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SAS Austria
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Erfolgreiche Statistik

Auf ihrem Weg zum führenden Informations-Dienstleister setzt die Statistik Austria seit mehr als 29 Jahren auf SAS.

Wenn die Statistik Austria sich im Rahmen einer Vollerhebung daran macht, die rund acht Millionen Einwohner des Landes zu zählen und Österreichs Bevölkerung statistisch zu erfassen, wie zuletzt im Jahr 2001, dann bedeutete dies bislang den Einsatz von vielen Tonnen von Papier. 2011 wird diese Volkszählung erneut fällig. Und schon heute laufen die Vorbereitungen in Form eines Testprojektes auf Hochtouren. Denn erstmals werden die einzelnen Haushalte nicht mehr mit Fragebögen beschickt. Vielmehr wird die nächste Zählung in Form einer Registerzählung erfolgen.
„Eine große Herausforderung“, weiß Dr. Gabriela Petrovic, die Generaldirektorin der Statistik Austria. Gilt es doch, erstmals etwa 15 unterschiedlich große Register – wie etwa jene des Einwohnermeldeamtes, des Gebäude- und Wohnungsregisters oder der Sozialversicherungsanstalten – zusammenzuführen, abzugleichen und auszuwerten. Schon jetzt steht fest, dass zwischen den einzelnen Registern große Unstimmigkeiten in Sachen Vollständigkeit und Qualität der benötigten Daten bestehen. „Dabei steht und fällt das Ergebnis mit der Qualität der Register. Deshalb besteht unsere Herausforderung nun darin, einen einheitlichen qualitativen Standard zu schaffen“, so Petrovic. Um auch die Qualität und Performanz der Analyse zu gewährleisten, setzt die Statistik Austria auf SAS, um die benötigten tief reichende Detailinformationen aus den bestehenden Daten ziehen zu können. „Mit dem SAS OLAP-Server ist es möglich, die vorweg in einem Data Warehouse erstellten Datenwürfel mehrdimensional zu betrachten und so in kurzer Zeit ein entscheidungsunterstützendes Analyseergebnis zu erhalten“, weiß Horst Kammerer, EDV-Leiter der Statistik Austria. Doch nicht allein deshalb lag die Entscheidung für SAS für ihn auf der Hand: „Aufgrund der Kompatibilität mit Microsoft können die Auswertungen auch von nicht SAS geschulten Kollegen mit der Office Palette weiterverarbeitet werden.“

Informations-Lieferant
Information ist ein wirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutender Faktor. Eine gut funktionierende Informationskultur gehört zur Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Handeln von Organisationen ebenso wie die Beschaffung und Selektion von relevanten Informationen maßgeblich zum Erfolg einer Führungskraft beitragen. Mehr denn je gilt es, relevante und seriöse Informationen in immer kürzerer Zeit aus einem enormen Gesamtangebot herauszufiltern. „Genau darin liegt die Bedeutung unseres Hauses“, weiß Generaldirektorin Petrovic. „Nämlich in unserer Funktion als Lieferant seriös erhobener und mit großer Erfahrung bearbeiteter statistischer Informationen zu sämtlichen Bereichen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.“ In Anbetracht dieses Anforderungsprofils ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Statistik Austria nicht erst anlässlich der bevorstehenden Registerzählung auf SAS setzt. Seit nunmehr bereits 29 Jahren ist SAS inder Bundesanstalt im Einsatz. Was bedeutet, dass das damals noch öffentliche „Österreichische Statistische Zentralamt“ bereits ein Jahr nach Gründung von SAS die erste Lizenz erwarb – wohl eine der ersten SAS-Lizenzen in Europa überhaupt. Petrovic ist vom frühzeitigen Beginn der Partnerschaft zwischen ihrer Organisation und SAS nicht überrascht. „Auch vor der Ausgliederung aus dem Bundesdienst war unser Haus stets mit großer Kreativität um den aktuellsten technologischen Standard bemüht“, weiß die Generaldirektorin. So entwickelte die Statistik Austria Anfang der Siebziger Jahre auch die erste europäische Online-Statistik-Datenbank.

Maßgeschneiderte Dienstleistungen
Petrovic, die im Jahr 2000 anlässlich der Ausgliederung der Statistik Austria aus dem Bundesdienst in die Generaldirektion des Hauses berufen wurde, sah sich zu Beginn ihrer neuen Aufgabe mit großen Herausforderungen konfrontiert: Zum einen hatten sich die Anforderungen an die Statistik verändert: Wurde diese ursprünglich vor allem für Verwaltungszwecke und als politische Entscheidungsgrundlage geschaffen, so hat sich ihre Anwendung und Nutzung in den vergangenen Jahrzehnten in zunehmendem Maße auch in der breiten Öffentlichkeit etabliert. Mit maßgeschneiderten Dienstleistungen muss die Statistik Austria heute individuellen Bedürfnissen und Anforderungen entgegenkommen und dem Anwender statistischer Information in leicht zugänglicher Form und zeitsparend zur Verfügung stellen.
Mit dem EU-Beitritt Österreichs hat eine weitere Funktion aus der Datenanwender-Perspektive stark an Bedeutung gewonnen: die „Vermittlungsfunktion“ der Statistik Austria zu europäischen Daten ebenso wie ihre Rolle als zentraler nationaler Koordinator imRahmen EU-weiter Harmonisierungsvorgänge. Etwa 90 Prozent der Statistik in Österreich sind durch international verpflichtende Vorgaben bestimmt. Und selbstverständlich musste die Bundesanstalt
auch eine Phase der betriebswirtschaftlichen Sanierung durchlaufen: Es galt Mitarbeiter abzubauen, die drei Standorte zusammenzulegen und das Unternehmen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen mit hoher Effizienz und Kostentransparenz zu führen. „All das ist uns gut gelungen“, freut sich Petrovic.

Schnelle Erfolge
In der Bewältigung der fachstatistischen Herausforderungen hat auch SAS zu diesem Erfolg beigetragen. „Seit dem Jahr 2000 ist SAS im Bereich der eingesetzten Software eine der Hauptsäulen“, bestätigt Petrovic. Eine ganze Palette an SAS-Produkten ist dabei auf drei Hardware-Plattformen im Einsatz: am Host ebenso wie auf sämtlichen PC-Arbeitsplätzen der über 800 Mitarbeiter sowie für Batch-Verarbeitung auf einem PC-Server. „Mit SAS greifen wir nicht nur auf lokal, sondern auch auf zentral gespeicherte Daten zu“, so IT-Experte Kammerer. Dabei wird SAS überall dort verwendet, wo es gilt,
• Informationen aus verschiedenen Datenquellen zusammenzuführen und bereit zu stellen
• Planung, Auswahl und Hochrechnung im Rahmen von Stichprobenerhebungen zu realisieren
• Auswertungen, Tabellierungen und Kontrolllisten zu erstellen
• Ad hoc Auswertungen für Externe anzufertigen.

„Immer dann, wenn wir einen schnellen Erfolg erzielen müssen, kommt SAS zum Einsatz“, so Kammerer, der vor allem die modulare Gestaltung und die Zuverlässigkeit der SAS Anwendungen schätzt: „Die einzelnen Funktionalitäten arbeiten auch in komplexen Zusammenhängen absolut fehlerfrei.“
Rund 100 Personen arbeiten derzeit in der Statistik Austria mit SAS: Softwareentwickler ebenso wie statistische Methodiker sowie Anwender in der Fachstatistik. „Wir haben eine sehr breite Streuung“, so Kammerer. Und sie hat sich vor zwei Jahren noch einmal verbreitert, als SAS Software erstmals auch im kaufmännischen Bereich zum Einsatz kam. Im Rahmen des Controllings wird SAS in der Personal- und Budgetplanung genützt.

Daten und Fakten über Statistik Austria
Gegründet wurde die Statistik Austria 1829 als „Statistisches Bureau“ beim General- Rechnungsdirektorium, 1840 umbenannt in „Direktion der Administrativen Statistik“, 1863 erneut umbenannt in „k. k. Statistische Zentralkommission“. In der Ersten Republik trug sie 1921-38 die Bezeichnung „Bundesamt für Statistik“, und in der Zweiten Republik von 1945-99 die Bezeichnung „Österreichisches Statistisches Zentralamt“. Durch das Bundesstatistikgesetz 2000 ging daraus die Statistik Österreich hervor, die mit Wirksamkeit vom 1. Januar 2000 aus dem Bundesdienst ausgegliedert wurde. Es ist eine selbständige, nicht gewinnorientierte Bundesanstalt öffentlichen Rechts, deren Aufgabe es ist, Dienstleistungen auf dem Gebiet der Bundesstatistik zu erbringen. Ziel der Ausgliederung war die Steigerung der Effizienz, Flexibilität und Kundenorientierung. Statistik Austria beschäftigt 850 Mitarbeiter.

   

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Statistik Austria

Die Aufgabe:
Einheitlichen qualitativen Standard zu schaffen, um die benötigten tief reichende Detailinformationen aus den bestehenden Daten ziehen zu können. In Folge somit dem Anwender statistischer Information Daten leicht zugänglich und zeitsparend zur Verfügung stellen zu können.
Die Lösung:
SAS® OLAP-Server