Mecklenburgische Versicherungsgruppe

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Mit der SAS Enterprise Intelligence Platform optimieren wir den Nutzen unserer Data Warehouse-Systeme, so dass Daten zeitnah und in einer neuen Dimension von Flexibilität dem Entscheider zur Verfügung stehen.

Thomas Flemming
Mitglied des Vorstandes der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe

Die Aufgabe

Fachanwendern und Managern das nötige Instrumentarium an die Hand zu geben, damit sie strategisches Wissen selbst an ihrem Desktop generieren können – das war das Ziel der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe: SAS® Lösungen waren bei der Versicherung Mitte 2005 bereits seit über sechs Jahren erfolgreich im Einsatz. Die Auswertung der Daten erforderte damals aber noch Programmierkenntnisse. Die Folge: Die Fachabteilungen forderten die meisten Reporte und Statistiken von der Softwareentwicklung an.

Obwohl die Mecklenburgische Versicherungsgruppe bereits seit Jahren Informationen mit Hilfe von SAS Lösungen bereitstellte, war dafür bis dahin immer der Weg über die IT nötig. „Unser erklärtes Ziel war daher, die bestehende SAS Lösung auszubauen und auf die Bedürfnisse der Fachanwender zuzuschneiden“, erklärt Marc Lübbehusen, Leiter der Anwendungsentwicklung. Dabei sollten sich die SAS Daten auch ohne Aufwand in die gängigen Office-Produkte integrieren lassen. Bislang hatte man dafür eigenentwickelte Lösungen herangezogen,was zeitaufwändig und fehleranfällig war. Zudem wollte die Versicherungsgruppe mit SAS ihre bisherige Host-Plattform, den IBM Mainframe, verlassen und auf Linux übergehen.

Die Lösung

Die integrierte Enterprise Intelligence Platform SAS®9 ermöglicht heute den Fachabteilungen der gesamten Versicherungsgruppe, selbständig strategisches Wissen über Standard- und Ad-hoc- Reporte zu generieren. Dazu greift SAS®9 auf verschiedene Datenquellen zu und stellt die Datenqualität sicher.

Anwender in allen Fachbereichen nutzen die bereitgestellten Daten ausnahmslos über die grafische Benutzeroberfläche des SAS® Enterprise Guide® zu Abfragen bei ihrer täglichen Arbeit. So finden sie Antworten auf Fragen zur Geschäfts- und Spartenentwicklung, zu Kundenmerkmalsanalysen, zur Tarifberechnung und Tarifgestaltung oder zur Verkaufsförderung.

Das Management verschafft sich mit SAS schnell und einfach einen Überblick über die Gesamtergebnisse: So lassen sich die Ergebnisse aus SAS mit Hilfe der Microsoft-Office-Add-Ins oder über Stored Processes in die gewohnte Office- Umgebung integrieren.

Die IT der Mecklenburgischen ist für das Metadatenmanagement und die Datenintegration zuständig, so dass den Fachanwendern jederzeit aktuelle Bestandsdaten zur Verfügung stehen. Aufträge für Datenanfragen gehen nur noch bei besonders komplexen Fällen an die Softwareentwickler.

Der Nutzen

  • Business Intelligence auf dem Desktop aller Fachanwender
  • Intuitiv verständliche grafische Benutzeroberfläche
  • Größere Akzeptanz und Eigeninitiative bei den Fachanwendern
  • SAS Anwenderkreis trifft sich regelmäßig zum Informationsaustausch – der Anwenderkreis erweitert sich zusehends
  • Neue Impulse und Ideen durch spielerischen Einsatz der Lösung in den Fachabteilungen
  • Standard- und Ad-hoc-Reporte aus der gewohnten Office-Umgebung heraus
  • Eigenständige Sofortabfragen durch Fachanwender und Führungsetage ohne Programmierkenntnisse
  • Hervorragende, ständig aktualisierte Datenqualität steht zentral zur Verfügung
  • Entlastung der IT

Das Projekt

Die Entscheidung für das SAS Linux- Modell fiel Mitte 2005 sehr rasch: SAS war bei der Mecklenburgischen bereits über sechs Jahre lang erfolgreich im Einsatz – zuletzt mit Version 8. Auf die hervorragende Qualität des in SAS generierten strategischen Wissens wollte man nicht verzichten. Die Nutzung von SAS Lösungen in den Fachabteilungen sollte vereinfacht und gefördert und der Nutzerkreis damit deutlich erweitert werden. Dabei war der Umstellungsaufwand überschaubar. „Mit den grafischen Komponenten von SAS®9 konnten wir die Umsetzung unseres Ziels in Angriff nehmen, die Akzeptanz für SAS bei sämtlichen Nutzergruppen herzustellen, SAS in unser Haus hineinzutragen“, so Marc Lübbehusen. Das Projekt startete planmäßig im September 2005 mit der Datenmigration vom Host-Mainframe auf ein 64-bit-Linux-System.

Um sensible Daten besser zu schützen, entschloss sich die Mecklenburgische trotz eines gewissen Mehraufwandes für eine zusätzliche Benutzerverwaltung auf Betriebssystemebene. Im Frühjahr 2006 konnte die Versicherungsgruppe schließlich auf SAS®9 umstellen.

Heute trifft sich der SAS Anwenderkreis regelmäßig zum Informationsaustausch – und zum Ausprobieren. „Unser Ziel, SAS in die Fachabteilungen zu tragen, haben wir erreicht“, stellt Marc Lübbehusen zufrieden fest. „Die grafischen Komponenten von SAS®9 regen auch die Kollegen ohne Programmierkenntnisse zum Ausprobieren immer neuer Abfragen an. Die Folge: Wir können dem SAS Anwenderkreis beim Wachsen zusehen.“

mecklenburgische-versicherungsgruppe

Business Thema

Business Intelligence ohne Programmierkenntnisse. Integration von Daten aus eigenentwickelten Anwendungen.

Lösung

SAS® Enterprise Intelligence Platform SAS®9

Nutzen

Standard- und Ad-hoc-Abfragen durch Fachanwender.

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