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Referenzen | Mit der Balanced Scorecard zu mehr Transparenz in der öffentlichen VerwaltungÖffentliche Institutionen stehen in den letzen Jahren zunehmend unter dem Druck der Wirtschaftlichkeit und Kundenorientierung. Dieser Wandel vom "Amt" zu einer betriebwirtschaftlich- und zielorientierten Organisation verlangt eine Vielzahl von Veränderungen - innerhalb der Organisation, aber auch in ihrem Auftritt nach aussen. Gerade bei öffentlichen Institutionen sind Finanzkennzahlen aber bei weitem nicht aussagekräftig genug, um davon ausgehend die Performance des Unternehmens messen und steuern zu können. Der Magistrat der Stadt Wien ist eine jener Institutionen der öffentlichen Verwaltung, die diese Notwendigkeit frühzeitig erkannt haben und bereit sind, moderne Managementmethoden einzusetzen. Mit ihren 60 000 Mitarbeitern (davon 30 000 im Gesundheitsbereich, 1000 im Rechnungswesen) steuert der Magistrat der Stadt Wien nun einer neuen Ära der kundenorientierten und innovativen Stadtverwaltung entgegen.
Vorerst soll die Balanced Scorecard in zwei Etappen in allen 40 Dienststellen der MA 6 eingeführt werden, die Ausweitung auf den gesamten Magistrat der Stadt Wien wird folgen. Via Intranet hat jeder Dienststellenleiter sowie die 1000 Mitarbeiter der MA 6 Zugriff auf die Balanced Scorecard. Die erste Seite soll für alle Mitarbeiter aufrufbar sein, um sie mit dem neuen Managementinstrument vertraut zu machen und um eine gewisse Neugierde zu erzeugen. "Unser Ziel ist es, die Balanced Scorecard zum zentralen Managementsystem zu machen", erklärt Döller. Damit will Döller wiederum die zentralen Unternehmensziele seines Bereiches greifbarer und damit erreichbarer machen: Die Bürgerzufriedenheit, die wiederum von der Mitarbeiterzufriedenheit abhängt. "Nur zufriedene Mitarbeiter können zufriedene Kunden hervorbringen, diese simplen, aber oft vernachlässigten Zusammenhänge stellt die Balanced Scorecard sehr nachdrücklich dar", erläutert Döller weiters. "Letztendlich will der Magistrat der Stadt Wien ein positives Bild von sich vermitteln und gutes Image läuft hauptsächlich über die persönliche Betreuung durch unsere Mitarbeiter." Einsatz von state-of-the-art Technologie Weiters will der Magistrat der Stadt Wien durch den Einsatz von moderner Technologie seine Effizienz steigern, was wiederum zur Verbesserung des Images beiträgt. Dem Trend Richtung e-Government kann und will man sich nicht verschliessen. Speziell für die Magistratsabteilung 6 gilt, dass sie weiterhin als Dienstleister für ihre Vertragspartner konkurrenzfähig bleiben will. Wie in der Privatwirtschaft geht es hier in erster Linie um Kosten, Nachfrage, Steigerung der Einnahmen sowie der Leistung... Verknüpfung mit Prämienmodellen Um die Balanced Scorecard als Steuerungsinstrument bekannt zu machen hält Döller Vorträge an der Verwaltungsakademie sowie zweistündige Präsentationen für einzelne Dienststellen des Magistrats der Stadt Wien. "Man muss auf jeden Fall darauf achten, die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument einzusetzen und nicht zur Kontrolle. Nur dann werden die Mitarbeiter diese Möglichkeit zur Selbststeuerung auch annehmen", betont Döller. Für die Zukunft ist geplant, im Rahmen eines Contracting auch die Vertragspartner miteinzubeziehen. Weiters wäre vorteilhaft die Balanced Scorecard auch mit einem Prämienmodell für Mitarbeiter zu verknüpfen bzw. auch eine Möglichkeit für Sanktionsmassnahmen vorzusehen, falls ein Mitarbeiter die vorher definierten Ziele nicht erreicht. Es gibt zwar schon die bereits erwähnte Leistungsbeurteilung der Mitarbeiter, diese ist aber bis jetzt noch nicht mit Konsequenzen verknüpft. In Zukunft soll die Balanced Scorecard auch mit einem positiven Anreizsystem verbunden werden, wobei das Ausbleiben eines Anreizes als Sanktion eingesetzt wird. So kommt der Magistrat der Stadt Wien dem Zukunftsbild der zielorientierten Organisation immer näher. Mit Hilfe der Balanced Scorecard gelingt es, Qualität Ursachen und Wirkungen zueinander in Beziehung zu setzen und darauf aufbauend, Massnahmen zu ergreifen. Es erreicht damit, wonach Wirtschaft und öffentliche Verwaltung seit Jahren gleichermassen streben - der Messbarkeit von Qualität. Copyright © SAS Institute Inc. All Rights Reserved. |
Magistrat der Stadt WienDie Aufgabe:
Qualität der Organisation zu visualisieren, sowie deren Qualitätsbegriff auf Details herunterbrechen zu können. Die Lösung:
SAS® Strategic Performance Management
“Unser Ziel ist es, die Balanced Scorecard zum zentralen Managementsystem zu machen.” Regierungsrat Franz Döller Leiter der Magistratsabteilung 6 und Initiator des BSC Projektes Weitere Quellen: |