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Klick für Klick eine bessere Politik

Das Australian Institute of Health and Welfare unterstützt Politiker bei ihren Entscheidungen zum Gesundheitswesen

Das Australian Institute of Health and Welfare (AIHW) ist Australiens zentrale Behörde für Daten, Statistiken und Analysen zu allen Fragen des Gesundheitswesens und der Fürsorge. Das staatliche Institut hat die Aufgabe, der Politik aussagekräftige Informationen bereitzustellen. Dabei legt das AIHW größten Wert auf die Qualität und Konsistenz der Daten sowie auf den Datenschutz.

Welche Verletzungen ziehen typischerweise Krankenhausaufenthalte nach sich? Wie gut ist die zahnärztliche Versorgung in abgelegenen Regionen, verglichen mit der in Ballungsräumen? Inwieweit erfüllen die Mitarbeiter des Gesundheitswesens die Anforderungen der Bürger? Wenn australische Politiker Fragen wie diese stellen, liefert das AIHW die Antworten. Die staatliche Behörde hat den Auftrag, die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern, indem sie Politiker und andere Entscheidungsträger mit allen nötigen Informationen, Statistiken und Analysen versorgt. Dabei wertet das Institut nicht nur Daten aus Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken aus. Das AIHW verarbeitet auch Informationen aus der häuslichen Pflege, aus der Kinder- und Seniorenfürsorge und aus anderen sozialen Bereichen. Etwa 90 Datenintegrationsvorgänge unternimmt die Behörde im Jahr – „manche davon sind extrem komplex", erklärt Warren Richter, Senior Executive for ICT & Business Transformation beim AIHW.

Der Umgang mit solchen Daten erfordert große Sensibilität und Sorgfalt. Dass das AIHW dieser Verantwortung gerecht wird, dokumentiert die Akkreditierung durch ein anerkanntes, unabhängiges Ethikkomitee: Als eine von landesweit zwei Organisationen darf das Institut nach Maßgabe der strengen Datenschutzrichtlinien Australiens auch schützenswerte, personenbezogene Informationen für seine Aufgaben heranziehen. Diese Lizenz erlaubt es der Regierung, dem AIHW fortan noch mehr Daten für Analysen und Forschungsarbeiten zur Verfügung zu stellen. Zum Wohle aller Bürger, ist Richter überzeugt: „Davon wird die Gesellschaft insgesamt profitieren!"

Wie jede andere Statistikbehörde auch hat das AIHW viel Erfahrung darin, große Datenmengen zu verarbeiten. Der Zugriff auf zusätzliche Datenquellen eröffnet dem Institut jedoch völlig neue Möglichkeiten, entscheidungsrelevantes Wissen zu schaffen. „Die Verfügbarkeit großer, komplexerer Datensätze erweitert unseren Handlungsspielraum beträchtlich", erklärt Richter.

Dazu trägt auch der Datenfluss aus dem Internet bei. „Wir untersuchen zurzeit, wie wir operative Daten aus Verwaltungsprozessen in Echtzeit verwerten können", erklärt Richter. „Einige Statistikämter im Ausland zum Beispiel werden laufend mit Point of Sale-Daten versorgt – und zwar in dem Moment, in dem sie generiert werden. So können sie tagesaktuelle Aussagen über die wirtschaftliche Entwicklung treffen. Ein ähnlicher Ansatz kann auch im Gesundheitswesen sinnvoll sein."

In 18 Monaten? Heute!
Große Datensätze und eine noch größere Verantwortung – das verlangt nach einer Analyselösung, die nicht nur mit dem Volumen und der Komplexität der Daten zurechtkommt und dazu noch benutzerfreundlich ist: Die Lösung muss auch sämtliche analytischen Verfahren und Visualisierungen unterstützen, die das AIHW für seine Aufgaben benötigt.

Das Institut hat sich für SAS Visual Analytics entschieden, um diese Anforderungen zu erfüllen. „Wir werden immer häufiger von staatlichen Stellen gefragt, ob es nicht möglich sei, Informationsplattformen mit aggregierten Daten – keine Data Warehouses im engeren Sinn, sondern Dashboards – zu schaffen, die bestimmte Themen innerhalb eines größeren Aufgabenfeldes transparent machen und auf die die Entscheider selbstständig zugreifen können. Mit SAS können wir diese Vision in die Realität umsetzen", erklärt Richter die Entscheidung.

Im Kern, so der AIHW-Manager, gehe es darum, den staatlichen Stellen die richtigen Informationen zur richtigen Zeit zur Verfügung zu stellen. Sie werden mit Hilfe von Visualisierungen der Daten dabei unterstützt, das nötige Verständnis für politische Fragestellungen zu gewinnen. Mit den traditionellen Reporting Tools wäre dies nicht möglich gewesen. „Auf den Punkt gebracht ist es unsere Aufgabe, dass die Nutzer die nötigen Informationen in dem Moment in die Hand bekommen, in dem sie gebraucht werden – anstatt dass sie 18 Monate auf einen Report warten müssen, der ihre Fragen möglicherweise nicht einmal vollständig beantwortet", sagt Richter.

Solange die Datensätze noch klein und die Anforderungen an die Informationsaufbereitung nicht allzu hoch waren, konnte das AIHW seine Aufgaben noch mit althergebrachten, einfachen Analysetechnologien erfüllen. Angesichts des gewachsenen Volumens und der Komplexität der Daten geht das heute jedoch nicht mehr, betont Richter. „Es ist zum Beispiel enorm viel wert, dass wir uns jetzt die Daten vornehmen können, ohne uns vorab festlegen zu müssen, welche Teilmengen wir untersuchen und ob diese auch tatsächlich aussagekräftig sind."

Mehr Visualisierungen
Immer häufiger fügt das AIHW seinen Veröffentlichungen nun auch Visualisierungen bei. Diese Leistung soll künftig mit SAS noch deutlich ausgeweitet werden – so, wie es im Bereich der psychischen Gesundheit bereits der Fall ist: „Wir sind begeistert davon, wie schnell und einfach es ist, aus äußerst komplexen und sich rasch wandelnden Datensätzen Dashboards mit aussagekräftigen Visualisierungen zu erstellen und diese dann online verfügbar zu machen. Wir werden diese Möglichkeiten sehr bald auch für andere Themenfelder nutzen", kündigt Richter an.

Vor der Implementierung von SAS Visual Analytics mussten die Experten des AIHW genau wissen, was ihre Auftraggeber erfahren wollten, um daraus Datenwürfel zu erstellen. Dieser Aufwand entfällt komplett. „Jetzt können wir die gesamten Datensätze jedem Interessierten zu jeder Zeit bereit, stellen – unter Beachtung der Datenschutzbelange", freut sich der Manager. „Die Fähigkeit, ohne Anstrengung sehr große und komplexe Datenmengen zu erschließen und zusammen mit unseren Auftraggebern ausgefeilte Wenn-dann-Szenarien durchzuspielen, ist schlichtweg großartig."

Bei aller Begeisterung über die analytischen Möglichkeiten verliert Richter jedoch nicht aus den Augen, dass diese Innovationen kein Selbstzweck sind, sondern einem wichtigen gesellschaftlichen Ziel dienen: der stetigen Otimierung der medizinischen Versorgung. „Wir sind überzeugt: Indem wir den Entscheidern einen einfacheren Zugriff auf die Daten und ein besseres Verständnis der Informationen ermöglichen, können wir ihnen helfen, bessere
politische Konzepte zu entwickeln."

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Australian Institute of Health and Welfare

Business Thema:

Analyse und Visualisierung umfangreicher, komplexer Datensätze aus dem Gesundheitswesen

Die Lösung:

SAS® Visual Analytics

Nutzen:

Echtzeitzugriff auf alle nötigen Informationen, Ausweitung der Analyseangebote

Zitat:

Keine Frage: Wir sind jetzt deutlich produktiver bei der Visualisierung von Daten. Mindestens genauso wichtig ist für uns jedoch, dass wir jetzt in der Lage sind, die Analyse-Services für unsere Auftraggeber auszuweiten. Wir können für sie sehr große und komplexe Datensätze analysieren, darin verborgene Beziehungen transparent machen und Erkenntnisse liefern, wie es uns bislang nicht möglich war.

Warren Richter

Senior Executive ICT & Business Transformation beim AIHW