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Referenzen | Auf der sicheren SeiteRegulatorische Vorgaben erfüllt: Die Commerzbank steuert ihre Kreditrisiken mit SASDer Kunde Mit einer Konzern-Bilanzsumme von rund 700 Milliarden Euro ist die Commerzbank das zweitgrößte Kreditinstitut in Deutschland und eines der bedeutendsten Europas. Sie versteht sich als kompetenter Finanzdienstleister vor allem für private sowie mittelständische Kunden. Gleichzeitig betreut sie große Firmenkunden und Institutionen in Europa und multinationale Unternehmen in aller Welt. Ihr erklärtes Ziel ist, in diesen Kernzielgruppen den Marktanteil auszubauen und insbesondere für den deutschen Mittelstand die beste Bankverbindung zu sein. Neben der Muttergesellschaft, der Commerzbank AG, gehören zum Konzern zahlreiche Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Die Aufgabe Regulatorische Anforderungen, wie die „Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft der Kreditinstitute“ (MaK), die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie die ähnlich gelagerten Vorgaben des Basel-II-Abkommens stellen viele Banken vor enorme Herausforderungen: So sind sie verpflichtet, „eine sachgerechte Aufbau- und Ablauforganisation des Kreditgeschäfts einzurichten sowie Verfahren zur Identifizierung, Steuerung und Überwachung der Kreditrisiken zu schaffen“, wie die Bundesbank schreibt. Die Commerzbank ist für diese Anforderungen hervorragend gerüstet, setzt sie doch schon seit Jahren ein SAS System namens CoMKIS für das Kreditrisikocontrolling ein: CoMKIS stellt als Reporting- und Analyselösung einen integralen Bestandteil des konzernweiten Kreditrisikocontrollings dar. Das System ermöglicht die Abbildung wesentlicher Steuerungsparameter und wichtiger Risikokennzahlen. Es erlaubt individuelle Auswertungen, wie beispielsweise rating- oder branchenbezogene Portfolioanalysen. Aufgabe für die Commerzbank war es nun, CoMKIS so zu erweitern, dass die regulatorischen Vorgaben im Rahmen MaK/MaRisk erfüllt werden – eine Herausforderung, die die Experten der Bank dank der Leistungsstärke und Flexibilität von CoMKIS ohne größeren Aufwand lösen konnten. Die Lösung CoMKIS nimmt heute eine zentrale Rolle im konzernweiten MaK/MaRisk-Regelkreislauf der Commerzbank ein, sorgt das System doch dafür, dass die Kredit-Risikostrategie eingehalten wird. Startpunkt im Kreislauf ist die Definition und Planung von Ziel- und Schwellenwerten für ausgewählte Steuerungskennzahlen auf Teil- und Konzernportfolioebene. Im regelmäßigen Überwachungsprozeß werden dann Kennzahlen und Risikotreiber unter Nutzung eines internen Kreditrisiko-Modells identifiziert und gemessen. Als Management-Informationssystem setzt CoMKIS auf dem zentralen Risk-Datawarehouse der Commerzbank auf und überwacht laufend die Risikosituation: Dies umfasst auch Schwachstellenanalysen und die Früherkennung von Fehlentwicklungen. Im Ergebnis liefert CoMKIS mithin eine fundierte Basis für die Definition risikobegrenzender Maßnahmen. Zusätzlich stellt das SAS System Indikatoren zur Portfolioqualität bereit. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Ratingmigrationsanalysen einschließlich abgeleiteter Upgrade-/Downgrade-Ratios. Die CoMKIS-Informationen fließen in den Kreditteil des Risikoberichts an den Gesamtvorstand ein. Insgesamt arbeiten rund 1.000 Anwender zentral und dezentral – in Kreditcentern, Kreditabteilungen der Gebietsfilialen, aus den Zentralen Einheiten Risikocontrolling, Markfolge, Revision und Rechnungslegung – mit der SAS Lösung: Sie können komfortabel Reports zu Rating-, Laufzeiten- oder Sicherheitenkategorien, Kundengruppen und zur Risikovorsorge erstellen, oder Auffälligkeiten in der Kreditbearbeitung erkennen. CoMKIS liefert dabei relevante Steuerungsgrößen wie Linien, Inanspruchnahmen, Standardrisikokosten oder Wertberichtigungen in verschiedenen Risikostrukturen wie Bonitäten oder Branchen. Ein ausgefeiltes Benutzerkonzept garantiert, dass die Commerzbank-Experten nur die Informationen einsehen können, die sie für ihre Arbeit auch benötigen. Zugleich bietet CoMKIS auch eine Vielzahl von definierten Kennzahlen und Standardabfragen, die genau auf die Anforderungen der einzelnen Nutzergruppen zugeschnitten sind. Davon profitieren die Anwender in den Fachabteilungen gleich zweifach: Zum einen können sie sich jetzt ganz auf die qualitative Analyse konzentrieren und Analysezeitpunkt und -tiefe selbst bestimmen. Dabei können sie die Ergebnisse nach Excel oder in andere Umgebungen exportieren und sie dort nach Belieben ergänzen, graphisch aufbereiten und in andere Dokumente einbinden. Zum anderen stellt die Commerzbank so eine konzernweit einheitliche Verwendung der Risikokennzahlen sicher. Es entsteht ein konsistentes, korrektes und verlässliches Gesamtbild der Situation im Kreditrisikomanagement. Kein Wunder also, dass sich die Projektleiter der Commerzbank äußerst zufrieden mit dem SAS System zeigen: „Mit CoMKIS bringen wir Transparenz ins Kreditportfolio und erweitern so unsere Handlungsmöglichkeiten deutlich – etwa wenn es darum geht, Fehlentwicklungen frühzeitig zu indentifizieren. Somit ist das System ein wesentlicher Baustein in unserem Risikosteuerungskonzept“, erläutert Hubertus Genau, Zentraler Stab Risikocontrolling bei der Commerzbank. Seine Kollegin Monika Maier ergänzt: „Ich schätze besonders die große Flexibilität von CoMKIS: Wir können nahezu jede Fragestellung, jede Erweiterung, jede gewünschte Funktionalität mit SAS abdecken.“ Der Nutzen
Das Projekt / Das Projektvorgehen Bereits 1998 startete die Commerzbank, ein SAS basiertes MIS zur Abbildung von Kreditrisiken zu konzipieren; im Jahr 2000 begannen die Portfolioverantwortlichen der Bank dann, mit einer ersten Version von CoMKIS zu arbeiten. Im Jahr 2003 adressierten die Experten der Commerzbank dann das Thema MaK: So wurde das System um zusätzliche Kennzahlen und Reports – etwa zu Laufzeiten oder Sicherheitenkategorien – erweitert. Zudem wurde CoMKIS auf den gesamten Konzern einschließlich der Tochter- und Auslandsgesellschaften ausgerichtet. Dabei profitierte die Commerzbank vom Branchen- und Fachwissen des SAS Partners Anaxima, der auch schon bei der Entwicklung und Imlementierung der ersten CoMKIS-Generation als kompetenter Partner an Bord war. Anaxima unterstützte die Fachabteilung bei der Gestaltung der Oberfläche und die IT-Abteilung bei der Erstellung und Umsetzung des DV-Konzepts. Aufgrund der in den MaK vorgegebenen Trennung von Auftraggeber und Auftragnehmer lag die Erweiterung von CoMKIS nicht in den Händen der Fachbteilung, sondern wurde von der zentralen IT-Abteilung vorgenommen. Von Anfang an legte die Commerzbank hierbei Wert darauf, den Schulungsaufwand für die Anwender minimal zu halten: „Das Ziel war: Es musste kinderleicht zu bedienen sein – und das ist auch gelungen“, freut sich Monika Maier. Copyright © SAS Institute Inc. All Rights Reserved. |
CommerzbankDie Aufgabe:
MaK-/MaRisk-gerechtes Kreditrisikomanagement. Vielfältige Analyse- und Reportingmöglichkeiten für rund 1.000 Anwender. Die Lösung:
SAS RISK Intelligence Nutzen:
Transparenz des Kreditportfolios. Daten-Volumen:
15 Gbyte Zitat: “Wir können nahezu jede Fragestellung, jede Erweiterung, jede gewünschte Funktionalität mit SAS abdecken.” Monika Maier Zentraler Stab Risikocontrolling bei der Commerzbank |