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Fertigungsbranche in der DACH-Region hat Nachholbedarf auf dem Weg zu Industrie 4.0

  • Unternehmen hinken beim Einsatz analytischer Software hinterher – nur 37 Prozent werten Maschinen- und Sensordaten aus
  • Fertigungsunternehmen analysieren vorwiegend rückwärtsgewandt und lassen Potenziale von Predictive Analytics liegen

Heidelberg, 18. Februar 2014 - Die Industrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat Nachholbedarf beim Einsatz analytischer Software für die Steuerung von Prozessen. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „Wettbewerbsfaktor Analytics 2014" der Universität Potsdam. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit SAS, einem der weltgrößten Softwarehersteller, erstellt.

Die komplette Studie steht kostenfrei zum Download bereit.

Zwar ist einem großen Teil der Fertigungsunternehmen die Bedeutung von Analytics für die Steuerung und Optimierung von Produktion, Betrieb und Wartung deutlich bewusst. In der Praxis erfolgt der Einsatz entsprechender Softwarelösungen jedoch eher spontan, einzelfallbezogen und wenig strategisch. Lediglich 37 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen werten ihre Maschinen- und Sensordaten überhaupt aus. Damit ist ein Großteil der Fertigungsbetriebe derzeit noch nicht fit für Industrie 4.0, obwohl die technischen und analytischen Instrumente längst marktreif zur Verfügung stehen und von einzelnen Vorreitern auch bereits erfolgreich eingesetzt werden.

Fast alle befragten Industrieunternehmen nutzen weniger als die Hälfte der aktuell verfügbaren Unternehmensdaten für Analysezwecke. Die verwendeten Daten stammen überwiegend aus ERP- und CRM-Systemen. Nur einen kleinen Anteil steuern derzeit Sensor- und Maschinendaten bei. Social Media, externe Marktforschungsdaten und andere Webinhalte spielen kaum eine Rolle, was dazu führt, dass vor allem Unternehmensabteilungen wie die Produktentwicklung oder F & E noch nicht von Business Analytics profitieren. Knapp die Hälfte der Unternehmen stellt sich selbst ein schlechtes Zeugnis aus, wenn es darum geht, die eigene Fähigkeit zur Integration interner Daten einzuschätzen: Diese wird mit „befriedigend" oder schlechter bewertet.
Passend dazu betrachtet die Mitarbeiterschaft in der deutschsprachigen Fertigungsindustrie Analytics skeptisch. Als eine Ursache dafür identifiziert die Studie ein zu geringes Maß an Schulungsangeboten seitens der Unternehmen. So fehlt es aufgrund mangelnder Investitionsbereitschaft vielerorts schlicht an Bewusstsein für die Chancen und Vorteile durch Analytics.

„Die Industrie in der DACH-Region schöpft die Möglichkeiten von Analytics noch längst nicht aus", erklärt Wolf Lichtenstein, CEO der DACH-Region bei SAS. „Die Unternehmen haben beste Chancen, um im Zeitalter von Industrie 4.0 und Advanced Manufacturing erfolgreich zu sein. Dazu müssen sie beginnen, die zur Verfügung stehenden immer größeren Datenmassen schnell auch für prädiktive Analysen zu nutzen, um ihren Innovationsvorsprung zu wahren. Gerade Visionen wie ‚4.0', die teilweise an Science-Fiction-Szenarien erinnern, werden mit Analytics unmittelbar besser greifbarer. Denn Analytics lässt sich schon heute direkt auf Basis der bestehenden technologischen Infrastruktur einsetzen – ohne langes Warten auf neue Breitband-Highways."
 „Unsere Studie hat erwiesen, dass die Einschätzung von Business Analytics im Top-Management überwiegend positiv ist. Dies ist eine Grundvoraussetzung für eine Evolution in der Industrie. Jetzt müssen die Unternehmenslenker entsprechende Schulungsangebote und Initiativen vorantreiben, um auch bei den Mitarbeitern die notwendige Kompetenz im Umgang mit Business Analytics zu schaffen. Technologien, die fortschrittliche Massendaten-Analysen abrufbar machen, sind vorhanden – der Transfer in den Arbeitsalltag ist jetzt entscheidend“, so Professor Dr. Norbert Gronau, Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government an der Universität Potsdam.

Zur Studie:
Mit der zweiten Auflage der Studie „Wettbewerbsfaktor Analytics" hat ein Team der Universität Potsdam, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government, unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Gronau, erneut untersucht, ob und wie umfangreich Unternehmen im deutschsprachigen Raum Business Analytics bereits einsetzen. Die Studie basiert auf der Grundannahme, dass der analytische Reifegrad eines Unternehmens Rückschlüsse auf dessen Wettbewerbsfähigkeit zulässt. Orientiert an den durchschnittlichen Reifegraden der jeweiligen Branche können Unternehmen leicht ablesen, wo sie selbst stehen, und welche Wettbewerbsvorteile sich durch einen Ausbau der analytischen Kompetenzen erschließen lassen. Flankierend zu den neuen Studienergebnissen hat die Universität eine „Checkliste" veröffentlicht. Diese dient als Self-Assessment für die Beurteilung des unternehmenseigenen analytischen Reifegrades.

Über SAS:

SAS ist mit 3 Milliarden US-Dollar Umsatz einer der größten Softwarehersteller der Welt. Im Business-Intelligence-Markt ist der unabhängige Anbieter von Business-Analytics-Software führend. Die SAS Lösungen für eine integrierte Unternehmenssteuerung helfen Unternehmen an weltweit mehr als 65.000 Standorten dabei, aus ihren vielfältigen Geschäftsdaten konkrete Informationen für strategische Entscheidungen zu gewinnen und damit ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Mit den Softwarelösungen von SAS entwickeln Unternehmen Strategien und setzen diese um, messen den eigenen Erfolg, gestalten ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel, steuern die gesamte Organisation und erfüllen regulatorische Vorgaben. 91 der Top-100 der Fortune-500-Unternehmen vertrauen auf SAS. Firmensitz der 1976 gegründeten US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina. SAS Deutschland hat seine Zentrale in Heidelberg und weitere Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München. Weitere Informationen unter http://www.sas.de.

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