Studiengang mit integrierter Stellschraube

Effizientes Qualitätsmanagement an der FH Osnabrück

Der Kunde

Berufsfelder und Tätigkeitsmerkmale ändern sich und dementsprechend wird das Lehrangebot der renommierten Fachhochschule Osnabrück sukzessive angepasst. Ein differenziertes Studienangebot ist die Antwort der FH auf den Wandel der Berufswelt. So besteht in vielen Studiengängen die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Studienrichtungen, Studienschwerpunkten und Vertiefungsfächern zu wählen, um Methoden- und Fachkenntnisse zu vertiefen. Dass die Studieninhalte sowohl den Praxis- als auch den Bildungsanforderungen in hohem Maße gerecht werden, zeigt sich in den guten Berufs- und Aufstiegschancen der Absolventinnen und Absolventen. Auch angesichts des immer internationaler ausgerichteten Wettbewerbs unter Hochschulen ist diese Flexibilität beim Angebot und bei der Entwicklung von Studiengängen in Kombination mit gleichbleibend hohen Leistungsanforderungen ein echtes Alleinstellungsmerkmal der FH Osnabrück.

Für die Feinsteuerung der Reformprozesse im Rahmen des Bologna-Prozesses fehlt den Hochschulen dringend ein leistungsfähiges Studierenden-Monitoring-System. Moderne Business Intelligence-Systeme könnten diese Lücke schließen.

Fachhochschule Osnabrück - Prof. Andreas Bertram

Prof. Andreas Bertram
Vizepräsident, FH Osnabrück

Die Aufgabe

Um in Bezug auf den Wettbewerb, auf die Qualifikationsanforderungen der Praxis und nicht zuletzt auf eine erfolgreiche berufliche Karriere der Absolventinnen und Absolventen auch in Zukunft optimal aufgestellt zu sein, verfolgt man in Osnabrück das Ziel, den Studienerfolg kontinuierlich zu erfassen und differenzierte Daten für die Weiterentwicklung der Studienprogramme zur Verfügung zu stellen. Somit ergibt sich die Möglichkeit, nicht nur auf Szenarien wie erhöhte Abbrecherquoten, sondern auch auf einen zu geringen Studienerfolg (KMKVorgabe: 30 Credits pro Semester) bereits frühzeitig flexibel zu reagieren. Eine effiziente und schnelle Steuerung durch das verantwortliche Gremium – ähnlich praxiserprobten Management-Prozessen – soll langfristig zur Weiterentwicklung der FH beitragen. Eigens hierfür und zur Gewährleistung effizienter Informationsversorgungsprozesse wurde das übergreifende Projekt „Qualitätsmanagement“ durch Herrn Professor Andreas Bertram, Vizepräsident der Hochschule, initiiert. Für die anspruchsgerechte Realisierung geht es neben einer strukturellen Entwicklung des Qualitätsmanagements um den Einsatz der richtigen Steuerungselemente. Diese müssen den Zugriff auf valide Daten gewährleisten und eine fachlich sinnvolle Sicht auf alle relevanten Prozesse ermöglichen, damit die Verantwortlichen im Bedarfsfall durch gezielte Maßnahmen am Profil des jeweiligen Studienganges „justieren“ können. Als entsprechende „Stellschrauben“ vertraut man in Osnabrück heute auf den Einsatz modernster Business Intelligence-Lösungen.

Die Lösung

Die zuständigen IT-Experten der FH Osnabrück ermöglichen bereits heute eine technologische Infrastruktur, die es den Studienprogrammverantwortlichen und insbesondere dem Präsidium der Hochschule ermöglicht, einen äußerst dezidierten Blick auf bestimmte Entwicklungen innerhalb einzelner Studiengänge zu werfen. Gegenüber vorherigen Verfahren ist man bei der Analyse nicht mehr auf relativ allgemeine statistische Betrachtungen (eingeschriebene Studierende und Abbrecherquote über alle Jahrgänge eines Studienprogramms)
angewiesen. Stattdessen besteht die Möglichkeit, die Leistung einer Kohorte (Jahrgang eines Studienprogramms) festzustellen und zeitnah zu ergründen, welche Auslöser hinter Phänomenen wie „plötzlich erhöhten Abbrecherquoten“ und Problemen wie „allgemeinen Leistungsverschlechterungen“ stecken. Dieses elektronische Studierenden-Monitoring-System (eSMS) ist die Basis für eine konstruktive Verbesserung von Studiengängen, bei denen nicht der Anspruch gesenkt, aber die Vermittlung der Inhalte nachhaltig optimiert wird – beispielsweise durch die bessere Abstimmung von Prüfungen insbesondere in der Studieneingangsphase, Einrichtung spezieller Tutorien und zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote. „Um in diesem Zusammenhang kontinuierlich auf hochwertige Informationen zugreifen zu können und um bei den entsprechenden Quellen nicht mehr ausschließlich auf einfache Standardstatistiken angewiesen zu sein, haben wir uns 2008 nach einem intensiven Selektionsprozess für den Einsatz von SAS edition M for Academia entschieden“, erklärt Projektleiter Reinhard Suelmann. „Unser Anspruch war und ist die Realisierung eines ManagementInformationssystems. SAS hat sich hier – mit einer sinnvollen Kombination aus Business Intelligence, Datenintegration, effizientem Berichtswesen und Forecasting-Möglichkeiten – als der richtige Partner erwiesen.“

Das Projekt

Nach der Projektausschreibung im März 2008 folgte eine nähere Auseinandersetzung mit dem Portfolio verschiedener Softwareanbieter. Eine Verwendung der ansonsten im universitären Bereich stark vertretenen HIS- Software wurde im Zusammenhang mit den analytischen Anforderungen der FH Osnabrück in diesem Kontext nicht in Betracht gezogen. Die Entscheidung für SAS erfolgte schließlich nach individuellen Präsentationen der Anbieter. Ausschlaggebend war die notwendige Fähigkeit, in Zukunft alle Daten der FH Osnabrück einzubinden, denn diese Aufgabe soll mit dem neuen Informationssystem langfristig realisiert werden. „SAS hat das notwendige Potenzial unter Beweis gestellt, uns bei unserer Vision dauerhaft zu unterstützen. Wenn letztlich der komplette Campus – Studierende, Lehrkörper, Verwaltung – auf ein zentrales System zugreift, brauchen wir ganz einfach zuverlässige Lösungen, die Schnittstellenprobleme und Datenheterogenität überwinden“, so Suelmann. Für die flexible Optimierung der Studiengänge wurde mit diesem Projekt ein erster wichtiger Schritt getan. Bei der Einarbeitung in die Anforderungen der FH Osnabrück sowie im Rahmen der Implementierung erwies sich die spezifische SAS Hochschulkompetenz als äußerst hilfreich.

Der Nutzen

  • Generierung von relevanten Metadaten
  • Strikte Umsetzung des Qualitätsmanagements
  • Anwenderfreundliche Abrufbarkeit von komplexen Auswertungen
  • Gesteigerte Transparenz
  • Fortlaufende Optimierung einzelner Studiengänge
  • Gesteigerte Attraktivität für Studierende
  • Grundstein für ein übergreifendes Campusinformationssystem
  • Unabhängigkeit von den eingesetzten operativen Systemen
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Business Thema

Effiziente und reaktionsschnelle Steuerung.

Lösung

SAS edition M for Academia

Nutzen

Kontinuierliche und flexible Entwicklung des Lehrangebots. Optimale Vorbereitung auf die Anforderungen der Praxis.

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