Softwarehersteller SAS knackt 2013 die Umsatzmarke von drei Milliarden US-Dollar und wächst um 5,2 Prozent gegenüber den Ergebnissen 2012

Besonders hohe Zuwächse bei Datenvisualisierung, Business Software, Hosting und Business Intelligence

SAS, einer der weltgrößten Softwarehersteller, verzeichnet für 2013 einen neuen Rekordumsatz von 3,02 Milliarden US-Dollar. Einen wichtigen Anteil am Umsatzanstieg im Bereich Business Intelligence hat der Verkaufserfolg von SAS Visual Analytics, der neuen Datenvisualisierungslösung, die Geschäftschancen und -risiken besonders anschaulich darlegt. Darüber hinaus erzielten Cloud-Lösungen einen Zuwachs im zweistelligen Bereich, die gegen Betrug und illegale Finanztransaktionen, im Risikomanagement, zur Verbesserung der Kundenbeziehung und zur Entwicklung sicherer und effektiver Medikamente eingesetzt werden.

SAS Lösungen unterstützen Unternehmen darin, aussagekräftige Erkenntnisse aus Big Data zu gewinnen und den maximalen Gewinn aus ihren Geschäftsaktivitäten zu ziehen. Damit verfolgt SAS konsequent seine Strategie, Daten – egal, aus welcher Quelle und in welchem Format – in wertvolle Informationen umzusetzen, auf deren Basis Unternehmen ihre Prioritäten neu bestimmen können.

„Daten werden zunehmend als wertvolles Asset in Unternehmen anerkannt", erklärt Jim Goodnight, CEO von SAS. „Mit der riesigen Menge an Informationen, die kontinuierlich generiert werden, ist eine High-Performance-Analytics-Infrastruktur unerlässlich, um diese auch für Entscheidungen im laufenden Geschäft heranziehen zu können. In den vergangenen zwei Jahren haben wir Analytics-Technologie auf den Markt gebracht, die den Wert sämtlicher Daten erschließt."
Umsatzwachstum in allen Regionen und wichtigen Geschäftsbereichen
Das Thema Betrug stand 2013 bei Unternehmen weit oben auf der Agenda: Der Umsatz für Lösungen im Bereich Betrugsprävention und Security Intelligence ist im vergangenen Jahr um 44 Prozent gestiegen. Das Cloud-Angebot SAS Solutions On Demand erzielte einen Umsatzanstieg um 20 Prozent, was unter anderem auf die Einführung zahlreicher neuer staatlicher Regulierungsmaßnahmen zurückzuführen ist, auf die sich Pharma-Unternehmen vorbereiten mussten. Darüber hinaus setzen Unternehmen vermehrt die Cloud-Lösungen ein, um ihre Kunden besser zu verstehen, und öffentliche Einrichtungen versuchen, Betrugsversuchen entgegenzuwirken. Insgesamt bilanzieren sämtliche Branchen einen Umsatzzuwachs, mit einem Anstieg von 18 Prozent im Energiesektor, 17 Prozent im Gesundheitswesen und 16 Prozent für Kapitalmärkte.
Für 2014 plant SAS, seine (von IDC und Forrester bescheinigte) marktführende Position für Analytics beizubehalten. Darauf setzt das Unternehmen mit High-Performance Analytics sowie weiteren Lösungen, die Unternehmen jeder Größe – vom globalen Konzern bis hin zu kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – dabei helfen, einfach Analyseprozesse durchzuführen.
Im laufenden Jahr geht SAS von weiterem Wachstum in folgenden Bereichen aus:

  • Data Management: Unternehmen mit sehr großen Datenvolumen haben immer noch Probleme, diese für Analysezwecke aufzubereiten. Immer mehr Unternehmen setzen daher das Hadoop-Framework auf Open-Source-Basis für Datenspeicherung und -verarbeitung ein. Über die enge Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden gibt SAS Data Scientists, Business-Analysten und Mitgliedern der Geschäftsleitung die nötigen Werkzeuge an die Hand, um Big Data in Erkenntnisse und Geschäftsergebnisse zu übersetzen.
  • Datenvisualisierung: Entscheidend ist, dass jeder Anwender Daten ganz einfach per Mausklick auswerten kann. SAS Visual Analytics ist bereits über 1.400 Mal weltweit lizensiert und wird in den kommenden Monaten um neue Funktionalitäten erweitert.
  • Branchenspezifische Lösungen: Diese adressieren unter anderem die spezifischen Anforderungen von Banken, Versicherungen, Händlern, Behörden, Fertigungsunternehmen, Energieunternehmen, Krankenhäusern, Pharmaunternehmen, Telko-Anbietern oder Hotels. SAS wird 2014 neue und optimierte Lösungen lancieren, die sich an besondere Geschäftsbedürfnisse richten. Dazu gehören die Vorhersage des Stromverbrauchs, das Risikomanagement oder die Optimierung von Vertriebskanälen im Handel ebenso wie die Aufdeckung und Prävention von Betrugsversuchen oder die Kundenbindung beziehungsweise die Kundenkommunikation über verschiedene Kanäle und das Online-Marketing.
  • SAS Solutions On Demand: Immer mehr Unternehmen interessieren sich für Cloud-basierte Lösungen, wenn es darum geht, komplexe Analysen durchzuführen. Insgesamt 25 Lösungen bietet SAS über das Cloud-Bereitstellungsmodell an, darunter für Medikamentenentwicklung, Bildung, Anti-Geldwäsche, Betrugserkennung, Marketingoptimierung, Customer Intelligence oder Social Media Analytics.

„Es ist kein neues Konzept, intelligente Geschäftsentscheidungen mit Analytics zu unterstützen", sagt Henry Morris, Vice President of Worldwide Software and Services Research beim Marktforschungsunternehmen IDC. „Fortschrittliche Unternehmen haben die Vorteile längst erkannt, und SAS hat sich mit seinen analytischen Lösungen und prädiktiven Technologien als einer der wichtigsten Anbieter etabliert. Inzwischen sind sowohl die Chancen als auch die komplexen Herausforderungen gestiegen, weil die Datenmengen immer schneller wachsen und teilweise die früheren Prognosen bereits übertroffen haben. SAS hat 2013 rund 25 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert und schon in der Vergangenheit zukünftige Trends richtig antizipiert. Vor diesem Hintergrund ist SAS in der Lage, Unternehmen weltweit dabei zu unterstützen, Big Data wirksam zu durchforsten und dabei neue Ideen und Perspektiven zu gewinnen."
Natürlich produziere nicht jedes Unternehmen Big Data, so Jim Davis, Senior Vice President von SAS. Allerdings knüpften sich Wachstumspotenziale auch an die Fähigkeit, die enormen Mengen an öffentlich zugänglichen Daten effektiv zu nutzen. „Daten sind überall", führt Davis weiter aus. „Finanzsysteme, Sensoren, Web-Traffic, soziale Netzwerke oder Open-Government-Datenbanken liefern ständig Daten, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Preiswerter Speicherplatz und In-Memory-Computing machen es heute im Verbund möglich, aus diesen Daten frühzeitige Erkenntnisse für verschiedenste Bereiche zu gewinnen – ob es sich um Marketing, Produktdesign oder andere Aufgaben handelt. Diejenigen Unternehmen, die als Erste solche offen verfügbaren Datenquellen in ihre analytischen Infrastrukturen einbinden, werden sich echte Wettbewerbsvorteile verschaffen", ergänzt Davis. „SAS wird mehr und mehr zum Fernglas, durch das führende Unternehmer Daten betrachten, vorausschauen und ihren Kurs entsprechend anpassen können."

Lösungen für den Mangel an Analytics-Spezialisten
Der steigende Bedarf, immer komplexere Business-Fragen mithilfe von Analytics zu lösen, treibt nicht nur die Nachfrage nach Software und Dienstleistungen an. Er zieht bereits heute einen Mangel an qualifiziertem Personal nach sich. Eine Studie des McKinsey Global Institute sagt rund 190.000 unbesetzte Stellen für Analytics-Fachkräfte bis 2018 allein in den USA voraus. Zudem werden rund 1,5 Millionen Manager und Analysten mit Kenntnissen in Big Data fehlen. Eine Erhebung von Accenture wiederum geht davon aus, dass die sechs wichtigsten Branchen in sieben Industrienationen und Emerging Markets 117.600 neue Analytics-Jobs bis 2015 schaffen werden. Lediglich für China wird ein Überschuss an Fachkräften vorhergesagt. Die größten Defizite werden für die USA, Brasilien und Großbritannien erwartet.

SAS setzt hier stark auf Weiterbildungsmaßnahmen und stellt Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung, die Lehre, Lernen und die Verwaltung effektiver machen. Allein in den USA unterstützt SAS 15 Master-Studiengänge und über 50 Zertifizierungsprogramme zu Analytics und verwandten Fachgebieten. 2014 werden weitere Ausbildungsinitiativen dazukommen.
„Wir sind fest entschlossen, eine neue Generation von Fachleuten mit profunden Kenntnissen im Umgang mit Daten zu unterstützen", betont Goodnight. „Wer nach einem gutbezahlten, rezessionssicheren Betätigungsfeld sucht, sollte unbedingt einen Beruf im Analytics-Umfeld in Betracht ziehen."

Pressekontakt:

  • SAS Deutschland
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    Thomas Maier
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