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Turbo für die medizinische Grundlagenforschung: Zentrum für Medizinische Forschung analysiert mit SAS Forschungsdaten zuverlässiger und schneller

• Verbesserung der Forschungsqualität
• Schnellere Identifikation von Zielgenen für therapeutische Interventionen

Wien, 04. Juli 2008 -  Das zur Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg gehörende Zentrum für Medizinische Forschung (ZMF) der Medizinischen Fakultät Mannheim setzt auf modernste Analysesoftware von SAS, um mit Hilfe von Biochips durchgeführte DNA-Untersuchungen auszuwerten. Mit Hilfe dieser Biochips können die Forscher Vorgänge in gesunden und kranken Organen simulieren und miteinander vergleichen. Diese Erkenntnisse dienen einerseits zur Diagnose von Krankheiten wie Krebs, andererseits liefern sie mögliche Anhaltspunkte für die Entwicklung neuer Medikamente. In der Vergangenheit standen die Wissenschaftler vor dem Problem, dass sich diese Grundlagenarbeiten nicht schnell genug in publikationsgeeignete Fachbeiträge übersetzen sowie für weiterführende medizinische Forschungen nutzen ließen. Heute bringt die Analysesoftware JMP Genomics von SAS die ZMF-Auswertungen auf Trab: Die Auswertung der Experimente gelangt jetzt innerhalb weniger Stunden auf die Schreibtische der Wissenschaftler. Früher dauerte dies mehrere Wochen.

Zu den Bereichen, die von der neuen SAS Analysesoftware profitieren, gehört die Grundlagenforschung an der polyzystischen Nierenkrankheit (Polycystic Kidney Disease, PKD). An dieser genetisch bedingten Krankheit, die zu chronischem Nierenversagen führen kann, leiden weltweit etwa 12,5 Millionen Menschen. Eine Forschungsgruppe um Professor Norbert Gretz, Direktor des ZMF, sucht derzeit nach Genen, die für das Voranschreiten der Krankheit verantwortlich sind. Dafür verwendeten die Forscher beispielsweise in einem Experiment 24 DNA-Chips mit insgesamt 15.924 so genannten DNA-Referenzmolekülen pro Chip. Die Ergebnisse wurden dann mit der SAS Software analysiert, was zu äußerst wichtigen Resultaten führte: Die SAS Software lieferte die Bestätigung, dass, wie schon vermutet, vier bestimmte Gene bei PKD tatsächlich eine Rolle spielen. Und man konnte Gene ermitteln, die für das Voranschreiten der Krankheit verantwortlich sind – damit besteht jetzt Hoffnung, neue wirksame Therapien gegen PKD entwickeln zu können.

Mehr Geld für die Forschung
Neben den medizinisch-wissenschaftlichen Erfolgen zieht das ZMF auch noch einen handfesten finanziellen Nutzen aus seiner neuen SAS Software. Denn die Vergabe von öffentlichen Forschungsgeldern orientiert sich in Deutschland unter anderem auch an Qualität und Umfang der wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie an der Anzahl der Kooperationsprojekte mit anderen Hochschulen. Die mit SAS erreichte Zuverlässigkeit und das neue Forschungstempo haben zu einer Vielzahl an neuen Kooperationen geführt – und dem Institut direkt neue Forschungsgelder gebracht.

„Mit JMP Genomics von SAS können wir unsere Investitionen in die Forschung mit Biochips deutlich besser ausschöpfen“, erklärt Professor Norbert Gretz vom Zentrum für Medizinische Forschung. „Früher nahm die Validierung der Ergebnisse einige Wochen in Anspruch, heute erhalten wir die Resultate schon nach wenigen Stunden. Außerdem können wir sehr einfach zusätzliche Analyseprozesse implementieren, was uns einen entscheidenden Vorteil in der täglichen Forschung mit immer neuen Aufgabenstellungen bringt.“

Über SAS:

SAS ist mit 2,15 Milliarden US-Dollar Umsatz weltweit größter Anbieter von Business-Intelligence-Software. Die strategisch-analytischen Lösungen von SAS werden von Unternehmen in 108 Ländern eingesetzt. Insgesamt 96 der Top-100 der Fortune-500-Unternehmen vertrauen auf SAS. Die Fach- und Branchenlösungen von SAS helfen Unternehmen dabei, aus ihren vielfältigen Geschäftsdaten konkrete Informationen für strategische Entscheidungen zu gewinnen. Mit den SAS Lösungen können Unternehmen Strategien entwickeln und umsetzen, die eigene Leistungsfähigkeit messen, ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel gestalten sowie die gesamte Organisation steuern und zugleich regulatorische Vorgaben erfüllen. Als weltweit einziger Hersteller bietet SAS alle Komponenten der Business-Intelligence-Prozesskette aus einer Hand – von Datenintegration, -management und -analyse über das Reporting bis hin zur grafischen Aufbereitung der Informationen. Firmensitz der 1976 gegründeten US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina (USA). SAS Austria hat seinen Sitz in Wien und beschäftigt 50 Mitarbeiter. 

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