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Universitätsklinikum Aachen setzt bei der strategischen Steuerung und im Controlling auf SAS
- Erhebliche Kostenvorteile bei der Abrechnung mit Krankenkassen
- SAS Enterprise Intelligence Award für das Universitätsklinikum Aachen
Heidelberg, 22. Juni 2005 -
Das Universitätsklinikum Aachen (UKA) setzt bei der strategischen Steuerung und im Controlling jetzt auf eine Lösung des Business-Intelligence-Marktführers SAS: Das UKA hat mit SAS Strategic Performance Management ein klinikweites Informationssystem aufgebaut, das Vorstand und Klinikleiter bei ihren strategischen Entscheidungen unterstützt. Mit diesem System kann das UKA unter anderem bei der Abrechnung mit den Krankenkassen deutliche Kostenvorteile erzielen, das Mahnwesen optimieren und ein effizientes Personal- und Materialwirtschafts-Controlling vornehmen. Für dieses Projekt wurde das UKA mit dem internationalen SAS Enterprise Intelligence Award 2005 ausgezeichnet.
Ein Kernelement des Steuerungs- und Controlling-Systems ist eine Balanced Scorecard auf Basis eines klinikweiten SAS Data Warehouse, die den Entscheidern die für ihre Aufgaben relevanten Kennzahlen bereitstellt. Das SAS Data Warehouse garantiert dabei eine konsistente und korrekte Datenbasis - eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche strategische Steuerung, da das UKA eine Vielzahl von operativen Systemen und Fachanwendungen einsetzt. So war die Flexibilität der SAS Lösung im Datenzugriff - besonders bei der Extraktion von Daten unter anderem aus SAP-Modulen - ein wichtiger Grund für das UKA, sich für SAS zu entscheiden. Mit dem neuen System steigt zugleich die Geschwindigkeit in der Informationsversorgung: Dauerte es vor der Einführung der SAS Lösung oft Wochen, bis Berichte erstellt wurden, so verkürzt sich diese Zeit bei den meisten Anfragen auf weniger als vier Stunden.
Ein zentrales Einsatzfeld des SAS Systems ist der Bereich "Medizinisches Controlling": Da die Abrechnungen zwischen Kliniken und Krankenkassen seit der Gesundheitsreform auf Fallpauschalen (DRG) basieren, müssen Ärzte ihre Behandlungsfälle nach vordefinierten Schlüsseln kategorisieren. Je schneller und präziser eine solche Einstufung erfolgt, desto eher kann eine Klinik ihre Leistungen mit den Krankenkassen verrechnen. Bei einem Abrechnungsvolumen von rund einer Millionen Euro pro Tag gelingt es dem UKA, mit der SAS Lösung seine Liquidität abzusichern und damit auch Zinsverluste deutlich zu minimieren.
Auch die Patienten profitieren direkt von der strategisch-analytischen SAS Lösung: So zeigen Analysen Schwachpunkte bei der planbaren Auslastung von Operationssälen. Das System zeigt Schwachstellen in den OP-Prozessen auf, etwa unnötige Leerzeiten. Die OP-Effizienz kann durch SAS gesteigert werden, indem Wartezeiten verhindert und somit wirtschaftlich sinnvolle Belegungen sichergestellt werden können.
"Mit SAS haben wir unsere klinikweite Steuerung informationstechnisch auf ganz neue Füße gestellt", erklärt Volker Lowitsch, CIO der Universitätsklinik Aachen. "Dank SAS sprechen wir im UKA jetzt eine gemeinsame Sprache: Wir können quasi in Echtzeit auf alle wesentlichen Leistungsdaten zugreifen und uns voll und ganz auf Integrität und Konsistenz der Informationen verlassen. Dabei läuft das SAS System mit hoher Stabilität."
Professor Dr. Walther Behrendt, Leiter des medizinischen Controllings im UKA, ergänzt: "Ohne SAS hätte das Management der DRG-Prozesse im UKA nicht so schnell und zielorientiert vorangetrieben werden können. Die Kodierungsprozesse und die Qualität der kodierten Daten wurden erheblich verbessert, was uns nachweisliche Kostenvorteile verschafft."
"Wir freuen uns sehr, dass mit dem Universitätsklinikum Aachen ein weiterer deutscher Anwender den SAS Enterprise Intelligence Award gewonnen hat", sagt Jürgen Fritz, Mitglied der Geschäftsleitung von SAS Deutschland und dort verantwortlich für Strategie und Marketing. "Das Universitätsklinikum Aachen zeigt eindrucksvoll, wie Unternehmen und Öffentliche Verwaltungen von einem übergreifenden, integrierten Business-Intelligence-Ansatz profitieren."
Über SAS:
SAS ist mit 1,68 Milliarden US-Dollar Umsatz weltweit größter Anbieter von Business-Intelligence-Software. Die strategisch-analytischen Lösungen von SAS werden von 4,5 Millionen Anwendern in 110 Ländern eingesetzt – darunter in 96 der Top-100 der Fortune-500-Unternehmen. Die Fach- und Branchenlösungen von SAS helfen Unternehmen dabei, aus ihren vielfältigen Geschäftsdaten konkrete Informationen für strategische Entscheidungen zu gewinnen. Mit den SAS Lösungen können Unternehmen Strategien entwickeln und umsetzen, die eigene Leistungsfähigkeit messen, ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel gestalten sowie die gesamte Organisation steuern und zugleich regulatorische Vorgaben erfüllen. Als weltweit einziger Hersteller bietet SAS alle Komponenten der Business-Intelligence-Prozesskette aus einer Hand – von Datenintegration, -management und -analyse über das Reporting bis hin zur grafischen Aufbereitung der Informationen. Firmensitz der 1976 gegründeten US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina (USA). SAS Deutschland hat seine Zentrale in Heidelberg und weitere Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München.
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