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Salzburg setzt auf Qualität

Landesstatistischer Dienst beim Amt der Salzburger Landesregierung

Wie wird sich die Einwohnerzahl im Land Salzburg in den kommenden Jahren entwickeln?
Wie viele Pflichtschüler werden in den nächsten Jahren die Salzburger Schulbänke drücken und was bedeutet das für den Bedarf an Lehrkräften?
Wieviel Pflegepersonal wird in den Salzburger Krankenhäusern in den kommenden Jahren benötigt?
Wie wird sich Salzburgs Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren entwickeln?
Und wie schneidet das Land Salzburg bei der Arbeitsmarktstatistik im Bundesländervergleich ab?

Laufend aktuelle Zahlen.
Fundierte und verlässliche Antworten auf diese und viele andere Fragen zu finden, ist die Aufgabe des Landesstatistischen Dienstes des Landes Salzburg. Die Servicestelle des Amtes der Salzburger Landesregierung liefert Politik und Verwaltung Daten, Fakten, Trends und Analysen als Entscheidungsgrundlagen für die Gestaltung des Landes. Mag. Josef Raos, dem Leiter der Landesstatistik und seinen neun Mitarbeitern obliegt zudem die Koordination der gesamten Statistik im Amt der Landesregierung. Was auch immer in den Abteilungen an Prognosen, Simulationen und Modellrechnungen gefragt ist, der Landesstatistitsche Dienst liefert als Stabstelle aktuelle Daten zu unterschiedlichen Themen.

Zusätzlich zeichnen Raos und sein Team für den Aufbau und die Führung des landesstatistischen Informationssystems verantwortlich: ob Wahlergebnisse, die Einkommenssituation der Salzburger im Bundesländervergleich oder demografische Entwicklungen - all diese Daten gilt es zu verwalten. Verschiedene Ergebnisse werden zusätzlich über das Internet jedermann zugänglich gemacht. Selbstverständlich trägt die Landesstatistik auch zu den österreichweiten Projekten der Bundesstatistik bei - insbesondere beim Mikrozensus, einer vierteljährlichen Stichprobenerhebung bei rund 2.500 Haushalten im Land Salzburg. Bei Wahlen auf Landes- wie auch auf Bundeebene ist die Landesstatistik bei der Ergebnisermittlung ebenso gefordert wie bei der Aufbereitung, Analyse und Publikation der Wahlergebnisse.

Einzigartig integrativer Ansatz.
Ein breit gestreutes Aufgabenfeld, in dem Raos und seine Mitarbeiter nicht nur vielseitig und rasch agieren müssen, sondern auch gefordert sind, Zahlenkolonnen, Statistiken und Prognosen in einer für den Adressaten verständlichen Form aufzubereiten. Bei diesen Anforderungen setzen die Salzburger Landesstatistiker auf die in beinahe drei Jahrzehnten erworbene Statistikerfahrung von SAS. "SAS hat eine zentrale Stellung in unserem Arbeitsalltag", so Raos, " denn der größte Teil der Datenbestände wird mit SAS aufbereitet und weiterverarbeitet." Im Mittelpunkt steht dabei der einzigartig integrative Ansatz von SAS. "Wir erhalten Daten aus den unterschiedlichsten Quellen: etwa von der Statistik Austria, den Gemeinden oder den Versicherungsträgern, um nur einige zu nennen. Dementsprechend variieren die Formate, in denen die Daten geliefert werden.

SAS hat den großen Vorteil, dass es die unterschiedlichsten Datenformate problemlos verarbeiten kann.“ Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Verarbeitung von Daten ist natürlich die Zeit: Sei es, dass wie bei der Auswertung der Volkszählungsergebnisse über eine halbe Million Datensätze zu bearbeiten sind oder, dass es bei Prognosen darum geht, komplexe Berechnungen durchzuführen: beides soll in kurzer Zeit möglich sein. So galt es etwa bei den Nationalratswahlen des vergangenen Herbstes, eine Vielzahl von Daten in kürzest möglicher Zeit vielschichtig zu bearbeiten. Trotz langjähriger Erfahrung und wochenlanger Vorbereitung bleibt der Tag des Urnenganges auch für Salzburgs obersten Statistiker stets spannungsgeladen: „Am Wahltag zählt jede Minute. Innerhalb kurzer Zeit hat sehr viel zu geschehen, das zudem reibungslos ineinander greifen muss“, beschreibt Raos die große Herausforderung an die Statistik. Wenn die letzten Wahllokale im Land ihre Türen schließen, steht die erste Hochrechnung auf dem Programm – dann wollen die Wähler wissen, mit welchem Ergebnis sie voraussichtlich zu rechnen haben. SAS, so Raos, mache es möglich, die Analyse der umfangreichen Datenbestände nicht nur zeitgerecht, sondern „mit faszinierender Geschwindigkeit“ über die Bühne zu bringen.

Support und großes Know How.
Wurden ursprünglich vor allem tabellarische und grafische Darstellungen mit SAS generiert, so setzt der landesstatistische Dienst bei der Auswertung der Wahlergebnisse inzwischen nahezu vollständig auf SAS. Mit Schließung des letzten Wahllokales werden die Ergebnisse ins Internet geladen und so der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. SAS macht es möglich, die Daten direkt als HTML-Output ins Netz zu stellen. Hochrechnungsergebnisse und Detailergebnisse auf allen regionalen Ebenen, von der Gemeinde bis zum Land Salzburg, werden dann automatisch alle vier bis fünf Minuten aktualisiert.

„SAS hat zum reibungslosen Ablauf der Wahlen einen maßgeblichen Beitrag geleistet“, betont Raos. „Durch Bereitstellung einer zuverlässigen, funktional sehr mächtigen und hoch performanten Basis-Software für unsere Auswertungs- und Analyseprogramme.“ Mittlerweile erklärten die Salzburger SAS zum Standard für sämtliche Wahlgänge. In Zukunft sollen die Erfahrungen von SAS und der Salzburger Landesstatistik auch anderen Bundesländern zugute kommen. SAS Austria ist derzeit dabei, gemeinsam mit der Landesstatistik Salzburg eine Wahlapplikation zu erarbeiten. Darüber hinaus unterstützt SAS Raos und sein Team bei Wahlen auch vor Ort, wenn es die Umstände erfordern.

SAS macht Abläufe wiederholbar.
Die Entscheidung für SAS fiel in der Landesstatistik Salzburg bereits 1993 und ging mit dem Ausstieg aus der Großrechnerwelt einher. Mit dem Einstieg in die PC-Welt war rasch klar, dass man künftig auf SAS als  technologischen und strategischen Partner setzen würde. Abgesehen davon, dass SAS als großes und unabhängiges Softwarehaus ein stabiler und verlässlicher Partner mit hohem Innovationspotenzial ist, wurden auch ganz pragmatische Begründungen herangezogen: Die wesentlichen Anforderungen waren und sind der flexible Datenimport, die Eignung für große Datenbestände und die umfassende Funktionalität der SAS Software: „Bisher war jede, auch noch so komplexe Anforderung, mit SAS zu bewältigen. Entscheidend war und ist für uns aber auch die Möglichkeit, Produktionsabläufe zu erstellen, also Abläufe wiederholbar zu machen“, erklärt Raos.

Ob in der Bildungsprognose, in der Arbeitsmarktanalyse oder auch in der Bedarfsplanung der Krankenhäuser: In den meisten Fällen erstellt die Landesstatistik Auswertungen, die wiederholbar sein müssen, und auf bestehende Daten aufsetzen. „In der Arbeitsmarktanalyse oder auch im Rahmen eines Projektes zur Pensionsreform haben wir früher zum Teil mit anderen Werkzeugen gearbeitet. Doch je mehr Funktionalität und Flexibilität gefragt war, und je  mehr Bedeutung der Wiederholbarkeit unter geänderten Rahmenbedingungen zukam, umso mehr sind wir an die Grenzen der Software gestoßen“, so Raos. Inzwischen kommt SAS – bis hin zum fertigen Report – zum Einsatz. Raos: „SAS erfüllt all unsere Anforderungen und brachte uns mit dem Ausstieg aus der Großrechnerwelt zudem die erhoffte Kostenreduzierung.“

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Amt der Salzburger Landesregierung

Die Aufgabe:
Daten aus unterschiedlichen Quellen sollen für den Adressaten in verständlicher Form rasch aufbereitet werden können.
Die Lösung:
SAS® Enterprise Guide

Die überaus mächtige Software ermöglicht uns alle statistischen Analysen, Modellrechnungen und Simulationen innerhalb kurzer Zeit zu realisieren. Wir haben mit SAS eine vollständige Wahlapplikation, von der Ergebnisermittlung, über die Hochrechnung bis zur Analyse. SAS wurde dank seiner Funktionalität und Performance für uns zum unverzichtbaren, ja unersetzbaren Werkzeug und somit zum wichtigsten Bestandteil unseres Informationssystems.

Mag. Josef Raos

Leiter Landesstatistischer Dienst, Amt der Salzburger Landesregierung