Daten im Mittelpunkt

Mit SAS® IT Resource Management hat Finanz Informatik Technologie Service eine zentrale Datenstelle geschaffen

Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS) bietet seit 1994 professionelle IT-Dienstleistungen im Finanzsektor an. Im Fokus stehen dabei die Beratung und Bereitstellung optimierter Services. Diese bieten Banken, Finanzdienstleistern und Versicherungen konkrete Wettbewerbsvorteile. Denn die Nutzung dieser Services ermöglicht eine gezielte Steigerung der Effizienz, eine nachhaltige Senkung der kompletten IT-Kosten sowie die Erfüllung moderner Governance-Anforderungen. Für FI-TS bedeutet Outsourcing nicht nur Branchenkompetenz bei Beratung, Planung und Umsetzung der Dienste. Der Outsourcing-Spezialist übernimmt auch die konkrete Betriebsverantwortung bei der Prozessoptimierung und der Serviceleistung. FI-TS beschäftigt in Deutschland am Hauptsitz in München und an den Standorten Nürnberg und Offenbach rund 520 Mitarbeiter. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von circa 165 Millionen Euro – davon 70 % non captive. Zu den namenhaften Kunden, die sich auf die kompetenten Services von FI-TS verlassen, zählen unter anderem BayernLB, Landesbank Hessen-Thüringen, Finanz Informatik, Deka Bank, Deutsche Kreditbank AG, dwp Bank, Hauck & Aufhäuser, LBS IT, Sparkassen-Finanzportal, Halifax Bank of Scotland (HBOS).

Mit dem SAS IT Resource Management sparen wir sehr viel Zeit in der Datenbereitstellung. Zudem haben wir die Transparenz erhöht und gleichzeitig den Aufwand für die Dokumentation vermindert – das macht jetzt das System alleine.
Hans E. Lieder, Datenbereitstellung bei Finanz Informatik Technologie Service

Hans E. Lieder
Datenbereitstellung bei Finanz Informatik Technologie Service


Die Aufgabe

Bei FI-TS fallen täglich Millionen Daten an. Teils stammen sie aus dem Unternehmen, teils von den Kunden. Diese Daten müssen gepflegt, verwaltet und aufbereitet werden. Eine enorme Aufgabe für die zwei Mitarbeiter der Datenbereitstellung bei FI-TS. Bereits seit 15 Jahren setzt FI-TS daher auf Lösungen von SAS, auf das SAS IT Ressource Management seit 5 Jahren. Die Software läuft direkt auf dem Großrechner. Ihre Aufgabe ist es, die anfallenden Daten weiter zu verarbeiten – etwa Redundanzen zu entfernen oder Daten auf Vollständigkeit und Plausibilität zu prüfen – und alles zu protokollieren. „Alle im Unternehmen sind daran interessiert, dass die Daten sauber protokolliert werden“ sagt Hans E. Lieder, einer der Mitarbeiter der Datenbereitstellung bei FI-TS.

Nachdem die SAS Lösung über Jahre sehr erfolgreich gelaufen war, kamen 2006 neue Anforderungen auf den Tisch: Im Zuge einer unternehmensweiten Initiative suchte FI-TS nach Einsparmöglichkeiten – auch bei der Datenbereitstellung. „Wir haben uns gefragt, wie wir den großen Leistungsumfang der SAS Lösung noch besser ausschöpfen können“, erzählt Lieder. Hier eröffneten sich bei näherem Hinsehen schnell interessante Optimierungspotenziale. Bei FI-TS mit ihren 520 Mitarbeitern sind zahlreiche unterschiedliche Softwareprodukte im Einsatz. Zudem läuft die Datenerhebung nicht allein über den Großrechner: Daten werden teilweise dezentral gesammelt und stehen dann auch nur dezentral zur Verfügung – oder sie müssen aufwändig in die SAS Lösung auf dem Mainframe integriert werden. „Es existierten verschiedene Datentöpfe, es gab keine Gesamtsicht, und Transparenz war praktisch nicht vorhanden“, erinnert sich Lieder. Das war der Stand vor drei Jahren. Dann kam der Wendepunkt.


Die Lösung

„Datenbereitstellung – schon in diesem Ausdruck liegt unsere Aufgabe für das Unternehmen begründet: Wir sammeln alle Daten im Unternehmen und stellen sie dann für die zahlreichen Reports zur Verfügung“, beschreibt Lieder seine Arbeit. Dabei verlässt sich das Team „Datenbereitstellung“ auf das SAS IT Resource Management (ITRM). Es ist bei FI-TS das zentrale IT Data Warehouse für alle rechnerspezifischen Daten, die in der gesamten IT anfallen. Dabei ist ITRM nicht auf den Mainframe beschränkt, sondern arbeitet auch mit Unix und Windows. Automatisiert sammelt das ITRM Daten aus den Systemmanagement-Anwendungen und darüber hinaus aus Systemen wie etwa SAP. Über eine offene Schnittstelle pflegt FI-TS diese externen Informationsquellen ebenfalls automatisiert in die zentrale Informationsbasis ein. Das erleichtert die Arbeit der Datenbereitstellung enorm: „Wir müssen nur noch selten manuell eingreifen. Über die Schnittstellen der SAS Lösung ist die Integration externer Daten wirklich einfach“, erklärt Lieder.Wie wichtig diese Arbeitserleichterung für das Zweier-Team ist, zeigt sich bei der enormen Anzahl von Reports, die sowohl für interne Zwecke als auch extern für Kunden wie die Landesbank Hessen-Thüringen, Finanz Informatik, die Deutsche Kreditbank AG, dwp Bank oder die Halifax Bank of Scotland erstellt werden. Die Daten stammen mittlerweile größtenteils aus dem Mainframe und werden dort von SAS aufbereitet. Für das Reporting selbst nutzt die Datenbereitstellung derzeit noch andere Lösungen, die im Unternehmen vorhanden sind.

Die Anwender haben über den SAS Enterprise Guide direkten Zugriff auf die Datenbasis. So können etwa Kollegen aus der Systemprogrammierung, dem Spacemanagement oder dem Accounting Auswertungen der bestehenden Daten vornehmen, ohne dafür Programmierkenntnisse anwenden zu müssen. „Nur weil die Lösung so einfach zu handhaben ist und vieles automatisiert abläuft, können wir die Arbeit mit lediglich zwei Personen schaffen“, bestätigt Lieder. „SAS könnte bei FI-TS noch stärker ausgenutzt werden“, meinen die beiden Mitarbeiter.

Der Nutzen

  • Die zentrale Datensammelstelle erhöht die Transparenz
  • Alles Wissen im Unternehmen wird zuverlässig über eine zentrale Stelle gesammelt
  • Zeitersparnis durch sehr schnelle Verarbeitung von riesigen Datenmengen inklusive Kategorisierung und Interpretation
  • Hohe Stabilität des Systems schafft Sicherheit vor Abbrüchen im Datenverarbeitungsprozess
  • Durch hohen Automatisierungsgrad sind manuelle Eingriffe nur noch sehr selten erforderlich
  • Zahl der Schnittstellen zu anderen Softwareprodukten für die Datenspeicherung und -aufbereitung konnte reduziert werden
  • Vollständige Integration in den Batch-Prozess
  • Kosteneinsparung durch geringen Personalaufwand für die Sicherstellung der IT-Abläufe und den Betrieb

Das Projekt

Mit SAS ITRM hat FI-TS ein mächtiges Data Warehouse – dessen Funktionalität in der Vergangenheit aber nur teilweise genutzt wurde. Durch die zahlreichen Einzellösungen im Unternehmen waren nicht nur die Daten, sondern auch das Wissen dezentral verstreut. Damit bestand permanent die Gefahr, dass wertvolle Informationen verloren gehen. Mehr Transparenz und mehr Nutzen aus den insgesamt im Unternehmen vorhandenen Daten zu schöpfen – das war daher das Ziel der Datenbereitstellung. So begannen Lieder und sein Kollege Uwe Scheibler, alle Daten einzusammeln, die in den verschiedenen Systemen bei FI-TS lagen, und pflegten sie in das SAS Data Warehouse ein. Anfangs galt es hier Überzeugungsarbeit zu leisten. Schließlich waren die Anwender ihre Softwarelösung gewöhnt und wollten die Daten nicht zentral gelagert wissen. Mittlerweile ist das SAS Data Warehouse aber auch den Kollegen ein Begriff: „Wenn heute Daten weiterverarbeitet werden müssen, etwa in Reports, wird nicht mehr nach einer externen Lösung dafür gesucht“ sagt Lieder. „Stattdessen werden wir gefragt, ob wir nicht die Daten in den Mainframe einspielen können.“ Die Informationen und Berichte, die SAS IT Resource Management erzeugt, dienen auch als Grundlage für weitere Lösungen wie Service Level Management, IT-Kennzahlensysteme oder das IT-Kostenmanagement. Und auch wenn diese bislang nicht vollständig mit SAS erstellt werden – was ohne weiteres möglich wäre – läuft der Prozess heute bereits wesentlich einfacher ab. Beispielsweise bei Reports: Sollten früher Berichte zu Durchschnittswerten etwa für die IT-Auslastung pro Monat oder Tag erstellt werden, musste die Datenbereitstellung diese Abfrage extra programmieren. Heute werden die gewünschten Inhalte in Standardreports definiert. Bei künftigen Abfragen ist kein manueller Benutzerzugriff mehr notwendig. „Mit dem ITRM können wir vorbestimmen, welche Berichte wir brauchen – die Verdichtung der Daten läuft parallel. Der gesamte Vorgang wird nachvollziehbar und wir sparen uns sogar die manuelle Dokumentation“, erklärt Lieder. FI-TS spart allein dadurch mehr als 40 Stunden Arbeitszeit im Monat.

Logo Finanz Informatik Technologie Service

Business Thema

Integration aller unternehmensweit verbreiteten Daten

Lösung

SAS IT Resource Management
SAS Enterprise Guide

Nutzen

Mehr Transparenz über die Daten und schnelleres Reporting

Back to Top