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Sichere Risikoerkennung

Risk Cockpit: Risikoparameter immer im Blick

Das Top-Management der BayernLB hatte einen scheinbar einfachen Anspruch: Jeder Mitarbeiter des Bereichs Risk Office, vom Vorstand bis zum Sachbearbeiter, sollte sich jederzeit einen Überblick über den gesamten Kundenstamm, vor allem aber die 100 wichtigsten Kunden verschaffen können. Übersichtlich, unter Berücksichtigung aller relevanten Datenquellen – und ohne Wartezeit. Das Risikopotenzial insbesondere dieser 100 Top-Kunden muss der Risikovorstand ständig im Auge behalten. Die Daten dafür liegen vor, aber in verschiedenster Form und in einer Vielzahl von Systemen. Nun sollten alle Informationen konsolidiert werden, um das Verfahren insgesamt zu vereinfachen – eine Aufgabe, die viel Expertise erfordert.

Deshalb trat der Risikovorstand der BayernLB mit einem konkreten Wunsch an die hauseigene IT heran: in kurzer Zeit ein Dashboard zu entwickeln, das auf einen Blick erklärt, was sich insbesondere bei den Top-100-Kunden gerade im Kundenverhältnis oder am Markt tut, soweit es risikorelevant ist. „Den für ein solches Projekt nötigen Rückhalt im Vorstand hatten wir damit", so Roland Steenbeck, Abteilungsleiter IT Competence-Center Risk bei der BayernLB. Innerhalb weniger Monate sollte ein produktives System entstehen, das die definierten Kunden mit ebenso definierten Parametern darstellt und die Risikolage über ein Ampelsystem signalisiert. Zugleich sollte auch ein Drill-down in die einzelnen Werte möglich sein. Denn Vorstand, Management, Analysten und Sachbearbeiter im Kreditrisikobereich sollten damit im Rahmen ihrer jeweiligen Anforderungen arbeiten können.


Chance für Neustrukturierung genutzt

Parallel zu diesem Projekt erneuerte die IT der BayernLB ihre SAS Infrastruktur. „SAS ist die strategisch gesetzte Plattform für Reporting der BayernLB. Vor rund zwei Jahren haben wir begonnen, sie konsequent zu erneuern und auszubauen. Ziel ist eine übergreifende Reporting-Plattform für die Banksteuerung“, erklärt Heike Grabowski,  Abteilungsleiterin IT Services dezentrale Technologien. „Mit SAS sollen die Mitarbeiter der Bank entsprechend den Anforderungen die Geschäfte unter verschiedenen Gesichtspunkten auswerten können. Und das stets in angemessener Form. SAS fungiert damit als zentrale Drehscheibe für Informationen zur gesamten Banksteuerung“, ergänzt Steenbeck. SAS ist für die BayernLB seit Jahren eine feste Größe, etwa im Bereich Datenintegration und auch im Reporting. Im Rahmen der erweiterten Plattform wird die Software aber deutlich näher an die User heranrücken. Dabei spielen das SAS Portal und SAS® Web Report Studio eine wichtige Rolle – Reports werden damit einfach per Standard-Browser abrufund bearbeitbar.

Es lag also durchaus nahe, auch für das Risk Cockpit auf SAS zu setzen. Das war aber nur eine Möglichkeit. „Es gibt für Cockpits dieser Art eine Reihe von Spezialanbietern. Für uns in der IT war es aber von Interesse, nicht noch weitere Produkte in ein System einzuführen, das wir gerade homogenisieren wollen", so Steenbeck. Die Aufgabe lautete: zeigen, dass das auch mit SAS sehr gut geht.


Schnell in der Umsetzung, schnell im Betrieb

Nur einen Tag brauchte das IT-Team um Grabowski und Steenbeck, um mit SAS eine Kurzdemo zu erstellen, die – ohne fachlichen Inhalt – die Möglichkeiten in Sachen grafischer Aufbereitung, Benutzerführung und Drill-down-Funktionalitäten darstellte. „Danach war das Eis gebrochen, und wir hatten klar demonstriert: Das kann die IT mit Standardwerkzeugen von SAS selbst realisieren", erinnert sich Steenbeck. Nach nur einem Monat Evaluation und Anlaufzeit konnte das Team aus zwei Mitarbeitern der IT und zwei Kollegen aus dem Fachbereich an die Arbeit gehen.

Die Rahmenbedingungen waren dabei durchaus komplex: Es galt, sich zugleich mit den zukünftigen Nutzern, mit den Spezialisten für die Datenquellsysteme und mit dem Infrastruktur-Team unter Heike Grabowski laufend zu verständigen. Besonders bei der Infrastruktur war die Abstimmung wichtig: „Wir waren gerade erst beim Aufbau der Plattform, deshalb mussten manche Basisfunktionalitäten erst entstehen, die für das Risk Cockpit erforderlich sind. Dabei war aber wesentlich, dass sich das Cockpit bereits an Standards hält, die im größeren Kontext der neuen SAS Plattform wichtig werden", erklärt Grabowski. Auch nach dem Start sorgte das Projektteam für eine zügige Umsetzung. „Nach rund vier Wochen war das Grundgerüst des Cockpit bereits erkennbar, und die Auftraggeber konnten sich eine Vorstellung von der finalen Funktionalität machen. So haben wir schnell das Vertrauen gewonnen, dass wir es im anvisierten Zeitrahmen schaffen würden", so Steenbeck.

Das hat am Ende auch bestens funktioniert: Das Risk Cockpit ging rechtzeitig in den produktiven Betrieb. Rund 200 Mitarbeiter der BayernLB arbeiten heute damit, von der Sachbearbeiterebene bis hin zum Vorstand. Der Schulungsbedarf war sehr gering, vor allem wegen der intuitiven Bedienbarkeit von SAS Web Report Studio. Das Feedback aus dem Unternehmen zum Risk Cockpit ist durchweg positiv. Konzept, Projektmanagement und die Plattform haben sich bewährt, resümiert Steenbeck: „Mit dem Risk Cockpit haben wir dreierlei erreicht. Erstens natürlich haben wir dem Vorstand und dem Risk Office ein praxisgerechtes Werkzeug zur Verfügung gestellt. Zweitens konnten wir an einem konkreten, produktiven System zeigen, dass sich solche Projekte mit einer agilen Projektvorgehensweise in einem knappen Zeitrahmen realisieren lassen." „Und drittens", ergänzt Grabowski, „haben wir damit breites Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von SAS geschaffen – einer Plattform, mit der wir noch einiges vorhaben."

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BayernLB

Business Thema:
Schnell, intuitiv und zuverlässig wichtige Risikoparameter und auffällige Indikatoren im Risk Office erkennen
Die Lösung:
Risk Cockpit von SAS
Nutzen:
Risikostatus der 100 wichtigsten Kunden ohne Wartezeit stets abrufbar
Zitat:

SAS fungiert als zentrale Drehscheibe für Informationen zur gesamten Banksteuerung.

Roland Steenbeck

Abteilungsleiter IT Competence-Center Risk bei der BayernLB