpunkte zur Arzneimittelsteuerung?
  • Wie können wir Versicherte rechtzeitig beraten, um sie vor chronischen Krankheitsverläufen zu bewahren?

Die Integration spezifischer Ärzte-, Krankenhaus- sowie Arzneimitteldaten wurde in das Pflichtenheft des neuen DWH aufgenommen. Eine breite Analyseplattform ist auch wichtig, um die Interessen der DAK und ihrer Klientel in der öffentlichen Diskussion über die gesetzliche Krankenversicherung mit konsistenten und korrekten Daten stützen zu können.

Die Lösung

Um die gewünschte Versorgung mit hochwertigen Informationen und Analysefunktionen zu erreichen, fiel die Entscheidung zugunsten einer flächendeckenden BI-Strategie auf Basis der SAS®9 Plattform aus, die mit Hilfe des Partners CSC und der Unterstützung von SAS umgesetzt werden sollte. Zudem wurde eine abteilungs- und aufgabenübergreifende Steuerungsgruppe, das so genannte Competence Center (CC) Data Warehouse/Business Intelligence, eingerichtet. Ein interdisziplinäres Team, das zur konzeptionellen Entwicklung der DAK-Data Warehouse- Architektur maßgeblich beiträgt und dabei die Bedarfe sämtlicher relevanter Unternehmensbereiche berücksichtigt.* Außer als technologische Neuausrichtung war das Projekt in allererster Linie als strukturelle Innovation zu verstehen.

Die Verantwortung für die Entwicklung des umfangreichen Warehouse wurde auf den Bereich Unternehmensentwicklung/Controlling übertragen. Für den Betrieb bleibt die Verantwortung natürlich in der IT. „Entsprechend unserer Funktion und Verantwortung im Unternehmen haben wir von jeher größtes Interesse an Auswertungen sowie an dispositiver Datenverarbeitung. Aus diesem Grund war uns sehr daran gelegen, den Warehouse-Bereich direkt steuern zu können“, erklärt Hanns-Joachim Gießmann, Leiter Stabsstelle Unternehmensentwicklung/Controlling. „Die große Herausforderung lag ganz klar in der Realisierung dieses Veränderungsprozesses. Sich dabei auf einen Softwarepartner verlassen zu können, der in der Lage ist, kreative Lösungswege mitzugehen, war entscheidend. In SAS haben wir einen solchen Anbieter gefunden. Langjährige Erfahrungen mit diversen SAS Lösungen haben zudem für das notwendige Vertrauen gesorgt, ein derart umfangreiches Plattformprojekt erfolgreich realisieren zu können.“

Die Entscheidung zur Implementierung war dann aber trotz der beschriebenen SAS Historie im Unternehmen ein echter Pionierschritt. Denn damit wurde die DAK zur ersten deutschen Krankenkasse, die sich für den umfassenden SAS®9 Plattform-Einsatz entschieden hat. Ein Schritt, der sich für das Unternehmen mittlerweile auf vielen Ebenen auszahlt. „Für die Bereitstellung unternehmensweiter Steuerungsdaten setzen wir und unser DWH/BI-Kompetenzzentrum auf die SAS®9 Plattform. Wir profitieren hier von wirklicher Business Intelligence und gewinnen entscheidungsrelevante Informationen für das Management. Dies ist ein wichtiger Baustein in unserem großen Veränderungsprozess der Zukunftsfähigkeit der DAK“, so DAK-Vorstandsmitglied Claus Moldenhauer.

Das Projekt

Bei der Projektumsetzung ist zunächst auf die hervorragend abgestimmte Zusammenarbeit zwischen der DAK, dem Implementierungsspezialisten CSC Deutschland Solutions GmbH (CSC) und SAS hinzuweisen. „Die kontinuierliche, projektübergreifende Abstimmung – auch bei der Besetzung einzelner Positionen – war erfolgsbestimmend. Es hat nie Kompetenzüberschneidungen gegeben, weil von Anfang an klar definiert wurde, wer welche Aufgabe übernimmt. Diese Herangehensweise hat sich definitiv bewährt“, fasst Anett Zeller, Account Manager bei CSC, zusammen. „Das hat tatsächlich hervorragend geklappt und der vorgegebene Termin konnte auch gehalten werden. So etwas schafft man mit Partnern nur, wenn das Teamwork funktioniert – mit CSC und SAS stand dies zu keinem Zeitpunkt in Frage“, ergänzt Hanns-Joachim Gießmann.

Angesichts der Komplexität des Aufbaus der neuen Einheit bei gleichzeitiger Umstellung auf die neue Plattform entschied man sich für eine sukzessive SAS®9 Einführung. So konnte – nachdem die Grundstruktur der neuen BI-Architektur feststand – im Bereich Unternehmensentwicklung/ Controlling ein Prototyp zum Thema Arzneimitteldaten entwickelt werden. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, Prozess- und Anwendungserfahrungen zu sammeln. Das Resultat sprach für sich, denn nach kurzer Zeit konnte eine wichtige Datenbasis dem Controlling und dem Fachbereich mit neuen Werkzeugen zur Verfügung gestellt werden.

Mittlerweile ist die BI-Plattform SAS®9 der DAK zur technischen Basis für eine äußerst flexible Architektur geworden, die ihrerseits eine gezielte strategische Steuerung ermöglicht. Von der Datenintegration mit dem SAS Data Integration Server über die Analyse und das Reporting bis hin zur Informationsaufbereitung und zur unternehmensweiten Verteilung Business-relevanter Inhalte. Zentrale Komponente der Architektur ist der SAS® Enterprise BI Server. Dieser sammelt automatisiert wichtige Basisdaten und aggregiert sie beispielsweise zu Key Performance Indicators (KPIs). KPIs lassen sich dann wiederum in einem Management Dashboard grafisch darstellen, ein Klick auf die gewünschte Kennzahl ruft den dahinterliegenden detaillierten Report auf.

Darüber hinaus stellt ein ausgefeiltes Metadatenmanagement sicher, dass die Mitarbeiter des Unternehmens mit einer einheitlichen Definition der Daten, der Ablage, des Inhalts und der Business-Regeln arbeiten. Vorstand und Fachabteilungen erhalten durch SAS®9 direkten Zugriff auf zuverlässige Analysen und Prognosen für strategische Entscheidungen. Anhand von Reporten können Performance- Entwicklungen überwacht und verborgene Einsparpotenziale identifiziert werden. Interne Auswertungen senken zudem Kosten, die der DAK bisher für externe Dienstleister entstanden, deutlich. „In- und extern erhalten wir immer mehr positives Feedback zu unserem Lösungsansatz. Unsere Lösung erregt Aufmerksamkeit und wird auch von anderen Unternehmen zunehmend als wegweisend erkannt“, schließt Hanns-Joachim Gießmann zufrieden.

Der Nutzen

  • Entlastung der IT
  • Bedarfsorientierte Ausrichtung und Steuerung des DWH
  • Anwendergerechte Business Intelligence auf dem Desktop der Fachanwender
  • Wertvoller Erkenntnisgewinn durch unterstützte Analysemethoden
  • Ständige Aktualisierung hochwertiger Daten, die zentral zur Verfügung stehen
  • Eigenständige Sofortabfragen durch Fachanwender und den Vorstand ohne Programmierkenntnisse möglich
  • Wesentlich schnellere und zielführendere Realisierung von DHW-Projekten
  • Standard- und Ad-hoc-Reporte aus der gewohnten Office-Umgebung heraus "Signifikante Kostensenkung bei externen Auswertungsdienstleistungen

* Nähere Informationen zum Thema Business Intelligence Competency Center (BICC) finden Sie unter www.sas.de/BICC

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DAK

Business Thema:
Einführung einer übergreifenden BI-Plattform. Optimierung der unternehmensweiten Informationsversorgung.
Die Lösung:
SAS Business Intelligence Plattform
Nutzen:
Anwendergerechte BI, optimierter DWH-Einsatz.
Produkte:
SAS®9 Plattform, SAS® Enterprise BI-Server, SAS® DI Server
Zitat:

Für die Bereitstellung unternehmensweiter Steuerungsdaten setzen wir und unser DWH/BI-Kompetenzzentrum auf die SAS®9 Plattform. Wir profitieren hier von wirklicher Business Intelligence und gewinnen entscheidungsrelevante Informationen für das Management. Dies ist ein wichtiger Baustein in unserem großen Veränderungsprozess für die Zukunftsfähigkeit der DAK.

Claus Moldenhauer

Stellvertretender Vorsitzender des DAK-Vorstandes